Studenten News

von Asta Partys über BAfÖG bis hin zu Studiengebühren
 


Wenn es gerade bei internationalen Studiengängen daran geht das lang ersehnte Auslandssemester zu beginnen, muss man vorher noch jede Menge organisieren und abklären. Zum Beispiel was mit dem WG-Zimmer passiert. Die lieb gewonnenen Mitbewohner verlassen und sich für das Folgejahr eine neue WG mit vielleicht unpassenden Leuten zu suchen will keiner, wo man sich doch gerad so gut eingelebt hat und das WG-Leben so super funktioniert.

Wg-Zimmer im Umbau, ©flickr by schoschieDie beste Lösung um eine Wohnung oder ein Zimmer für einige Monate zu verlassen, da mal ins Ausland geht, ohne jedoch mit seinem ganzen Krempel ausziehen zu müssen, ist die Wohnung zu Zwischenmiete aufzugeben.

Studenten wissen es ebenfalls zu schätzen für ein Praktikumssemester nicht in ein unmöbliertes Zimmer einziehen zu müssen, wo man doch ganz genau weiß, dass man nur ein paar Monate in der Stadt ist und vielmehr Zeit damit verbringen möchte die neuen Mitstudenten kennen zu lernen. weiterlesen »


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Leben im Studentenwohnheim

Autor: Sarah
abgelegt in: Wohnen

Das Studentenwohnheim ist eine Oase internationaler Vielfältigkeit und Zentrum des Campuslebens. Hier trifft man meist junge Leute,welche in den Wohnräumen der Uni günstig eine Bleibe gefunden haben. Ach ja das schöne Studentenleben!

Studentenwohnheime, studentische Wohnanlagen oder sogar ganze Studentendörfer, wie in Aachen, sind der Lebensraum des fleißig lernenden Völkchens der Universitäts- und Fachhochschulbesucher.

Studentenwohnheim Wuppertal, ©flickr by Lucas Pfingsten

Während ihres Studiums können Studis hier kostengünstig in einer Wohngemeinschaft oder manchmal auch in einem Einzelzimmer unter kommen. Etwa seit Ende der 1990er Jahre verfügen die meisten Studentenwohnheime sogar über einen Internetanschluss.

Studentenheime aus internationaler Sicht

In den USA und in Großbritannien sind die Unterkünfte der Studenten oft in einen  zusammengehörenden Campusgelände integriert. In Großbritannien sind zum Teil auch noch Schlafsäle üblich in denen bis zu 30 Studis gleichzeitig untergebracht sind.Typisch für Deutschland und Österreich ist es, dass auch zahlreiche eigene Trägervereine (z.B. kirchliche Organisationen) den Studenten die Wohnplätze vermieten.

Im Jahre 2003 wohnten schätzungsweise 11,6 Prozent aller deutschen Studierenden in Wohnanlagen. Durch die weiterhin steigende Studentenzahl sinkt dieser Prozentsatz allerdings stetig, da eine steigende Zahl von Studenten auf eine gleich bleibende Anzahl der Zimmer verteilt werden muss.

Vorteile und Nachteile des Studentenwohnheims

Wie schon gesagt ist der größte Vorteil finanzieller Natur, Studenten bezahlen im Studentenheim deutlich weniger als auf dem freien Wohnungsmarkt. Außerdem ist der Kontakt zu internationalen Studenten und Mitstudis des eigenen Studienganges quasi Vorprogrammiert. Das begünstigt den internationalen Austausch und hilf schnell Lernpartner und Freunde in der neuen Unistadt zu finden. Allerdings wird in einem solchen Haus nie Ruhe einkehren, denn bei so viel geballter Studentenpower auf einem Haufen gibt es immer was zu feiern oder zumindest zu diskutieren. Wer also eher einen ruhigen Rückzugsort zum einsamen Bücherwältzen braucht, sollte dann doch eher in die Bibliothek gehen. Kleiner Tipp: auch dort gibt es überall einen kostenlosen Internetzugang. ;)


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Tübingen von oben © flickr / GAP089

Tübingen ist die Stadt mit dem niedrigsten Altersdurchschnitt in Deutschland. Das liegt daran, dass hier 15.000 Studenten wohnen und ca. 22.000 studieren. Von gut 83.000 Einwohnern sind also etwas weniger als ein Fünftel Studenten.

Altstadt von Tübingen © flickr / GAP089Die WG Suche in Tübingen gestaltet sich demenstprechend. Es gibt massig WGs hier, aber es gibt auch eine Menge Bewerber. Deswegen empfiehlt es sich, schon früh mit der Wohnungssuche anzufangen. Am Besten gleich, wenn ihr den Bescheid kriegt. So groß ist die Kreisstadt des gleichnamigen Landkreises nämlich auch wieder nicht.

Tübingen hat eine Menge Studentenwohnheime, wer sich hier rechtzeitig anmeldet, wird sicherlich einen Platz kriegen. Nur ist das Wohnen in so einem Ding meistens nicht wirklich der ideale Ort, um sein Studium zu verbringen. Für ein wenig Wohnen auf Zeit im ersten Semester – Orientierungsphase, Leute kennenlernen und so – ist ein Wohnheim natürlich okay. weiterlesen »


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Neu an der Uni? Keine Peilung was diese ganzen seltsamen Vokabeln bedeuten sollen? Wir helfen weiter…

Fachschaft: Wie früher die Schülervertretung, vertritt sie die Interessen der Studierenden. Je nach Motivation sind die Leute der Fachschaft zuständig für die Partys, Filmabende und das studentische Café oder engagieren sich im Fakultätsrat und setzen sich für bessere Prüfungsordnungen und Studiumsbedingungen ein.Fachschaftspartys - oft berühmt und berüchtigt

Kolloquium: Ambitionierte Wissenschaftler diskutieren unter sich. Es werden, wie im Seminar, Vorträge gehalten und anschließend dieselben auseinandergenommen. Wer von seinem Professor zu dessen Kolloquium eingeladen wird, darf sich geehrt fühlen. weiterlesen »


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Seit einigen Wochen bist du an der Uni. Du versuchst dich in dem Wirrwarr der Seminarräume zurechtzufinden, dir die Lage der besten Mensa zu merken und die einzelnen Profs auseinander zuhalten. Das Wort „Immatrikulationsbüro“ geht die immer noch nicht ganz so leicht von den Lippen und ständig überlegst du was jetzt nochmal Punkt vier Uhr bedeutet: c.t. oder s.t.? Hier klären wir dich über einige wichtige Begriffe auf, die du für die Zukunft immer wieder gebrauchen wirst.

Der Campus einer Uni kann so aussehen…Anwesenheitspflicht: Das schöne Lotterleben als Studierender neigte sich dem Ende. Mit Einführung des Bachelors und des Masters gibt es nunmehr fast keine Veranstaltung an irgendeiner Universität ohne die leidige Teilnahmeliste. Die Professoren sind sehr findig geworden, Unterschriftenfälschungen zu vermeiden. weiterlesen »


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Das Abi hast du in der Tasche und nun siehst du dich mit dem Einstieg in das Studium konfrontiert? Da drängen sich zuerst einmal ein Haufen Fragen auf, unter anderem:Das erste Mal…im Hörsaal

Welches Studienfach? Klar, zunächst einmal ist es wichtig, dass du genau weißt was dich interessiert und wo deine Begabungen und Schwächen liegen. Lehramt nur aus der Not heraus zu studieren macht wenig Sinn, da du später, zwischen gequälten Teenagern und Klausurenflut, schon eine größere Motivation brauchst außer „Es gab gerade nichts anderes“. weiterlesen »


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laptop© flickr / declanjewell

Diese Frage hat sich der eine oder die andere wohl schon ein paar Mal während des Studiums gestellt. Obwohl die Bachelor-Studierenden immer weniger in den Genuss einer 25-seitigen Hausarbeit und den damit verbundenen qualvollen Stunden vor dem (in der Regel ständig abstürzenden) Computer kommen – auch sie müssen neben Klausuren und Prüfungen, immer mal wieder wissenschaftlichen Text produzieren.

Kurz vor Semesterbeginn drohen oft die Deadlines, deswegen hierzu ein paar Tipps, die den Einstieg in das, lange vor sich hin geschobene Projekt, erleichtern können.
Zuerst einmal: Finde ein Thema! Auch wenn dir schon seit Anfang des Kurses klar ist, worüber du schreiben möchtest, es schadet nicht, es mit deinem Dozenten einmal abzusprechen. Er kann dir auch gute Tipps zur Literaturauswahl geben und vielleicht auch deine Fragestellung eingrenzen.
Versuche dich an einer Gliederung. Auch wenn du im Laufe des Schreibens merkst, dass du an manchen Stellen noch Änderungen vornehmen musst, ohne Konzept wirst du nie fertig oder eben ganz schön fertig sein.

Dann besteht – oh Wunder – eine Hausarbeit meistens aus Einleitung, Hauptteil und Schluss. Die Einleitung sollte die Fragestellung klären, einen kurzen Überblick über den Aufbau der Arbeit geben und Methodik und Quellen erläutern. Der Hauptteil gehört komplett dir und deiner kreativen Phantasie: Achte jedoch darauf, dass du sinnvoll einzelne Literatur miteinander verknüpfst, den roten Faden im Argumentationsstrang beibehältst und ausgewogen schreibst, das bedeutet zum Beispiel unterschiedliche Positionen zu einem Thema abwägst. Im Schluss sollten alle wesentlichen Ergebnisse und Gedanken noch einmal zusammen gefasst werden, mit Rückblick auf die Ausgangsfrage. Offene Fragen können benannt werden, Lösungsansätze und manchmal auch  – je nach Geschmack und Studienfach -eine persönliche Stellungnahme.

Zum Thema Formalia ist zu sagen: Nehme sie ziemlich ernst. Viele Dozenten hängen sich auch schon mal ganz gerne daran auf. Ich habe festgestellt, dass fast jeder oder jede  eigene spezifische Regeln hat, was die Zitierweise zum Beispiel angeht. Da sollte man sich im Vorfeld gut informieren. Und – Rechtschreibfehler sind in jedem Fall ziemich peinlich!

Dann stellst du zum Schluss noch die Literaturliste fertig, die immer besser aussieht, wenn sie lang ist. Am besten lässt du das Ganze noch mal Korrektur lesen – denn nach einer gewissen Zeitspanne ist meist der Punkt von Betriebsblindheit erreicht, man erkennt die einfachsten Fehler nicht mehr. Titelblatt nicht vergessen und dann schnell weg damit und feiern gehen!


 


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Probieren geht über Studieren

Autor: Sarah
abgelegt in: Studienanfang

Hätte ich mal einen Blick in die Uni geworfen, bevor ich mit dem Studium loslegte! Hätte ich mal intensiver die Vorlesungsverzeichnisse gelesen, mich in Seminare reingesetzt und Studierende befragt! Wahrscheinlich wäre mir dann einiges erspart geblieben.

Aber ich war zurückhaltend und hatte noch zuviel Respekt vor der Einrichtung Universität. An meinem ersten Tag an der Uni war ich auf dem Weg zum Immatrikulationsamt um mir Informationen zu besorgen. Dabei begegnete ich lauter beschäftigt hastenden Menschen, die allesamt nicht nur wahnsinnig intelligent aussahen, sondern mir schon auf einen Kilometer Entfernung ansehen mussten, dass ich keine von ihnen war. So dachte ich. Im Nachhinein weiß ich es natürlich besser, kein Mensch interessierte sich für mich, die Uni war groß und anonym. Damals jedoch hätte ich einfach mehr auf Entdeckerreise gehen sollen. Dann hätte ich vielleicht vorher schon mitbekommen, dass Neuere Deutsche Literatur nicht die Literatur der letzten 50, sondern der letzten 300 Jahre thematisiert, mit einem Schwerpunkt auf den (mir verhassten) 300 Jahre alten Themen. Ich hätte entdeckt, dass das Institut meines Nebenfaches vom Aussterben bedroht ist und in der Bibliothek noch nicht einmal ein Computer steht. Und vielleicht hätte ich mich die ersten drei Semester nicht ständig in den Gängen der Uni verirrt.

Nach Jahren des Studiums bin ich nun eines Besseren belehrt. Damit es aber nicht jedem so gehen muss, gibt es so genannte Schnupperangebote in vielen Unis in Deutschland. Die sollten alle StudienanfängerInnen auf jeden Fall nutzen! Auch die Erstsemestertage der einzelnen Fachrichtungen sind sehr zu empfehlen. Dort kann man nicht nur alle dummen Fragen stellen, die man sich später nicht mehr zu fragen getraut. Meistens knüpft man dort auch Kontakte, die das ganze Studium über halten. Im späteren anonymen Unialltag ist es dann oft viel schwerer neue Kontakte zu schließen. Also an alle StudienanfängerInnen: Macht es nicht so wie ich, seid neugierig und aufdringlich! Probiert euch aus und denkt immer daran, dass die meisten höheren Semester nur ein Bruchteil so intelligent sind, wie sie sich immer geben…


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