Studenten News

von Asta Partys über BAfÖG bis hin zu Studiengebühren
 


Archiv: Wohnen

Selber auf der Suche nach einer neuen Bleibe, bin ich auf das neue Portal MitbewohnerCasting.de gestoßen. Die Idee ist einfach: Angebote für Zimmer in Wohngemeinschaft werden im Internet veröffentlicht und direkt ein Termin für die Besichtigung festgelegt.

Im Fachchinesisch heißt es ja schon lange „Mitbewohner-Casting“. Zimmer-Anbieter lassen schier endlos viele Bewerber in der Wohnung antanzen um dann schließlich den „besten“ Kandidaten auszuwählen, der nun in die WG einziehen darf. Ich hab auch schon von Fragebögen gehört, die die Bewerber ausfüllen mussten und das mit einem schnell geschossenem Foto die „Bewerberkartei“ ergeben soll.

Zimmerfenster © flickr / schoschie

Die Idee des neuen Portals ist es Platz für Anzeigen und Foren, zum Beispiel zu Fragen des Mietrechts oder zum persönlichen Austausch zu bieten. Doch so neu klingt es dann auch nicht. Schon lange sind es nicht mehr die Schwarzen Bretter auf dem Campus, wo freie Zimmer gehandelt werden. Es gibt zahlreiche etablierte Internetseiten, wo sich Mitbewohner suchen und finden können. Einzig neu ist die Idee, dass sofort ein fester „Casting“-Termin festgelegt wird und diese Daten übersichtlich in einem Kalender abrufbar sind. Doch diese Funktion sind auch in anderen Foren möglich. weiterlesen »


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Der Studienanfang ist eine aufregende Zeit. Häufig bedeutet es allein in eine fremde Stadt zu ziehen, das erste Mal in eine eigene Wohnung zu suchen und neue Freunde zu finden. In Studentenwohnheimen kann man Leute treffen, denen es genauso geht.

Mit durchschnittlich 336 Euro Mietkosten im Monat ist München für Studierende ein teures Pflaster. Da kann ein Wohnheim schon eine günstigere Alternative sein.

München © flickr / roblisameehan

Die Studentenstadt Freimann ist mit seinen etwa 2500 Bewohnern das größte Studentenwohnheim Deutschlands. Zu finden ist sie im Norden Münchens im Stadtteil Schwabing-Freimann, direkt am Englischen Garten. Und gut zu erreichen ist es darüber hinaus auch: U-Bahn und Busse halten hier und der Weg zu Universitätsgebäude in der Stadt ist nicht weit.

Studierende aus der ganzen Welt leben hier in Appartements oder Wohngemeinschaften zusammen. Erbaut in der typischen Architektur der sechziger und siebziger Jahre bietet die Studentenstadt auf den ersten Blick kaum einen einladenden Eindruck. Doch wird dieses Manko durch das aktive kulturelle Leben ausgeglichen. Denn die „StuSta“ ist mehr als wohnen!

Hier gibt’s eigene Kneipen, Discos, eine Sauna und sogar einen Kindergarten und einen Lesesaal der Studentenwerksbibliothek. Es hat sich eine eigene Freimann-Kultur entwickelt mit Vereinen, Clubs und Veranstaltungen. Höhepunkt ist das seit 1989 stattfindende StuStaCulum. Angelockt von Party, Theatergruppen, Musikern und Sporttunieren finden jedes Jahr etwa 20000 Besucher den Weg nach Freimann.

Doch Zimmer und Wohnungen hier sind beliebt. So müssen sich Bewerben auf Wartezeiten bis zu fünf Semestern einstellen!


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WG-Casting: Mitbewohner gesucht

Autor: Sarah
abgelegt in: Wohnen

Eine Vierer-WG mitten im Szene-Viertel. Altbau, Stuck, freundliche Dielen, relativ geräumige Zimmer. Im Gemeinschaftszimmer auf der zerfetzten Couch sitzt sie nun, die Jury: Tim, Stefanie und Valerie beäugen kritisch die Person auf dem Stuhl gegenüber. Nachdem sie mit den letzten beiden Mitbewohnern solche Schwierigkeiten hatten, wollen sie nun richtig ordentlich vorgehen. Es ist wie bei einem Assessmentcenter oder auch bei einem Casting.
Von jedem Kandidaten, der in den nächsten paar Wochen auf dem Stuhl sitzt machen sie ein Foto. Bei einem Glas Saft darf er von seinen bish…und wie lange brauchst du immer so im Bad?erigen WG-Erfahrungen erzählen, die Gründe warum er eine neue WG sucht. Ob er gerne abwäscht, wie lange er im Bad braucht und ob er Vegetarier ist. Hier wird alles durchgecheckt. Und dann kommt die alles entscheidende Frage, wie beim Vorstellungsgespräch: Warum sollen wir gerade dich nehmen?

– Bei einem WG-Casting muss man sich auf viele gefasst machen. Die Wohnsituation in vielen Städten macht so etwas leider nötig: Viele WGs können sich eben ganz genau aussuchen, welche Nase ihnen passt und welche nicht. Dabei ist es ja nicht so, dass eine genaue Auswahl sinnvoll ist: Schließlich muss die Chemie ja stimmen. Aber lässt sich das nicht viel besser bei einem gemütlichen Bierchen in der Eckkneipe feststellen, als beim stundenlangen Casting? Wie dem auch sei, ist man gerade in der dringlichen Situation so schnell wie möglich ein Zimmer zu finden, macht man fast alles mit. Und nach ein paar Malen ist man dann vielleicht auch auf alle eventuellen Fangfragen vorbereitet: Was machst du wenn der GEZ-Mann klingelt? Hast du einen Putzfimmel? Und was ist mit Fußpilz?
Wenn man es dann geschafft hat, bleibt nur noch eine Frage: Will ich mit solchen Leuten überhaupt zusammen wohnen?


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Burg Nürnberg wikipedia©AlterVista

Das Studium in München ist für viele Studenten ein lang gehegter Traum. Die Stadt ist groß, schön, abwechslungsreich und bietet zahlreiche Perspektiven. In München gibt es zudem gleich mehrere Hochschulen, an denen es sich wunderbar studieren lässt, aber leider ist dieses scheinbare Studienparadies mit einem Makel behaftet – es existiert kaum Wohnraum für Studenten.

Ganz anders sieht es hingegen in Mittelfranken, insbesondere in Nürnberg aus. Die dortige Universität Erlangen-Nürnberg liegt etwas außerhalb der Stadt, ist aber verkehrstechnisch sehr gut angebunden. Während sich die Universitäten in München auf bestimmte Themengebiete versteift haben, kann die Universität in Erlangen mit einem weiten Spektrum an Studienfächern aufwarten. Die Auswahl reicht von Geisteswissenschaften wie Geschichte oder Germanistik bis hin zu Naturwissenschaften wie Biologie oder Chemie.

In Nürnberg existiert beispielsweise diese Immobilien-Problematik nicht, denn laut den veröffentlichten Statistiken des Focus in den jüngsten Vergangenheit, legen die Nürnberger selbst großen Wert auf großen Wohnraum. Selbst Singlehaushalte besitzen in der fränkischen Stadt mindestens drei Zimmer, wohingegen bei kleinen Wohnungen in Nürnberg mit ein oder zwei Zimmern ein großer Leerstand existiert. Demzufolge bewegen sich die Mietpreise weit unter dem Niveau Münchens – somit wäre Nürnberg die ideale Adresse zum Leben und Wohnen für Studenten.

Zieht man zudem auch andere Aspekte zu Rate, kann Nürnberg mit einer wunderschönen Altstadt und einer sehr bekannten Burg aufwarten, deren Besuch lohnenswert ist. Zwar besitzt Nürnberg nicht den Flair Münchens, ist aber trotzdem eine wunderbare Alternative zur bayrischen Landeshauptstadt.


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Die Wohngemeinschaft, ein Wohnkonzept, das eigentlich aus den wilden 70ern hervorgegangen ist, ist für viele Studierende ein absolutes Muss: Manchmal muss man auch mal die Tür zumachen können© flickr /herrgranata
Es ist sparsam, unterhaltsam und vor allem auch sehr flexibel. GegnerInnen der WG finden WG’s generell zu dreckig, zu laut und denken, dass es anstrengend ist, ständig auf die Bedürfnisse anderer eingehen zu müssen. BefürworterInnen jedoch, sind froh nicht ständig zum Telefonhörer greifen zu müssen, um mal wieder eine Menschenseele zu sehen und lieben die nächtelangen Gespräche in der gemeinsamen Wohnküche, die tollen Partys und das gemeinsame Kochen.
Fest steht auf jeden Fall: In einer WG wird es nie, aber auch wirklich nie langweilig

Wer neu in eine Stadt zieht, kann sich bei den unterschiedlichsten Websites nach einer geeigneten Behausung umsehen. Ein Beispiel sind wg-gesucht oder studenten-wg. Noch einfacher macht es eine andere Internetseite , die das gesamte unübersichtliche Angebot von WG-Seiten bündelt.

Der neue Trend aus Paris und München ist die WG-Party, die Idee ist einfach: Warum nicht die WG abeDie potentielle WG erstmal im Licht der Diskokugel betrachten© flickr /emma peelnds an der Bar gründen oder die zukünftigen MitbewohnerInnen auf der Tanzfläche kennen lernen? Anstelle vom wochenlangen Anzeigen wälzen und Internet durchforsten, ist es hier möglich, die potentiellen BewohnerInnen gleich in real zu sehen und zu überlegen, ob man mit dem oder mit der tatsächlich ein Badezimmer teilen möchte.
In den unterschiedlichsten Städten finden diese Partys stadt, leider gibt es momentan keine Internetplattform dafür, den WG-Gesucht-Partys fehlt es noch ein wenig an öffentlicher Aufmerksamkeit.

Lust auf WG bekommen? Ich kann es nur empfehlen!


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Studium in München

Autor: Sarah
abgelegt in: Wohnen

Einen Studienplatz in der bayrischen Landeshauptstadt zu ergattern ist mit Sicherheit kein leichtes Unterfangen, schon gar nicht, seit die TU München und LMU München in den Kreis der Elite-Universitäten aufgenommen wurden.Hat man jedoch den Sprung an eine der renommierten Universitäten in München geschafft, steht gleich das nächste Problem ins Haus. Wo findet man eine passende Wohnung, ein Zimmer oder eine WG, die günstig und bezahlbar ist. Die bayrische Metropole ist auch auf dem Gebiet der Mietpreise führend und so verwundert es nicht, dass je Quadratmeter zwischen acht und zwölf Euro je nach Lage gefordert werden. In München steht man aber nicht allein vor diesem Problem, schließlich gibt es hier allein 92.000 Studenten jährlich.

Ein Anlaufpunkt für Studenten kann das örtliche Studentenwerk sein. Ihnen stehen 9.200 Wohneinheiten des Studentenwerkes sowie 2.600 Wohnplätze anderer Träger zur Verfügung. Leider können dadurch nur 13 Prozent des Gesamtbedarfes abgedeckt werden. Beim Studentenwerk geht man davon aus, dass man als Erstsemester in München zwischen vier und fünf Semester warten muss, um eine der begehrten Plätze zu ergattern. Um allen ein Zugang zu ermöglichen, verlost das Studentenwerk in jedem Jahr rund 100 Plätze an den Erstsemestertagen. Dies ist aber nur ein Tropfen auf dem heißen Stein.

Wer kein Zimmer oder einen Wohnplatz erhalten hat, muss sich intensiv mit dem Münchner Immobilienmarkt auseinander setzen. In den gängigen Tageszeitungen offerieren viele Bewohner der Stadt einzelne Zimmer, weil sie die Miete nicht allein stemmen können. Da es dort häufig zu Wechseln kommt, besteht hier die große Möglichkeit eine Unterkunft zu finden. Als Student in München hat man es nicht leicht, schließlich kommen hier auch noch die höchsten Lebenshaltungskosten Deutschlands auf die Studierenden zu.


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