Berlin – Bachelor-Studierende mit Nebenjob haben im Durchschnitt kaum schlechtere Abschlussnoten als ihre Kommilitonen ohne Job. Allerdings brauchen sie für ihr Studium etwas länger.

Das zeigt eine
Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung. Wer während seines dreijährigen Studiums etwa acht Stunden pro Woche jobbt, hat demnach am Ende eine um 0,06 Punkte schlechtere Note und braucht etwa zwei Monate länger für das Studium.

Dass sich ein Nebenjob kaum auf die Abschlussnote auswirkt, könnte daran liegen, dass Studierende mit Job länger studieren, um trotz der Zusatzbelastung gut abzuschneiden, vermutet das DIW. Rund die Hälfte aller Bachelor-Studenten arbeitet am Ende des zweiten Studienjahres. Gemessen an der Studienzeit beträgt der Umfang des Nebenjobs etwa ein Fünftel. Für die Studie hat sich das DIW den Studienverlauf von knapp 8000 Bachelor-Studierenden angesehen. Grundlage waren Daten des Nationalen Bildungspanels (NEPS).

Fotocredits: Mascha Brichta
(dpa/tmn)

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