Studenten News

von Asta Partys über BAfÖG bis hin zu Studiengebühren
 


DoktorandInnen gesucht!

Autor: Sarah
abgelegt in: nach dem Studium

Wer nach dem Studium erst gerade richtig in Fahrt gekommen ist und gerne noch ein bisschen weiter forschen, sich bilden und neugierig sein möchte, der sollte vielleicht über eine Doktorarbeit nachdenken. Promotion – das klingt erst einmal so hochtrabend, aber eigentlich erfordert es nur eins: Interesse und die Energie sich für bis zu drei Jahre mit einem Thema oder einem Projekt auseinanderzusetzen.
Glücklicherweise hat das Bundesministerium für Forschung und Bildung (BMBF) erkannt, dass im Bereich Forschung noch einiges getan werden muss und ein neues Programm gestartet, mit dem bis 2015 jedes Jahr 30 neue Promotionsstellen gefördert werden sollen. Dazu wurden insgesamt 22, 5 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Es sollen vor Die Förderinitiative Neurowissenschaftenallem Forschungslücken geschlossen werden und drei Zielen nachgegangen werden: Die Verbesserung der Fachdidaktik, der Kompetenzerfassung und eine bessere Zugänglichkeit der Daten von der Bildungsforschung. Diese doch auf relativ lange Zeit ausgelegten Vorhaben befinden sich gerade in der Vorbereitungsphase: Das BMBF unterstützt zurzeit die Einrichtung eines nationalen Bildungspanels, das die Beobachtung des individuellen Lernens im Lebensverlauf ermöglicht und damit eine wichtige Grundlage für die nationale Bildungsberichterstattung bildet. Dabei werden unter anderem besonders die Geisteswissenschaften im nächsten Jahr, das das WissenschaftsjahNeurowissenschaftenr für Geisteswissenschaften ist, gefördert und das Programm „Freiraum für geisteswissenschaftliche Forschung“ gestartet. Aber auch die BMBF-Förderinitiative Technologiebaiserte Kompetenzdiagnostik und die BMBF-Förderinitative Neurowissenschaften sind geplant.

Das heißt, dass die Hochschulen nun auch wieder erneut Anträge zu Promotionsstipendien einreichen können. Und das ist deine Chance! Erkundige dich an deinem Fachbereich welche Chancen bestehen. Hier findest du übrigens auch aktuelle Angebote von Unis, die DoktorandInnen, JuniorprofessorInnen und auch wissenschaftliche MitarbeiterInnen suchen.


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Finanzierung im Ausland (I)

Autor: Sarah
abgelegt in: Auslandssemester

Dich zieht es ins Ausland, doch du weißt nicht, wie du es finanzieren sollst?
Eine Möglichkeit, neben dem Auslandsbafög ist der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD). Dort werden über 200 verschiedene Pogramme angeboten, die den internationalen wissenschaftlichen Austausch fördern. Dabei wird ein besonderes Augenmerk auf Projekte in oder Absolventen aus so genannten „Entwicklungsländern“ gelegt und auf Förderung der deutschen Sprache im Ausland. Für Studierende, die es ins Ausland zieht ist der DAAD oft ein guter Ansprechpartner für kurz oder längerfristige finanzielle Spritzen – man darf nur den Bewerbungsaufwand nicht scheuen und sich unbedingt rechtzeitig über die Fristen informieren!
Einige Beispiele zu den Möglichkeiten liste ich hier einmal auf:
Du möchtest ganz allgemein einfach im Ausland studieren? Der DAAD unterstützt dich dabei mit ca. 300 Euro monatlich. Du möchtest für ein Jahr als SprachassistentIn an ausländischen Hochschulen arbeiten? Dann bewirb dich doch um das dort angebotene Jahresstipendium. Du schreibst deine Masterarbeit aus forschungstechnischen Gründen im Ausland? – Der DAAD vergibt Kurzstipendien dazu.Du bist mindestens schon im 3. Semester und möchtest einen Sprachkurs im Ausland belegen (kein Englisch!)? Dann kannst du dich bis zum 15. Januar dort für einen Sommersprachkurs bewerben.
Auch für deinen Fahrtkostenzuschuss für ein Auslandspraktikum oder ganze Gruppenreisen hält der DAAD Stipendienmöglichkeiten bereit.
Wenn es dich in die Entwicklungsarbeit zieht, dann kannst du vielleicht deinen Aufbaustudiengang mit entwicklungsländerbezogener Thematik fördern lassen. Als Nichtdeutsche(r) wiederum gibt es umgekehrt ganz ähnliche Angebote, wie die Hochschulsommerkurse zur Verbesserung der sprach- und landeskundlichen Kenntnisse, Studienstipendien, Förderung von Studienreisen und –praktika etc.
In diesem Sinne: Nutze diese vielfältigen Möglichkeiten! Ein bisschen bürokratischer Aufwand kann einiges an finanzieller Unterstützung hergeben – man muss nur wissen, dass das eben überhaupt möglich ist.



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