Jobs sind bei Studenten beliebt: Entweder während des Studiums, in den Semesterferien zur Studienfinanzierung oder natürlich nach der Uni als Einstieg ins Berufsleben. Die Arbeitsagentur bietet drei Internet-Portale, die die Suche nach einer geeigneten Stelle erleichtern.
Die Stellensuche ist in der Jobbörse am einfachsten. Man gelangt auf eine erweiterte Suchmaske, auf der man mit Hilfe von verschiedenen Eingaben die Ergebnisse filtern kann. So kann man Art der Stelle (zum Beispiel Minijob, Studentenjob, Traineestelle), Ort oder Eintrittsdatum frei eingeben.
Ausbildungsplätze, Weiterbildungsangebote oder auch weiterführende Studienmöglichkeiten können im KURSNET der Arbeitsagentur aufgerufen werden. Ähnlich der Stellenbörse erscheint eine Suchmaske und Ergebnisfilter. weiterlesen »
Seit den 1990er Jahren schwirrt dieses Wort immer und immer wieder in den Medien und unseren Köpfen herum: Die Generation Praktikum, wahlweise auch Generation Prekär genannt, wird beklagt.
Nach dem Studium hangeln wir uns angeblich von einem Praktikum zum anderen, um noch mehr Erfahrung zu sammeln und noch mehr Kontakte zu knüpfen. Unbezahlt oder auch gering bezahlt. Eines Tages sind wir so überqualifiziert, dass uns dann auch keiner mehr nehmen möchte. Warum lassen wir (= junge, qualifizierte AkademikerInnen) das eigentlich mit uns machen?
Viele Studenten nutzen die Chance, die sich während ihres Studiums bietet, ins Ausland zu gehen und dort für ein oder mehrere Semester zu studieren. Besonders beliebt sind da natürlich London, Paris oder Madrid.
Immer mehr Studierende zieht es aber auch in kleinere Städte, mit weniger weltbekanntem Ruf. Basel und Zürich sind da auch immer beliebter. Nicht so weit weg von der Heimat, müssen die Studenten nicht zwangsläufig eine neue Sprache lernen und fühlen sich heimischer. Wenn man Studenten in der Schweiz befragt, wie ihnen die Schweiz und die Universität gefällt, bekommt man nur Gutes zu hören. Selbst einen Job in Basel soll als Student nicht schwer zu finden sein.
Die Unis sind klein, aber relativ gut ausgestattet, sodass man optimale Bedingungen findet. Der zukünftige Senior Manager hat sein Studium vielleicht auch zum Teil in der Schweiz verbracht. Wer weiß? Es müssen nicht immer die Metropolen der Welt sein. Auch kleinere Länder und Städte haben ihre Vorzüge.
Informiert euch an eurer Uni über Möglichkeiten für ein Auslandssemster!
Nebenjobs gibt es für Studenten meistens zuhauf. Aus allen Himmelsrichtungen scheint es, Callcenter-Jobs, Flyer-Verteilaktionen und andere Promotions- Tätigkeiten zu regnen. Auch die Kneipen und Cafés suchen immer. Doch diese Jobs sind meist die am schlechtesten bezahlten und zudem auch die nervigsten.
Wer kann schon auf die Dauer sechs bis acht Stunden täglich wildfremde Menschen davon überzeugen, dass sie sich unbedingt ein Lotto-Los kaufen sollen? Machbar ist das, jedoch bringt es wenig für die Verbesserung der eigenen Kompetenzen, außerdem lässt es einen irgendwann irre werden. Ich spreche da aus eigener Erfahrung: Was habe ich nicht schon alles versucht an den Mann oder die Frau zu bringen? Im Schweiß meines Angesichts habe ich Plotter und Plotterpapier für Architekten schön geredet, Landwirte stundenlang über Pestizide befragt, Leute auf der Straße Pizza testen lassen und natürlich auch immer wieder grimmigen Gesichtern Flyer aufgedrängt. Das ist eine Kunst für sich. Hier ist ein sehr erheiternder Beitrag über die Arbeit in Callcentern:
Noten? Auslandssemester? Bilingualer Studiengang? Das alles hilft den Unternehmen relativ wenig, wenn die Manieren zu wünschen übrig lassen. Ja richtig gehört: Tugenden und anständiges Benehmen sind wieder hoch im Kurs. Egal ob du es spießig findest oder nicht: Je nachdem, bei welchem Arbeitgeber du dich bewirbst, kommt es auf den richtigen Umgang an.
Gehen wir sie mal durch, die „deutschen Tugenden“ Pünktlichkeit, Fleiß und Disziplin – welche werden im Studium denn vermittelt?
Disziplin sollte eigentlich wirklich vorhanden sein, nach einem Bachelor-Studium, das die Studierenden nur von Prüfung zu Prüfung scheucht und zudem sie einen Berg von Organisationsaufgaben bewältigen lässt.
Pünktlichkeit – na gut, mittlerweile wird man ja auch zur Pünktlichkeit gedrillt. Die Zeiten wo die Leute in der ersten Dreiviertelstunde den Vorlesungssaal betreten u
nd in der zweiten Dreiviertelstunde ihn langsam wieder verlassen sind wohl endgültig vorbei.
Fleiß: Das ist Ansichtssache.Viele Prüfungen zeugen noch nicht von Verständnis der Themen und oft verleitet das BA-Studium zum oberflächlichen Abhaken von Aufgaben. Oberflächlichen Fleiß könnte man das auch nennen.
Aber die sogenannten Soft-Skills die heutzutage beim Berufeinstieg verlangt werden, beinhalten noch mehr als die klassischen preußischen Tugenden: Höflichkeit, Motivation Konfliktfähigkeit und Teamgeist sind gefragt. Die Sozialkompetenzen lässt jedoch oft zu wünschen übrig. Schon zu Schulzeiten werden solche Kompetenzen nicht ausreichend gefördert, gerade im Studium geht es darum sich alleine irgendwie durchzuschlagen. Auf dem Massencampus bleibt wenig Zeit für persönliche Kontakte. Referate werden per E-Mail besprochen und im welchen Seminar lässt sich bitteschön Konfliktfähigkeit oder Teamwork erlernen, wenn man nicht gerade auf Lehramt studiert und ständig von Gruppenarbeiten genervt wird?
Immer mehr Unternehmen tendieren dazu, die Mängel der schulischen und akademischen Ausbildung selbst auszuradieren und unterziehen ihre Mitarbeiter einem „Tugend-Training“. Die Lufthansa zum Beispiel bietet Kurse in Umgangsformen und interkultureller Kompetenz für Flugbegleiter aber auch für Personal aus anderen Unternehmensbereichen an.
Also: Es lohnt sich vor dem nächsten Vorstellungsgespräch, sei es für einen Nebenjob oder einen Fulltime-Job, mal den Knigge in die Hand zu nehmen!
Man nennt sie Freelancer, Jobhopper, Urbane Penner, Cappuchinoworker oder auch digitale Bohemien. Sie sitzen mit ihren Laptops in Parks oder planen bei einem Café Latte in Prenzlauer Berg oder Mitte ihre nächsten Projekte. Sie wollen ihr Arbeitsfeld individuell gestalten und selbst entscheiden, was, wann und wo sie arbeiten. Viele von ihnen waren mal Studierende oder sind es immer noch, irgendwie so nebenher. Doch der Bewerbungsstress nach dem großen Studienabschluss-Loch ist nichts für sie, Festanstellung sowieso nicht.
Denn Festanstellung führe zur struktureller Verblödung, wie es Sascha Lobo und Holm Friebe in ihrem Buch „Wir nennen es Arbeit“ ausführlich erklären. Wer eines Tages nicht nur über die Witze seines Chefs lacht, sondern sie auch lustig finden würde, der hätte den Zustand der geistigen Umnachtung erreicht: Einfach nur noch funktionieren, nicht nachdenken und viel von dem tollen sicheren Job schwärmen – denn sonst klaut ihn ein anderer weg. weiterlesen »
Hausarbeiten liest niemand, außer der Professor – wenn er sie denn liest. Ein Freund von mir hat einmal den Test gemacht und in seine Hausarbeit ab und an Non-Sense-Sätze einfließen lassen. Der Dozent war dafür bekannt, dass er die Hausarbeiten von seiner Sekretärin bewerten ließ und selbst nur die Unterschrift darunter setzte. Seine Blödel-Hausarbeit wurde mit einer 2,0 bewertet…
Das ist natürlich deprimierend. Wochenlange Arbeit für nichts, bzw. nur für den Schein? Es soll tatsächlich Studierende geben, die viel Schweiß und Herzblut in eine solche Arbeit stecken und sich über konstruktives Feedback freuen würden. Doch es gibt zum Glück noch andere Möglichkeiten, seine Hausarbeiten oder seine Abschlussarbeit zu verwerten. weiterlesen »
Wir kennen alle das Problem mit der Bezahlung für ein Praktikum. Manche Studenten haben sich vielleicht arrangiert und sehen die teils unfaire Bezahlung – meistens leider gar kein Verdienst.
Das hat es so noch nicht gegeben. Praktikanten sind mit ihrer Bezahlung zwar meist nicht zufrieden, aber nun gibt es einen Präzedenzfall mit astronomischen Ausmaßen. Die heute 28-jährige Vertriebsfachwirtin war ganz und gar nicht mit der Vergütung während eines Praktikums zufrieden und machte dies dem ehemaligen Arbeitgeber unmissverständlich klar. Nachdem die junge Frau Ihr erstklassig abgeschlossenes Studium beendet hatte, sollten noch praktische Erfahrungen den Lebenslauf ergänzen. So weit so gut erst mal.
Es ist nichts ungewöhnliches, dass man bei einem Unternehmen gleich vollständig mit in die Tagesabläufe mit einbezogen wird und eigenständig arbeiten soll. Im Falle von der heutigen Vertriebsfachwirtin eine 70 Stunden Woche zu absolvieren schlägt dann doch aus dem Rahmen und das bei Praktikanten-Bezahlung von 375 Euro pro Monat. Da sich die junge Frau ausgenutzt vorkam mit all der ihr übertragenen Arbeit und Verantwortung, hat sie beschlossen den Fall nach Abschluss der 6 Monate vor Gericht zu bringen.
Job und Karriere – dieser Impuls ist wohl bei vielen vorherrschend, die ein Studium beginnen. Der Arbeitsmarkt heute ist umkämpft, deswegen denken viele, dass sich studieren lohnt. Das Problem ist nur, wie soll sich jemand, der keine Unterstützung von zu Hause aus bekommt, das Studium finanzieren?
Erste Möglichkeit ist das Bafög. Hier kann man einen Antrag stellen, für den man eine Studienbescheinigung braucht. Das Bafög-Amt prüft dann, ob der Antragsteller den Kriterien entspricht. Dabei werden die Finanzmächtigkeit der Eltern und die Nebenjobs des Antragstellers in Betracht gezogen. Das Problem hier ist oft, dass das Amt der Meinung ist, die Eltern verdienen genug, um das Kind zu unterhalten, diese sehen das aber ganz anders.
Als nächstes kann man Wohngeld beantragen. Jeder Bürger Deutschlands kann theoretisch bis zu 200 Euro Wohngeld im Jahr bekommen. Auch hier sind bürokratische Hürdenläufe zu meistern, außerdem muss das Geld alle 3 Monate neu beantragt werden.
Ein Minijob. In Zeiten von Bachelor und Co ist es für Minijob-Studenten um einiges schwieriger geworden, als für die alten Magisterstudiengänge. Ich selbst studiere noch auf Magister, aber höre von vielen Bachelor-Studenten, dass die Zeit doch sehr knapp wird. Da ist ein 400-Euro Job nebenher ziemlich anstrengend, für viele aber ein wichtiges Mittel, das Studium zu unterstützen. Nach Abschluss einer Zwischenprüfung werden die Jobs auch besser.
Die Nebenkosten berechnen. Ein brutto netto Rechner hilft da, gerade junge Leute haben abnorme Fixkosten, die im Studentenleben einfach nicht mehr tragbar sind. Das teure Handy abbestellen, bei Aldi statt bei Edeka einkaufen, vielleicht mal keine Internetflatrate – das alles kann Einsparungen im Hundert-Euro-Bereich bringen.
Auch sind Jobs an der Uni möglich, beispielsweise als Hilfskraft in einem chemischen Labor oder Sekretariatstätigkeiten in der Geisteswissenschaft. Der Vorteil dieser Tätigkeiten ist, dass man gleich einen guten Einblick in den Universitätsablauf erhält.
Wir haben hier ja schon ein paar Mal Programme vorgestellt, die es Studierenden erleichtern sollen, ihrer Tätigkeit nachzugehen. Das hier soll eine Übersicht sein. Zu interessanten Punkten wird es dann noch einzelne Artikel geben.
Wenn man sich im Vorfeld eines Studiums mit dem Fachgebiet der Pharmazie beschäftigt, wird angesichts der Anforderung recht schnell abgeschreckt sein. Laut Studienverordnung umfasst das Studium der Pharmazie eine Regelstudienzeit von acht Semestern und 2800 Unterrichtsstunden, was eine unheimliche Belastung darstellt, zumal Lernstunden und Hausaufgaben noch gar nicht inbegriffen sind.
Trotzdem gab es in den zurückliegenden Jahren über 12.000 Studenten, die sich entschlossen haben, diese Tortur auf sich zu nehmen. Immerhin gibt es für Absolventen des Studiengangs wirklich herausragende Job-Aussichten, nicht nur als Apotheker, sondern auch bei Jobs in der pharmazeutischen Industrie als Forscher oder Wissenschaftler. Zudem gehört die Pharmaindustrie in Deutschland zu den wirtschaftlichen Stützen und genießt im Ausland ein hohes Ansehen. Unternehmen wie die Bayer AG oder Schering sind inzwischen weltweit bekannt.
Aber auch in Wirtschaftsunternehmen, die auf den ersten Blick gar nicht so viel mit Pharmazie zu tun haben, sind auf der Suche nach kompetenten Beratern. Software-Unternehmen wie die IDS Scheer AG suchen Absolventen, die bei der Entwicklung von Software zur Katalogisierung oder Bestimmung von Chemikalien oder Arzneien behilflich sind.
Die Verdienstaussichten sind derart lukrativ, dass viele Studenten gerne diese Tortur auf sich nehmen. Zumal das Studium auch an renommierten Universitäten wie der Ludwig-Maximilians-Universität in München und der Eberhard Karls Universität in Tübingen angeboten wird und ein attraktives Ambiente vorhanden ist.