Wenn man sich das erste Mal an einer Universität einschreibt, dann braucht man in der Regel ein bis zwei Semester, um sich richtig mit dem eigenen Fach anzufreunden bzw. zu erkennen, dass dieses nicht das richtige Fach für einen selbst ist. In einem solchen Fall kann man das Studium natürlich abbrechen, allerdings gibt es auch eine zweite, interessante Möglichkeit.


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Diese bezieht sich vor allem auf jene, die zum Erreichen des Bachelors nur vergleichsweise wenige Semester absolvieren müssen. In einem solchen Fall kann es nämlich ratsam sein, das erste Fach mit einem Bachelor abzuschließen, um zumindest etwas in der Hand zu haben. Das lohnt sich aber nur dann, wenn man relativ wenig Probleme mit seinem gewählten Studienfach hat.

Sobald man den ersten Bachelor in der Tasche hat, kann man natürlich noch einen zweiten Bachelor anhängen, der in eine andere Richtung zielt und mit dem man sich beispielsweise mehr Chancen auf dem Arbeitsmarkt ausrechnet. Abgesehen von einem zweiten Bachelor-Studium gibt es aber noch eine andere Möglichkeit, die durchaus interessant sein kann.

Und zwar kann man einfach einen Master in einem etwas entfernteren Gebiet wählen, der zwar einigermaßen zum Bachelor passt, sich aber mehr an die eigenen Interessen richtet. Entscheidet man sich für einen solchen Master-Studiengang, dann kann man seinen Horizont erweitern und bekommt zugleich mehr Chancen auf dem Arbeitsmarkt geboten, z.B. im öffentlichen Dienst.