Es ist ein kompliziertes Wort. Aber es verliert seinen Schrecken, wenn man es ganz einfach zu Ökotrophologie auflöst. Dahinter verbirgt sich das Studienfach Haushalts- und Ernährungswissenschaften. Was aber genau studiert man da? Und wo?

Wer sich für die Qualität unserer Lebensmittel interessiert, für Umweltfragen oder Verbraucherschutz, liegt bei der Oecotrophologie genau richtig. Das Fach umfasst so vielfältige Teilgebiete wie Diätik, Personalmanagement, Ökonomie, Gesundheitslehre und Soziologie. Ferner Volkswirtschaftslehre, Anatomie, Botanik, Chemie, Lebensmitteltechnologie, Biochemie, Statistik, Lebensmittelkunde, Mikrobiologie und Hygiene.

Ein anspruchsvoller Studiengang also, der vor allem mit einem großen Praxisbezug punkten kann. Die Frage, wie wir uns  ernähren, wie wir mit unserem Geld umgehen sollen – mit anderen Worten: wie wir ins Zukunft leben wollen, hat auch eine enorme gesellschaftliche Relevanz. Man ist also immer mittendrin in aktuellen Diskussionen.

Ökotrophologen agieren als Vermittler zwischen Konsument, Produzent, Gesellschaft und Wirtschaft. Von ihnen wird in vielen Fällen eine hohe kommunikative Kompetenz erwartet. Das Studium der Oecotrophologie ist sowohl an Universitäten als auch Fachhochschulen möglich. Es ist inzwischen auf  Bachelor-/Master-Abschlüsse umgestellt. An 18 Universitäten quer durch die Republik kann man das Fach studieren.

Mit einem solchen Abschluss in der Tasche eröffnen sich interessante Berufsperspektiven. Hier nur eine Auswahl:

  • Ambulante Pflegedienste
  • Gastronomieketten
  • Hygienetechnik
  • Forschung und Lehre
  • Entwicklungsmarketing
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Marktforschung
  • Telekom o.ä.
  • Ernährungsberatung
  • Bildungswesen
  • Gesundheitsförderung
  • Institute für Klima, Umwelt, Energie
  • Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten
  • Bundesministerium für Gesundheit
  • Rezeptentwicklung
  • Redakteurin in Presse, Funk und Fernsehen
  • Internationale Organisationen (WHO, FAO)

Die Oecotrophologie entpuppt sich damit als relativ krisensicheres Gewerbe, in dem sich schnell Jobs finden lassen.

Guten Appetit!

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