Lernmethoden während des Studiums sind hilfreich, um Prüfungen erfolgreich zu bestehen.  Vor allem am Ende eines jeden Semesters ist der Lerndruck groß und löst bei einigen Studierenden Stress aus. Hier können die richtigen Lernmethoden und ein vernünftiges Zeitmanagement Abhilfe verschaffen.

Wenn sich ein Semester an der Universität dem Ende neigt und sich unter den Studierenden Anspannung und Stress breit machen, ist es Zeit die richtigen Lernmethoden anzuwenden. Erfolgreiches Lernen kann man sich ganz einfach aneignen. Die Hauptvoraussetzung hierfür ist, dass sich Studierende dem Motiv und dem Ziel des Studiums klar sind. Warum wurde gerade dieser Studiengang gewählt? Bist Du glücklich in deinem Studium? Nur wenn Du eine positive Einstellung hast, können Dir die Lernmethoden auch helfen.

Lernmethoden – Zeitmanagement und Arbeitsumfeld

Zeitmanagement und das passende Arbeitsumfeld sind Grundvoraussetzung für das erfolgreiche Lernen. Zeitmanagement ist das systematische Planen von Aufgaben. Deshalb solltest Du Dir vor dem Lernen einen Zeitplan aufstellen. Hierbei solltest Du schrittweise vorgehen, jeden Tag ein bisschen mehr. Außerdem solltest Du immer wieder Wiederholungsphasen vorsehen, um den Lerneffekt zu verstärken. Jedoch sind auch Pausen im Unialltag wichtig, um Kraft für die anstehenden Prüfungen zu tanken und um das Gelernte zu verarbeiten.

Eine weitere wichtige Voraussetzung für erfolgreiches Lernen ist das richtige Arbeitsumfeld. Wenn es möglich ist, sollte man Wohn- und Arbeitsplatz trennen. Jedoch leben die meisten Studierenden in Wohngemeinschaften und haben deshalb nur einen Raum zur Verfügung. Hier sind die Universitätsbibliotheken ein Ersatz und bieten gute Studienbedingungen zum Lernen. Der Arbeitsplatz ist aufgeräumt, es liegen alle wichtigen Arbeitsmaterialien griffbereit und keine Sachen, die ablenken können (z.B. Magazine) stören.

Lernmethoden – Die Fünf-Schritte-Methode

Es gibt viele Lernmethoden, um sich den geforderten Stoff einzuprägen. Jedoch ist die Fünf-Schritte-Methode die meist genutzte Technik, die es in einigen Varianten gibt. Wir möchten Dir die SQR3-Methode (Survey, Questions, Read, Recite, Review) vorstellen. Eigentlich ist es eine Strategie, die das Lesen und das Verarbeiten von Texten verbessern soll. Da aber fast alle Studierende direkt aus der Fachliteratur lernen, ist diese Technik angebracht.

  1. Survey (Überfliegen): Überfliege den Text, denn dadurch erhält man einen ersten Überblick.
  2. Questions (Fragen): Falls Dir beim Überfliegen des Textes Fragen offen geblieben sind, dann notiere Sie Dir. Auch im Vorfeld offene Fragen sollten auf diese Liste.
  3. Read (Lesen): Nun beginnst du konzentriert zu lesen. Markiere und unterstreiche wichtige Stellen.
  4. Recite (Festhalten): Nach dem Lesen solltest Du das Gelesene in eigenen Worten zusammenfassen, denn das steigert die Behaltsquote.
  5. Review (Überprüfen): Noch einmal das Gelesene Überfliegen und sich an die Inhalte erinnern. Das  eigenen Niederschriften ins Gedächtnis zurückrufen.Wissenslücken sollten durch wiederholtes  Lesen geschlossen werden.

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3 Responses

  1. el

    Ja ganz genau,Druck pur.Heute ist mein Katastrophe Tag. Ich komme nicht mal dazu die Sachen zu wiederholen. Wie auch wenn ich 5 Klausuren schreiben muss. Mist ist das. Und kein studieren.

  2. Markus

    Das studieren ist schon ein totaler mist geworden, jeder Fachlehrer denkt wohl, dass sein Fach das wichtigste ist und somit kommen bei 5 klausuren viel zu viel stoff dran. Bullshit ! Studieren zerfrisst einen von Innen.