Bevor ein Studium aufgenommen werden kann, ist es wichtig, die Finanzierung zu klären. Viele Studenten können während ihrer Studienzeit nicht zu Hause wohnen, da die Universität zu weit weg ist. Abhängig von der Universitätsstadt muss eine Miete gezahlt werden, die in München bis zu 616 EUR betragen kann. Deutlich günstiger ist es in Berlin, dort beträgt der durchschnittliche Mietpreis nur 363 EUR. Dafür werden jedoch Semesterbeiträge in Höhe von 310 EUR fällig. Diese betragen in München nur 129 EUR. Auch kleinere Universitätsstädte wie Köln sind in Bezug auf die Kosten für Unterkunft und Semestergebühren nicht wirklich günstiger. Der Mietpreis liegt in Köln mit 388 EUR im unteren Durchschnitt. Dafür sind die Semestergebühren mit 262 EUR recht hoch. Doch mit den Kosten für die Unterkunft und den Gebühren, die an die Universität gezahlt werden, ist das Studium nicht finanziert. Die Kosten für die Lebenshaltung und die Arbeitsmaterialien kommen noch hinzu. Insgesamt hat der durchschnittliche deutsche Student einen monatlichen Bedarf von 918 EUR.


Finanzierung des Studiums – Einnahmequellen des Durchschnittsstudenten

Unterstützung durch die Eltern

Die Eltern sind verpflichtet, ihre Kinder bis zur wirtschaftlichen Selbstständigkeit zu unterstützen. Sie müssen diese Unterstützung jedoch nur in gewissen Grenzen leisten. Nach der Beendigung der Schulzeit kann der junge Mensch eine Ausbildung von seinen Eltern finanzieren lassen. Nur in Ausnahmefällen sind die Eltern verpflichtet, eine zweite Ausbildung zu zahlen. Hierbei kommt es auf den Grund an, aus dem die erste Ausbildung abgebrochen wurde. Gesundheitliche Gründe oder eine unverhältnismäßige psychische Belastung zählen dabei immer. Wird die Ausbildung jedoch aufgrund von Unlust abgebrochen, kann die Unterstützung der Eltern künftig ausbleiben und der Student muss sich selbst finanzieren. Dies sollten junge Menschen beachten, bevor sie sich für die Aufnahme einer Ausbildung entscheiden. Durchschnittlich bekommen junge Menschen von ihren Eltern monatlich 469 EUR zum Lebensunterhalt dazu. Wenn die Eltern wenig verdienen, kann ein Anspruch auf Bafög vorliegen. Dabei werden bis zu 710 EUR monatlich gezahlt. Da die meisten Eltern jedoch weit über den sehr geringen Verdienstgrenzen liegen, beträgt die tatsächliche Auszahlung an den Durchschnittsstudenten nur 138 EUR.

Kredite zur Überbrückung finanzieller Engpässe

Oftmals kommt es vor, dass das Geld eines Studenten zum Leben nicht ausreicht. Dies ist meistens der Fall, wenn unvorhergesehene Ausgaben das ohnehin schon kleine Budget schmälern. Günstige Kredite werden auch an Studenten vergeben. Dabei bildet das Einkommen die Grundlage. Es kann ein Kreditvergleich im Internet durchgeführt werden, um das günstigste Angebot zu ermitteln.

Kosten für die Lebenshaltung minimieren

Die Kosten für die Lebenshaltung variieren bei den Studenten sehr stark. Dazu gehören Lebensmittel, Kleidung und Hygieneartikel, aber auch Kosten für Arbeitsmaterialien, für die Teilnahme an kulturellen Ereignissen und für die regelmäßige Heimfahrt. Bei den meisten Universitäten ist eine Fahrkarte für den öffentlichen Nahverkehr bereits in den Semestergebühren abgedeckt.

Gerade in der Lebenshaltung steckt sehr viel Sparpotenzial. So können Mitfahrgelegenheiten für den Weg nach Hause genutzt werden und der Student kann preiswerte Kleidung im Discounter oder Second Hand kaufen. Auch Lebensmittel sind im Discounter sehr günstig.
 
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Infografik Stundentenkampagne: Smava GmbH

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