Ab dem ersten Oktober werden wieder tausende von Studenten an die deutschen Universitäten strömen. Als Folge der Studentenproteste wurde nun Studenten eine BAföG Erhöhung zugesprochen und das nationale Stipendiensystem für besonders leistungsstarke Schüler eingeführt.


BAföG Erhöhung – Was wurde verändert ?

Das letzte Jahr stand im Zeichen der studentischen Proteste. Deutschlandweit traten Studenten für das Recht auf freie Bildung ein. Bereits im November, also kurz nach den Protesten, reagierten Politiker mit dem Versprechen auf eine Anhebung der BAföG Unterstützung und überraschenderweise wurden das Versprechen bereits zum Semesterbeginn im Winter 2010 eingelöst. Auch die Gesetzesvorlage des versprochenen Stipendiensystem für besonders begabte Schülerinnen und Schüler, wurde angenommen. Zunächst werden die  BAföG – Sätze für Kinder einkommensschwacher Eltern um zwei Prozent angehoben, während die dazugehörigen Freibeträge  um drei Prozent steigen. Die erfolgreichste Entwicklung ist im Bereich der Stipendienvergabe zu vermerken. So soll der Anteil an durch Stipendien unterstütze Studenten, von zwei auf zehn Prozent steigen.

BAföG Erhöhung – Ein Zeichen der Entwicklung

Die Erhöhung der BAföG – Sätze ist einer der kennzeichnendsten Erfolge, welche  die Bildungsstreiks der letzten Jahre mit sich gebracht haben. Zwar handelt es sich hochgerechnet nur um einen Zuwachs von dreizehn Euro pro Student, dennoch ist es ein Zeichen des Fortschritts. Neben der geringfügigen Erhöhung der finanziellen Unterstützung wurde auch die Altersgrenze für  BAföG hochgesetzt. Somit können nun Studenten bis zu 35 Jahren eine finanzielle Unterstützung beantragen. Durch die Anhebung der Altersgrenze soll es Bachelorstudenten, die nach ihrem Abschluss gleich ins Berufsleben einsteigen, ermöglicht werden, einen Masterstudiengang zu beginnen.

Es bleibt zu hoffen, das dies ein Schritt in die Richtung eines liberaleren, zugänglicherem Bildungssystem in Deutschland ist, in dem jeder in der Lage ist ohne Probleme für seine Studiengebühren aufzukommen.

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