Berlin – Wer Bafög beantragen möchte, sollte das am besten online tun. Denn dann passieren die wenigsten Fehler, wie
das Deutsche Studentenwerk (DSW) auf seiner Homepage erklärt.

Beim elektronischen Antrag erhalten Studierende nämlich schon beim Ausfüllen der Formulare Hilfestellung und Hinweise dazu, ob die Angaben vollständig und plausibel sind.

Wer den Online-Service nutzen möchte, muss sich über den elektronischen Personalausweis identifizieren oder die rechtssichere E-Mail-Variante DE-Mail wählen. Gibt es doch Unsicherheiten oder können Studierende ein Feld nicht ausfüllen, sollten sie beim zuständigen Bafög-Amt nachfragen. Das ist in der Regel beim Studentenwerk der Hochschule angesiedelt, an der Studierende immatrikuliert sind.

Einen Bafög-Antrag können angehende Studierende frühestens stellen, wenn sie die Zusage der Hochschule für ihren Studienplatz erhalten haben. Zwischen dem Antrag und der Zahlung vergehen mehrere Wochen.

Wer bereits Bafög erhält, sollte spätestens zwei Monate vor Ablauf des Förderzeitraums die Weiterförderung beantragen. So können Studierende sicherstellen, dass sie die Zahlungen ohne Unterbrechung erhalten.

In manchen Bundesländern können die Antragsunterlagen zwar online ausgefüllt werden, müssen aber nach Informationen des DSW bislang noch ausgedruckt, unterschrieben und an das zuständige Bafög-Amt geschickt werden. Informationen sowie eine Zusammenstellung von
Links zur elektronischen Antragstellung für die einzelnen Bundesländer gibt es beim Bildungsministerium.

Fotocredits: Christin Klose
(dpa/tmn)

(dpa)
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