Traineeprogramme richten sich vor allem an Hochschulabsolventen und dienen der Orientierung und dem Einstieg ins Berufsleben. Gleichwohl es einige Mischformen gibt, lassen sich drei Hauptarten von Programmen nennen: das allgemeine Traineeprogramm, das Fachtraineeprogramm und das Traineestudium.

Der Ablauf dieser Traineeprogramme lässt sich grob in vier Phasen gliedern, welche aus der Einführungs- und der Qualifizierungsphase, dem Auslandsaufenthalt und der Spezialisierungsphase bestehen. Im Rahmen eines Traineeprogrammes finden neben allgemeinen Schulungen, beispielsweise von Soft Skills wie Kommunikationstraining, Motivationstraining, Verhandlungsgeschick, Konfliktbewältigung etc., auch Netzwerkveranstaltungen statt.

Einblick in alle Bereiche

In dem klassischen Traineeprogramm erhält der Trainee einen Einblick in alle Bereiche und Abteilungen des Unternehmens, um so einen Eindruck von möglichen zukünftigen Tätigkeitsfeldern und Aufgabengebieten zu erlangen. Nach der ersten Orientierung liegt es in seiner Verantwortung, sich für einen Bereich zu entscheiden und sich um eine eventuelle Übernahme in das Unternehmen zu bemühen.

Neben dem allgemeinen Traineeprogramm bieten immer mehr Unternehmen auch spezialisierte Fachtraineeprogramme an, welche sich vorwiegend an Natur- und Wirtschaftswissenschaftler richten, aber gegenwärtig auch Geisteswissenschaftler eine Chance auf einen Platz haben. In einem Fachtraineeprogramm durchläuft der Trainee im Gegensatz zu dem allgemeinen Traineeprogramm nur Abteilungen, welche für sein Fach von Bedeutung sind. Dabei erfolgt oft ein sehr intensiver Einblick sowie eine fundierte Einarbeitung in einen Bereich des Unternehmens mit dem Ziel der zukünftigen Einstellung des Trainees in Form eines Direkteinstiegs.

Bei größerer Vorbildung

Fachtraineeprogramme richten sich vor allem an Absolventinnen und Absolventen, die bereits über die Orientierungsphase hinaus sind und eine klare Vorstellung davon haben, in welchem Bereich sie in Zukunft arbeiten möchten.

In einem Traineestudium wird der Trainee durch den Arbeitgeber finanziell unterstützt. Dies kann durch die Übernahme der Studiengebühren oder die Zahlung eines Traineegehalts geschehen. Der Trainee verpflichtet sich im Gegenzug zu einer studienbegleitenden Praxistätigkeit beispielsweise in Form von Praktika sowie zu einer zeitlich festgelegten Mitarbeit in dem Unternehmen nach Beendigung seines Studiums.

Die Vorteile aller vorgestellten Traineeprogramme liegen klar auf der Hand. Hochschulabsolventen erhalten wertvolle Einblicke in die Unternehmenspraxis sowie die Gelegenheit der Netzwerkbildung und werden somit bei ihrer Entscheidungsfindung für ein zukünftiges Tätigkeitsfeld unterstützt.

Foto: thinkstockphotos, 167137858, iStock, Catherine Yeulet

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