Studenten News

von Asta Partys über BAfÖG bis hin zu Studiengebühren
 


Überfüllte Hörsäle © Flickr / yyy

Nachdem in vielen Bundesländern die Studiengebühren nun eingeführt wurden, drängt sich eine Frage auf: Und? Wohin fließt das Geld? In die Verbesserungen der Studienbedingungen und der Lehre? Oder doch eher in die Bürokratie und in Prestige-Objekte?
Zumindest ein Vorteil haben die Studiengebühren – die Motivation, Studierende anzulocken, ist endlich für die einzelnen Unis größer geworden. Die Tatsache, dass immer mehr sich auch an den Rankings orientieren oder Prädikate wie Elite-Uni, sind ein weiterer Anreizpunkt, um attraktivere Studienangebote zu gestalten und sich auch in die Lehre zu investieren.
Doch da hört es dann schon fast auch auf. Denn die Studiengebühren in zusätzliche Dozenten umzusetzen ist nicht so einfach: Das Geld der Studierenden muss direkt zu den Studierenden fließen und nicht in die Grundausstattung der Hochschulen. Denn die sollen allein vom staatlichen Zuschuss abhängig sein. Neue Professorenstellen damit zu schaffen, würde heißen, staatliche Zuwendungen zu ersetzen – und somit zu riskieren, dass der Staat sich aus der Grundfinanzierung zurückzieht.

Also investieren die Hochschulen lieber in zusätzliche Tutorien, längere Bibliotheksöffnungszeiten oder eben in den zehnten Beamer. Generell ist das nicht schlecht, es gibt Institute, denen ein, zwei Beamer wirklich gut tun würden und längere Öffnungszeiten erleichtern das Studium. Aber das eine tun und das andere lassen geht trotzdem nicht. Der Mangel an Lehrkräften wird schmerzlich jedem deutlich, der auf der Suche nach Prüfern von Dozent zu Dozent wird und immer wieder, aufgrund Arbeitsüberlastung, abgewiesen wird. Oder auch in dem Seminar, was schon mit 30 Leuten gut besetzt wäre, in dem sich leider aber 80 Personen auf Stühle, Gang und Fensterbänke quetschen.

Die Frage ist nun: Sollte man das Risiko eingehen, den Staat von seiner Verantwortung zu entlasten oder die Unis weiter unter Personalmangel leiden lassen?


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Heute möchte ich mal eine Stadt vorstellen, die mir ganz besonders am Herzen liegt! Wenn die Rede ist von einer “Studentenstadt”, dann fallen den Leuten viele deutsche Städte ein (Berlin, München, Köln) aber im seltensten Falle Dortmund.

Das liegt sicher mit daran, dass Dortmund immer noch den Ruf einer Kohlestadt trägt – das Image vom Pott und seinen Fußballvereinen mag sich für den klischeebelasteten Deutschen nicht ganz mit einem inspirierenden Studienalltag decken.

Dortmund! Eine Augenweide! © flickr / Marcin Wichary

Ihr liegt alle falsch! :) Die Mietwohnungen in Dortmund sind viele und sie sind günstig. In Dortmund gibts das beste Bier der Welt. In Dortmund gibt es einen Bierverein! Der BVB wird deutscher Meister! Dortmund war schon immer eine bewegte Stadt voller Energie und Einsatz!

Dortmund hat eine lange Liste von bekannten Söhnen und Töchtern, von denen glücklicherweise noch niemand ernsthaft berühmt geworden ist. Genau das Richtige für einen Zwischenstopp zwecks Studium und anschließendem Ehrenplatz in den Annalen der Stadt!

Die TU Dortmund bietet über 70 Studiengänge verteilt auf 16 Fakultäten an. Der Schwerpunkt liegt, wie die Bezeichnung TU schon erahnen lässt, im naturwissenschaftlichen Bereich, außerdem in der Lehrerausbildung.

Also bitte, liebe Studierende im überfüllten Berlin! Verlasst Eure Wohnungen und kommt in den Ruhrpott, den hier studiert es sich noch richtig, mit Herz und Verstand!


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Eigentlich sollte es ja mit Bachelor und Master viel leichter werden ins Ausland zu gehen. Denn durch die internationale Übereinstimmung sollten nicht nur die Anerkennung von Leistungen leichter gemacht werden, sondern auch das Studium sollte schneller zu schaffen sein. Soweit der Plan. Im Endeffekt ist es allerdings schwerer geworden.

Das Studium ist in den meisten Fällen nur mit einem straffen Zeitmanagement und ca. 30 SWS in Regelstudienzeit zu schaffen. Auslandsaufenthalte, z.B. im Rahmen des Erasmus, verlangsamen das Studium, da nicht immer alle Seminare an der ausländischen Uni auch in dem Semester angeboten werden, in dem man sie braucht. So gerät durch einen Aufenthalt im Ausland der minutiös geplante Stundenplan durcheinander, das Resultat ist oft der Verzicht:

Universität in SevillaIn den meisten Bachelorstudiengängen gehen weniger Studierende ins Ausland als die früheren Diplom- oder Magistergenerationen. Das zeigt die neue Studie des Hochschul-Informations-Systems (HIS).

So ist das zweite große Ziel der europaweiten Studienreformen, neben den vergleichbaren Abschlüssen, in Gefahr nicht erreicht zu werden: Die Förderung der Mobilität der Studierenden und eine größere Attraktivität der Auslandssemester.

Dennoch muss man sagen, dass zumindest die Mobilität in den Masterstudiengängen angestiegen ist. Das jedoch tröstet wenig, wenn der Trend immer mehr dazu neigt, nach dem Bachelor gleich in den Beruf einzusteigen.

Trotz den Barrieren ist Auslandserfahrung immer noch eine wichtige Voraussetzung bei vielen Unternehmen und deswegen lässt es sich schlecht darauf einfach so verzichten. Das heißt, das sich eine Verlängerung des Studiums auf jeden Fall lohnt – lieber ein Semester länger studiert, als keinerlei Auslands- und Sprachkompetenz. Jedoch ist es wichtig, im Vorfeld genau herauszufinden, welche Scheine im Ausland auch an der Heimat-Uni tatsächlich anerkannt werden – das ist oft ein kompliziertes Unterfangen.

Wer keine Lust auf diesen Aufwand während des Studiums hat, kann nach seinem Bachelor auch einfach ein paar Monate Praktikum im Ausland hintendran hängen – Das hat den gleichen Effekt.


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Engagement lohnt sich – nicht für das eigene Gewissen, sondern auch für die individuelle Entwicklung und damit auch auf beruflicher Ebene.

Ob Obdachlosenarbeit, Fußballverein, Fachschaft, Entwicklungshilfe, interkulturelle Austauschnetzwerke oder Kirche – schon seit längerem ist bekannt, dass ehrenamtliche Tätigkeit sich gut im Lebenslauf macht und bessere Chancen auf einen potenziellen Job bietet. Denn die persönlichen Kompetenzen und die Bereitschaft über den eigenen Tellerrand hinaus zu blicken, machen den kleinen aber feinen Unterschied, der Bewerber aus der Masse hervorstechen lässt. Wer ehrenamtlich tätig ist, hat Interesse an anderen, meistert öfters mal kritische Problemsituationen und ist oft in seiner Spontanität, Kreativität und Stressresistenz gefordert.

Engagement ist wichtig - zum Beispiel bei Waisenkindern in Brasilien © Flickr / xxx

Immer mehr Firmen zählen nicht nur auf das private Engagement, das die Bewerber mit ins Vorstellungsgespräch bringen, sondern verfolgen einen Ansatz, der sich „Corporate Volunteering“ nennt und in den USA entwickelt wurde. Die Unternehmen unterstützen hierbei Mitarbeiter in ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit, sei es durch Geld, Zeit- oder Materialspenden. Da wird den Mitarbeitern einige Tage Helfer-Urlaub bezahlt oder Führungskräfte streichen einen Nachmittag lang die Wände eines Kindergartens. Die betriebliche Freiwilligenförderung pumpt also nicht nur einfach Geld irgendwo hin, sondern fördert gezielt soziale Einrichtungen. Das wirkt sich auf die Dauer nachhaltiger auf das Image aus, als es klassisches Sponsoring vermag. Außerdem fördert gemeinsames soziales Engagement immer auch das Klima unter den Mitarbeitern.


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Der Arbeitsmarkt ist umgekämpft. Die Auslese ist schonungslos. Die Leistung dominiert. Eine Leistung, die sich an Noten bemisst. Und die Persönlichkeit bleibt unberücksichtigt. Denn eine Auswahl lässt sich an Noten einfacher treffen. Und die Persönlichkeit kann erst in einem Bewerbungsgespräch eingebracht werden. Insbesondere das Studium bedarf eines guten Abschlusses. Der Studienabschluss ist ein entscheidender Gradmesser auf dem Arbeitsmarkt.

Das Studium will genossen, muss aber auch abgeschlossen werden. Und die Noten sind die Hürde, die genommen werden muss. Aber ungerechtfertigte Noten müssen die Studenten nicht einfach hinnehmen. Sie können Widerspruch einlegen. Und diesen Rechtsbehelf haben die Studenten. Dabei wird der Prüfungsentscheid des Dozenten nicht von einem Gericht, sondern von der Fachhochschule oder Universität überprüft. Die Studenten sollten in schriftlicher und nachvollziehbarer Form ihre Gründe für den Widerspruch darlegen. Die Erfolgsaussichten sind aber ungewiss. Weitere Informationen sind dem Artikel in Zeit Campus zu entnehmen.

Leistungsdruck im Studium © Flickr Steven Fernandez

Unverständlich bleibt, dass die Studenten auf dieses Rechtsmittel nicht hingewiesen werden. Die Studenten verlassen sich auf eine objektive Bewertung ihrer Prüfungsleistung, und hinterfragen selten die Entscheidung des Dozenten. Denn die Dozenten werden einen rechtfertigenden Grund haben. Sie sind die Gelehrten, die die Studenten lehren. Und eine direkte Konfrontation erscheint den meisten Studenten aussichtslos. Und sie wollen es sich mit dem Dozenten auch nicht verscherzen.

Studenten haben aber Rechte. Und wenn ein rechtfertigender Grund besteht, sollte das Widerspruchsrecht gebraucht werden. Insbesondere für die Abschlussarbeit im Bachelor, Master oder auch Diplom sollte sich dieses Recht vorbehalten werden.


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Burg Nürnberg wikipedia©AlterVista

Das Studium in München ist für viele Studenten ein lang gehegter Traum. Die Stadt ist groß, schön, abwechslungsreich und bietet zahlreiche Perspektiven. In München gibt es zudem gleich mehrere Hochschulen, an denen es sich wunderbar studieren lässt, aber leider ist dieses scheinbare Studienparadies mit einem Makel behaftet – es existiert kaum Wohnraum für Studenten.

Ganz anders sieht es hingegen in Mittelfranken, insbesondere in Nürnberg aus. Die dortige Universität Erlangen-Nürnberg liegt etwas außerhalb der Stadt, ist aber verkehrstechnisch sehr gut angebunden. Während sich die Universitäten in München auf bestimmte Themengebiete versteift haben, kann die Universität in Erlangen mit einem weiten Spektrum an Studienfächern aufwarten. Die Auswahl reicht von Geisteswissenschaften wie Geschichte oder Germanistik bis hin zu Naturwissenschaften wie Biologie oder Chemie.

In Nürnberg existiert beispielsweise diese Immobilien-Problematik nicht, denn laut den veröffentlichten Statistiken des Focus in den jüngsten Vergangenheit, legen die Nürnberger selbst großen Wert auf großen Wohnraum. Selbst Singlehaushalte besitzen in der fränkischen Stadt mindestens drei Zimmer, wohingegen bei kleinen Wohnungen in Nürnberg mit ein oder zwei Zimmern ein großer Leerstand existiert. Demzufolge bewegen sich die Mietpreise weit unter dem Niveau Münchens – somit wäre Nürnberg die ideale Adresse zum Leben und Wohnen für Studenten.

Zieht man zudem auch andere Aspekte zu Rate, kann Nürnberg mit einer wunderschönen Altstadt und einer sehr bekannten Burg aufwarten, deren Besuch lohnenswert ist. Zwar besitzt Nürnberg nicht den Flair Münchens, ist aber trotzdem eine wunderbare Alternative zur bayrischen Landeshauptstadt.


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Mittlerweile haben surrende Notebooks Blocks und Karteikarten im Vorlesungssaal verdrängt. Anstelle seitenweiser linierter Seiten mit mehr oder weniger leserlicher Schrift zu bedecken, hacken viele Studierende nun während des Vortrags in die Tastatur ihres Laptops. Das zeigt am markantesten wie sich in den letzten Jahren die Lernmethoden innerhalb der Universität gewandelt haben.Laptops - keine außergewöhnliche Erscheinung mehr in der Uni

Wahrscheinlich wäre ein heutiger Student oder eine heutige Studentin ohne google und wikipedia verloren. Oder müsste zumindest noch mal ganz von vorne anfangen, was die Literaturrecherche betrifft.

In „The University of Google“ beschreibt die britische Professorin Brabazon die Herausforderungen, die sich durch den Gebrauch des Internets im Studienalltag ergeben. Viele scheinen sich nur noch mit dem Ansammeln von Informationen zu begnügen und haben vergessen, das Wissen nicht nur Quantitäts- sondern auch Qualitätsansprüche hat. Es geht darum zu begreifen, zu hinterfragen, zu dekonstruieren und wieder neu zusammen zu setzen. Das allerdings wird in den Hintergrund gedrängt, wenn alle Informationen unkritisch von Internetseiten übernommen werden. Es wird weniger gelesen, dafür mehr gescrollt, also quer gelesen. Leider macht das sich auch im Ausdruck der Studierenden bemerkbar: Die schriftliche Qualität leidet, da viele es nicht mehr gewohnt sind, eigene und kreative Texte zu verfassen. Brabazon bringt es auf den Punkt: „clicking replaces thinking“.

Ob es allerdings berechtigt ist, gleich von einer „digitalen Demenz“ zu sprechen, wie es einige Wissenschaftler tun? Wie immer, wenn die Technik das Alltagsleben verändert, gilt es, sich neu darauf einzustellen. Das erfordert Zeit. Die Universitäten sollten mit dieser Herausforderung lernen umzugehen und versuchen den Studierenden einen Umgang mit google und Co zu vermitteln, der über das „copy and paste“ herausgeht. Denn gleichzeitig bietet das Internet eine nie dagewesene Informationsvielfalt und –freiheit. Und das ist doch eine der Grundvoraussetzungen für Wissenschaft.


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Schon seit einiger Zeit stehen sie fest: Die zur Spitze der deutschen Forschung deklarierten „Elite-Unis“. Anders formuliert: Die Unis, die von Wissenschaftsrat und DFG als zu fördernde Objekte durch “projektbezogenen Ausbau der universitären Spitzenforschung” ernannt wurden. Zu diesen glücklichen Unis dürfen sich seit Oktober 2007 die RWTH Aachen, die Freie Uni Bochum - leer ausgegangen beim WettbewerbUniversität Berlin, die Universitäten in Freiburg, Göttingen, Heidelberg und Konstanz zählen.

Doch was genau qualifiziert sie zur Elite-Uni? Um als Eliteuniversität in Frage zu kommen, muss eine Hochschule mindestens ein anerkanntes Exzellenzcluster und eine bewilligte Graduiertenschule haben. Die Exzellenzcluster sollen international sichtbare und konkurrenzfähige Forschungs- und Ausbildungseinrichtungen sein, die wissenschaftliche Vernetzung und Kooperation deutschlandweit ermöglichen. Gleichzeitig sollen sie für den wissenschaftlichen Nachwuchs bessere Ausbildungs- und Karrierechancen fördern. Die Graduiertenschulen gehen über die Möglichkeiten eines Graduiertenkollegs hinaus und qualifizieren gezielt herausragende Doktorandinnen und Doktoranden innerhalb eines Forschungsumfelds.

Eine wichtige Frage war bei den Entscheidungen auch, dass die Hochschulen attraktiv für das beste wissenschaftliche Personal und den Nachwuchs sind. Wichtig waren auch maßgeschneiderte Konzepte, die auf eigene Stärken und Rahmenbedingungen der Universität eingehen.

 

Die Frage ist nun, wie die Gelder in Millionenhöhe jeweils genutzt werden. Kritiker bemängeln, dass der Elite-Wettbewerb trotz guter Intentionen auch seine problematische Seite hat.

 

Denn das Geld wird in universelle Strukturen und nicht direkt in Köpfe investiert. Die wissenschaftlichen Spitzenkräfte sind aber natürlich über ganz Deutschland verteilt. Außerdem wurde in der Vergangenheit das Geld zu oft von bürokratischen Strukturen etc. geschluckt und trug weniger zur eigentlichen Veränderung bei. Es bleibt zu hoffen, dass das Geld sinnvoll investiert ist.

 


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Nach dem Studium kommt hoffentlich der herausfordernde, spannende, nie langweilig werdende Job. Hoffentlich. Was bei Überforderung im Job passiert, das wissen alle: Schlafstörungen, psychische Erschöpfung, bis hin zu depressiven Verstimmungen und lang anhaltender Arbeitsunfähigkeit: Die klassischen Symptome eines Burnouts.

Aber was ist eigentlich, wenn genau das Gegenteil eintritt? Wenn der Chef lieber alles alleine macht, die Aufgaben nie wahnsinnig komplizierter sind als Briefe eintüten oder Akten sortieren, wenn das Arbeitspensum bereits mittags erledigt ist? Davon hört man allerdings sehr wenig von Berufseinsteigern. Klar doch, wer erzählt schon gerne, dass er sich in seinem Job unterfordert fühlt??

Die Unternehmensberater Rothlin und Werder haben herausgefunden, dass Unterforderung im Job genauso krank macht wie Überforderung und dem Phänomen einen griffigen Namen gegeben: Boreout. In ihrem Buch beschreiben sie die drei wesentlichen Anzeichen dafür, kurz vor einem Boreout zu stehen:

Langeweile, Mangel an Herausforderungen, Desinteresse.

Ebay und andere Internetportale - beliebter Zeitvertreib im Büro
Konkret sieht das dann so aus, das Arbeitnehmer manchmal regelrecht ihre Zeit im Büro absitzen, Moorhühner schießen, E-Bay Auktionen verfolgen oder anderen Kollegen witzige Videos via Intranet hin- und herschicken. Und es ist häufiger verbreitet, als man zunächst denkt: In einer Studie in den USA, die unter 10000 Arbeitnehmern durchgeführt wurde, kam heraus, dass rund ein Drittel sich unterfordert fühlt und deswegen private Dinge am Arbeitsplatz erledigt.

Je größer die Langeweile wird, desto größer wird allerdings auch die Angst, den Job komplett zu verlieren. Das hält viele davon ab, das Problem im Unternehmen anzusprechen: Schließlich gehört Stress ja auch irgendwie zum guten Ton. Auf längere Zeit kann sich das aber drastisch auf die Gesundheit auswirken: Die Sinnlosigkeit des Nichtstun führt zu einer ständigen Müdigkeit und Gereiztheit und kann bis zur Depression führen.

Erste Lösungsansätze

Beim Jobeinstieg hilft es, am besten gleich vertraglich, Arbeitsaufgaben zu vereinbaren, um sicher zu gehen, dass eine interessante und anspruchsvolle Arbeit gewährleistet ist. Aber auch nach einiger Zeit im Job, ist der erste und beste Schritt mit dem Vorgesetzten darüber zu sprechen. Manchmal kann es natürlich auch schlicht und ergreifend sein, dass man den falschen Job gewählt hat – da hilft vieles Reden mit dem Chef auch nichts und es sollte sich längerfristig nach einem anderen Job umgeguckt werden.


 


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Netzwerke © Flickr danielbroche

Das Phänomen sozialer Netzwerke ist grenzenlos. Denn soziale Netzwerke sind neben dem privaten, auch für den beruflichen Informationsaustausch interessant. Insbesondere die Business-Netzwerke definieren die Arbeitsplatzsuche neu.

Studenten-Netzwerke begleiten den Studenten in seiner Studienzeit. Diese Netzwerke wie StudiVZ sind eher spaßorientiert. Im Kern geht es um den Aufbau eines virtuellen Netzwerkes an Freunden. Vor diesem Hintergrund können alte und neue Freunde gefunden und gegruschelt, Gruppen beigetreten und gegründet sowie Nachrichten geschrieben werden.

Entscheidend für eine berufliche Orientierung können die Business-Netzwerke wie Xing sein. Auch hier findet ein sozialer Austausch statt, der aber berufsorientiert ist. Hier gilt es ein Kontaktnetzwerk für die eigene Karriere aufzubauen. Die Kontakte sind wichtig. Denn über die richtigen Kontakte kann der Wunscharbeitsplatz gefunden oder die Entscheidung für oder gegen einen Arbeitsplatz getroffen werden. Aber nicht nur Arbeitsplätze lassen sich finden, sondern auch Praktikumsstellen.

Soziale Netzwerke sind ein zentraler Raum der Kommunikation. Und nicht nur die Studenten-Netzwerke erfreuen sich einer großen Beliebtheit, sondern auch die Business-Netzwerke nehmen einen zunehmend bedeutenden Stellenwert ein. Eine Alternative zu der klassischen Arbeitssuche, die der individuellen Persönlichkeit mehr Spielraum gibt.


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