Ob nach sechs Semestern Bachelorstudiengang oder einem erweiternden Masterstudium – am Ende ist immer eine Abschlussarbeit fällig. Doch wie geht man die Abschlussarbeit am besten an und was tun Studenten, wenn sie zwischendurch von Selbstzweifeln gepackt werden? Diese zehn Tipps geben Aufschluss.

  1. Das richtige Thema finden

Studis beschäftigen sich Wochen, manchmal sogar Monate mit ihrer Abschlussarbeit. Deshalb sollte das Thema nicht von Anfang an einen Knoten im Kopf verursachen. Ein eigenes Interesse an der Thematik ist die beste Voraussetzung. Inspiration erhält man während der Vorlesungen, in der Bibliothek oder durch andere Abschlussarbeiten, die ebenfalls in der Bibliothek ausliegen.

  1. Betreuer finden und Arbeit anmelden

Hat man sich ein Thema zurechtgelegt, gilt es, einen geeigneten Betreuer am Lehrstuhl zu finden. Mit ihm kann das Thema noch einmal verfeinert werden – je spitzer, desto besser. Mit der Unterschrift vom Professor geht es zum Prüfungsamt, um die Thesis offiziell anzumelden.

  1. Zeitplan erstellen mit vielen kleinen Zielen

Mit der Anmeldung steht auch das Abgabedatum fest. Studenten teilen sich den verfügbaren Zeitraum in sinnvolle Abschnitte ein und legen besser viele kleine Ziele fest, statt nur das Abgabedatum im Kopf zu haben. Wichtige Punkte sind etwa die Literaturrecherche, das Erstellen der Gliederung, das Verfassen, die Korrektur der Masterarbeit oder Bachelorarbeit.

  1. Literatur lesen und Quellen finden

Um tiefer ins Thema einzusteigen müssen Bücher gewälzt und geeignete Quellen identifiziert werden. Je umfangreicher die Literatur, desto besser. Und je früher die Literaturrecherche beginnt, desto besser kann der Zeitplan bis zur Abgabe eingehalten werden. Manchmal müssen Bücher in Bibliotheken bestellt werden, weil sie noch ausgeliehen sind. Das kann mitunter Wochen dauern.

  1. Anfangen zu schreiben

Ebenfalls so früh wie möglich sollten Studenten damit beginnen, erste Kapitel niederzuschreiben. Die einzelnen Passagen können später noch einmal angepasst werden. Doch ist der Anfang erst einmal getan, lässt sich auch der Rest viel einfacher zu Papier bringen.

  1. Nicht unterkriegen lassen

Die Motivation kann anfangs noch so hoch gewesen sein – irgendwann packen jeden angehenden Absolventen Zweifel, Missmut macht sich breit. Solche Tiefs sind völlig normal. Doch nur weil man plötzlich nicht mehr an die Güte seiner eigenen Forschung glaubt, sollte man nicht gleich die komplette Abschlussarbeit hinschmeißen. Notfalls den betreuenden Dozenten um Rat fragen.

  1. Ablenkung sorgt für neue Motivation

Gerade wenn es mit der Motivation nicht so weit her ist (siehe Punkt 6), kann Ablenkung das beste Mittel sein. Ob ein Tag am See oder sogar der Kurztrip in eine Metropole – weit weg vom eigenen Schreibtisch und der Bibliothek kann die Arbeit einmal sacken. Nach der Ablenkung kann man mit frischem Kopf an die Arbeit gehen.

  1. Einen Schlusspunkt setzen

Das letzte Kapitel ist geschrieben, Einleitung und Fazit stehen? Dann sollten Bacheloranden und Masteranden auch tatsächlich einen Schlusspunkt setzen und sich an den Feinschliff begeben. Zum Beispiel, indem sie Quellenverzeichnis und Zitierweise überprüfen. Passt alles zu den Vorgaben der Hochschule? Ist alles in eigenen Worten wiedergegeben? Unbedingt sollten Studenten die Arbeit Korrekturlesen lassen. Wenn man keinen Rechtschreibprofi kennt, können professionelle Anbieter das Lektorat gegen ein Entgelt übernehmen. Dann muss die Arbeit nur noch gedruckt und gebunden und schließlich eingereicht werden.

Bildquelle: Thinkstock, 118267556, iStock, Eric Hood

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