Während des Studiums stellen sich natürlich einige Fragen, unter anderem auch die, wie viel Zeit man pro Woche in der Universität nur alleine in Vorlesungen verbringen sollte. Im Gegensatz zur Schulzeit, in der man zeitweise auf 30 bis 40 Wochenstunden kommt, ist die Zeit innerhalb der Vorlesungen im Studium anders aufgeteilt und deutlich geringer.


Bild: Flickr © Gastev (CC BY 2.0)

Gerade als Erstsemester sollte man sich mit 14 bis 16 SMS (Semesterwochenstunden) begnügen, um in den Rhythmus des Studiums zu kommen. Schließlich kommen noch Arbeiten zu Hause und in der Bibliothek hinzu, die man während der Schulzeit so nicht einplanen muss – je nach Studiengang kann man noch einmal die doppelte Anzahl an Stunden für Arbeiten daheim hinzurechnen.

Somit kommt man selbst im ersten Semester auf 28 bis 32 Stunden pro Woche, die man mit dem Studium zubringen muss – wenn man noch nebenbei arbeitet, dann hat man definitiv eine anstrengende Woche vor sich. In den späteren Semestern sollte man die Semesterwochenstunden auf ca. 20 erhöhen, wodurch man insgesamt auf eine 40 Stunden-Woche kommen würde.

Damit liegt man gut im Durchschnitt und kann sein Studium relativ zeitig beenden, was das Ziel der meisten Studenten sein dürfte. Natürlich lässt sich keine pauschale Aussage für alle Studiengänge treffen, dennoch sollte man den Aufwand während des Studiums nicht unterschätzen und vor allem nicht zu viele Vorlesungen belegen, um am Ende nicht mehr mitzukommen und den eigenen Notenschnitt absacken zu lassen.