Im Laufe des Studiums kann es den einen oder anderen Studenten dazu bewegen, sich Gedanken über einen Studienabbruch zu machen. In vielen Fällen läuft das Studium nicht mehr wie geplant und es kommt vermehrt Frust auf, der sich negativ auf die Leistungen in der Universität auswirkt. Wenn man sich kurz davor befindet, das eigene Studium abzubrechen, sollte man sich aber noch einmal ein paar Gedanken machen.


Bild: Flickr © Gastev (CC BY 2.0)

Unter anderem sollte man sich fragen, ob das verlorene Interesse wirklich am Studium als solchem liegt oder nur am gewählten Fach. Somit könnte man erst einmal einen Fachwechsel vollziehen, bevor man sein Studium komplett abbricht und möglicherweise mit leeren Händen dasteht, weil man zunächst keine Ausbilungsstelle als Alternative parat hat.

Wenn man sich nach dem Fachwechsel noch immer nicht wohl fühlt und seinen Werdegang als Student beenden möchte, dann kann man dies immer noch tun. Auch im Bereich des Möglichen ist ein Wechsel der Universität, da es hin und wieder auch vorkommen kann, dass man sich an dieser nicht wohlfühlt und mit den eigenen Kommilitonen nicht klarkommt.

Erst zum Schluss sollte man wirklich an einen Studienabbruch denken (es sei denn, es liegen wirklich gravierende Gründe vor) und diesen nicht ad hoc durchführen. Vielmehr sollte man sich um eine Alternative für die Zeit nach dem Studium kümmern, die zum Beispiel eine passende Ausbilungsstelle sein kann.