Studenten News

von Asta Partys über BAfÖG bis hin zu Studiengebühren
 


Was studierst du? (II)

Autor: Sarah
abgelegt in: Studienanfang

Und weiter geht es mit den Studienfächern:

Du studierst Pharmazie? Nun, dann wirst du wohl leidige Fragen beantworten müssen wie z.B. ob du weißt wie man LSD herstellt und ob du „Die Apothekerin“ gesehen hast. Eingeschätzt wirst du entweder als lerneifrige Apothekentochter oder als eigenbrötlerischer Bombenbastler.

Sport könnte unsensible Menschen zu Kommentaren wie „Naja, dafür bist du aber ganz schön stämmig!“ verleiten. Du giltst als lebensfroh und trinkfest. Die ältere Generation wird eventuell nachfragen, wie Rauchen und Sport studieren denn wohl zusammenpasst.

Bist du Medizinstudentin giltst wahrscheinlich als lerngeil bis hin zu sadistisch. Als Medizinstudent hingegen werden die Einschätzungen zwischen ehrgeizig und selbstverliebt hin und her pendeln. Unterhältst du dich mit einer Frau, könnte sie dich fragen, ob das nicht ganz schön eklig sei. Ein Mann ist wahrscheinlich fasziniert und fragt, ob du schon mal eine Leiche seziert hast. Wenn du nicht aufpasst, musst du dich mit sämtlichen Leidenden der Party unterhalten.

Kommst du gerade von deiner Einführungsveranstaltung an der Filmhochschule wieder gegangen, dann wird dich jeder zweite auf seine Erfahrungen in der Theater AG hinweisen wollen. Ältere Leute versuchen es mit einem „Und später geht’s dann nach Hollywood?! – Kommentar. Du giltst in der Einschätzung anderer als schrill und egoman.

Und wer auf die Studienfrage mit „Jura“ antwortet, wird zuerst nicht auf große Begeisterung stoßen. Jura vermittelt immer den Eindruck des eiskalten Erbsenzählers. Leute die mit dem Gesetz in Konflikt geraten sind, werden sehr freundlich auf dich zu sprechen sein, außerdem auch diejenigen, die im Notfall immer wissen, wen sie anrufen können, wenn sie sich mal wieder eine Krawatte binden müssen.


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Was studierst du? (I)

Autor: Sarah
abgelegt in: Studienanfang

Du bist irgendwo eingeladen. Schon bald werden dich die üblichen Fragen nach deinem Studienfach erwarten. Willst du wissen, wie die Reaktionen ausfallen werden? Hier ein kleiner Einblick:

- Natürlich sind das alles Klischees – aber manchmal können Klischees so schön sein ;-) -

Du studierst Psychologie? Weibliche Personen werden begeistert sein und sagen: „Hey, das wollte ich eigentlich auch immer machen!“. Dein männliches Gegenüber wird sich ein bisschen zurückhalten, sich ausgiebig räuspern und dann sagen: “Jetzt muss ich aber aufpassen, was ich sage!“. Mit dir länger sprechen wollen wahrscheinlich vorrangig Menschen mit Problemen.

Physik oder wahlweise auch Maschinenbau wird bei den meisten nur ein „Aha“ oder „So, so“ hervorlocken. Dein Fach klingt für sie so interessant wie Wandern im Harz und so hart es klingt: Keiner möchte sich in irgendwelche fachlichen Diskussionen an seinem freien Abend verwickeln lassen.

Philosophie: Frauen möchten dich wahrscheinlich in eine Diskussion über Sofies Welt verwickeln, Männer belassen die Sache mit einem „Krass…“. Solltest du gerade mit den Eltern von irgendjemandem sprechen, werden sie dich fragen, ob du nicht mal etwas Ordentliches machen möchtest.

Als Studierender der Informatik kannst du dich vor Pseudo-Fachkommentaren und Nachfragen à la „Kannst du dir mal meinen Drucker angucken, ist da noch was zu machen?“ kaum noch retten. Sämtliche Anwesende mit einem neuen Computer möchten dich sprechen und bevorzugst du einen ruhigen Abend, dann erzählst du am besten, du studierst Mathe auf Lehramt!

Heilpädagogik klingt in den Ohren der Gäste ein bisschen esoterisch oder weltfremd. Leute mit Traumfängern und Teefetischisten jedoch werden dich den ganzen Abend nicht mehr in Ruhe lassen.


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Studium in München

Autor: Sarah
abgelegt in: Wohnen

Einen Studienplatz in der bayrischen Landeshauptstadt zu ergattern ist mit Sicherheit kein leichtes Unterfangen, schon gar nicht, seit die TU München und LMU München in den Kreis der Elite-Universitäten aufgenommen wurden.Hat man jedoch den Sprung an eine der renommierten Universitäten in München geschafft, steht gleich das nächste Problem ins Haus. Wo findet man eine passende Wohnung, ein Zimmer oder eine WG, die günstig und bezahlbar ist. Die bayrische Metropole ist auch auf dem Gebiet der Mietpreise führend und so verwundert es nicht, dass je Quadratmeter zwischen acht und zwölf Euro je nach Lage gefordert werden. In München steht man aber nicht allein vor diesem Problem, schließlich gibt es hier allein 92.000 Studenten jährlich.

Ein Anlaufpunkt für Studenten kann das örtliche Studentenwerk sein. Ihnen stehen 9.200 Wohneinheiten des Studentenwerkes sowie 2.600 Wohnplätze anderer Träger zur Verfügung. Leider können dadurch nur 13 Prozent des Gesamtbedarfes abgedeckt werden. Beim Studentenwerk geht man davon aus, dass man als Erstsemester in München zwischen vier und fünf Semester warten muss, um eine der begehrten Plätze zu ergattern. Um allen ein Zugang zu ermöglichen, verlost das Studentenwerk in jedem Jahr rund 100 Plätze an den Erstsemestertagen. Dies ist aber nur ein Tropfen auf dem heißen Stein.

Wer kein Zimmer oder einen Wohnplatz erhalten hat, muss sich intensiv mit dem Münchner Immobilienmarkt auseinander setzen. In den gängigen Tageszeitungen offerieren viele Bewohner der Stadt einzelne Zimmer, weil sie die Miete nicht allein stemmen können. Da es dort häufig zu Wechseln kommt, besteht hier die große Möglichkeit eine Unterkunft zu finden. Als Student in München hat man es nicht leicht, schließlich kommen hier auch noch die höchsten Lebenshaltungskosten Deutschlands auf die Studierenden zu.


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