Studenten News

von Asta Partys über BAfÖG bis hin zu Studiengebühren
 


Studentenpartys sind so eine Sache: Die Literaten diskutieren über Spiegel-Bestsellerlisten, die Juristen fachsimpeln über Paragraphen und die Landschaftsarchitekten planen Naturgärten und Kinderspielplätze. Meistens passiert jedoch nicht allzu viel:

Wenn die Party besonders aufwendig ist, stehen irgendwo in der engen, dunklen Küche, neben tausend von Plastikbechern mit Weinresten, ein paar Salate rum und im Ofen wird gerade irgendeine Pizza immer schwärzeStolz und Vorurteil - Party?r. Bei weniger Aufwand gibt es einige Kästen Bier, – Wein, Wodka je nach dem – und wer tatsächlich Durst hat muss sich mit Leitungswasser zufrieden geben. Auf dem Balkon und im Treppenhaus sammeln sich die Rauchschwaden, es ist eng und laut. Für den Rest des Abends ist man gezwungen eingequetscht im Flur zu stehen und irgendeinen Smalltalk über Partys, Semesterferien und vielleicht noch die letzte Demo schreiend über sich ergehen zu lassen. weiterlesen »


1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars
Loading ... Loading ...

Die Kunst, sich richtig zu betrinken.

Autor: Angi M.
abgelegt in: Party

Warum Alkohol auf Partys in Maßen “gut” ist.

Alkohol auf Partys © Angi M.

Jetzt sind ja gerade Semesterferien und wann hat man neben Job und Hausarbeiten mehr Zeit für Partys? Das Studium ist bekanntlich die schönste Zeit des Lebens, oder zumindest die in der wir (laut den fertig Studierten, die nostalgisch in die wahrscheinlich gar nicht so tolle Studienzeit zurück schwelgen) Zeit für alles haben. Also Partys. Studentenpartys oder andere, privat oder öffentlich. Wenn ich auf eine Party gehe, brauche ich als erstes ein Bier, dabei trinke ich zu Hause keinen Alkohol. Woran liegt das?

Wir gehen auf Partys um Leute kennen zu lernen und mit Leuten Spaß zu haben. In jedem Fall geht es um uns und die Anderen. Alkohol senkt die Hemmschwelle, steigert die Redseligkeit um auf Leute zu zugehen, witzige Sprüche zu reißen, kommunikativer zu sein, jedenfalls wenn wir unter ca. 0,3 Promille bleiben. Eigentlich würde ja dann ein Bier oder ein Glas Wein reichen, um den „kommunikativen Anfang“ zu machen. Wir trinken lieber weiter. Irgendwann nimmt dann allerdings die Kommunikationsfähigkeit wieder ab. Entweder, weil wir unser Gegenüber zulabern oder weil wir zu gar keiner Kommunikation mehr in der Lage sind. Wie wir das Verhindern? Wodka Lemon © Angi M.Durch eiserne Selbstdisziplin. Wer langsam trinkt, gibt dem Körper die Gelegenheit, bereits vorhandenen Alkohol wieder abzubauen. Bei uns in der Fahrschule hieß es damals, als man noch bis 0,3 Promille im Straßenverkehr haben durfte: Ein kleines Bier pro Stunde. Doch so streng muss es ja nicht sein. Wer mit einem guten Polster im Magen auf Partys geht, verträgt grundsätzlich mehr. Je fettiger dabei das Gegessene war, desto besser. Brot ist auch gut, das saugt den Alkohol auf. Jedoch kann bei vollem Magen der Effekt einfach nur verzögert eintreten, da der Alkohol länger braucht, bis er über den Darm aufgenommen wird. Vielleicht ist bis dahin die Party ja schon vorbei. Ich empfehle einfach zwischendurch immer mal wieder ein Glas Wasser. Warum? Ganz einfach: Alkohol dehydriert und macht deswegen durstig. Daher wollen wir diesen Durst am Besten mit neuem Alkohol löschen und werden wieder durstig. Wer Wasser trinkt, trinkt weniger und hält länger durch. Und wer jetzt erst recht neugierig geworden ist, dem empfehle ich das Buch „Alcohol. Alles was Sie darüber wissen sollten.“ Von Peter Kruck.


1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars
Loading ... Loading ...

Keine Zeit zum Kochen? Seit Wochen nichts als Nudeln? Oder sind die auch schon aus? Und was ist eigentlich unverzichtbar bei der Grundausstattung jeder Studentenküche?
Kühlschrank © Angi M.Wie gut dass es Cat gibt! Die ehemalige Sozialpädagogikstudentin sammelt Rezepte, die auf das Studentenleben zugeschnitten sind. Seit 2002 stellt sie diese auch ins Internet und freut sich mittlerweile über etwa 1000 Besucher am Tag. Unter www.studentenkochbuch.net gibt es Rezepte, die auf Geldbeutel und Zeitmangel Studierender zugeschnitten sind. Wie wäre es zum Beispiel heute mit dem 30-Sekunden-Salat oder der schottischen Orangen-Karotten-Suppe, die Cat (Claudia Otto) besonders empfiehlt? Auf der seiteninternen Suchmaske kann der Schwierigkeitsgrad und die Zeit angegeben werden, die man zum Kochen aufwenden möchte, übersichtlich wird auch direkt vermerkt, ob vegetarisch oder nicht. Wahlweise gibt es “Was Kleines”, “Was Großes”, “Was Suppiges”, “Was Besonderes” oder “Was Salatiges” zur Auswahl, hinterher bietet sich dann noch “Was Süßes” oder “Was Trinkbares”.

Doch erstmal muss eingekauft werden. Unter “Infos & Tipps” erfahren wir auch, was wir immer im Haus haben sollten, um spontan loskochen zu können. Von A wie Alla Emiliana zu Tagliatelle bis Z wie Zucchinischiff ist dabei nicht nur die deutsche Küche vertreten. Cat lässt sich aus aller Welt Rezepte schicken und kocht diese eifrig nach, um sie mit Foto ins Netz stellen zu können. „Ich möchte mit dem Kochbuch erreichen, dass die Leute Freude am Kochen haben, Lust am Experimentieren und dass natürlich auch die Kreationen der Nachwelt erhalten bleiben. Im Kochbuch sollen nur Rezepte enthalten sein, die jeder relativ einfach auch nachkochen kann ohne Fachausdrücke zu kennen wie Blanchieren, einreduzieren oder ähnliches.“Cat Smiling © Claudia Otto

Na? Appetit bekommen? Cat betreut übrigens hauptberuflich Menschen mit körperlichen Einschränkungen bei der Berufsfindung. Ihr Hobby ist neben dem Kochen die Reptilienzucht.


1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars
Loading ... Loading ...

Kaffee flickr©Al Fassam

In der breiten Öffentlichkeit ist das Bild vom kaffeetrinkenden Studenten weit verbreitet. Gerade im Zeitalter der Kaffeeshops scheinen diese bei Studenten sich einer großen Beliebtheit zu erfreuen bieten sie auch noch einen kostenlosen Internetzugang, kann man sich schon fast sicher sein, dass die Studenten in Scharen herbeiströmen.

Aber woher stammt eigentlich diese Kaffeesucht während des Studiums. Gehen wir einmal vom strebsamen und wissensdurstigen Studenten aus, müssen die Ursachen für den übermäßigen Kaffeekonsum wohl an den langen Lernnächten und der ständigen Beanspruchung des Gehirnes liegen. Um es vor Ermüdung zu schützen, werden literweise Kaffee konsumiert, um den Leistungsansprüchen gerecht zu werden. Wenn man dann auch noch wissenschaftliche Studien Kaffeesucht flickr©riot janeGlauben schenkt, macht also kreativer, intelligenter und ausdauernder. Ähnlich wie beim Hochschulranking müsste hier die Leistung für den Konsum entscheidend sein. Nicht schlecht für den strebsamen Studenten, aber sein Anteil an den Kaffee-Konsumenten dürfte nur rund 20 Prozent betragen.

Dem Großteil jener Kaffee-Klientel unter den Studenten dient der Kaffee einfach als Muntermacher. Man schläft halt gerne lang, quatscht bis in die Nacht hinein, trifft Freunde, geht Tanzen, muss Arbeiten – die Liste der abendlichen Gestaltung nimmt bei Studenten einfach kein Ende und dann die Rettung am nächsten Morgen – Kaffee! Er steigert die Gehirndurchblutung sowie Reaktionsgeschwindigkeit und die Aufnahmebereitschaft, hebt die Stimmung und fördert gute Laune – welch ein Wunder, dass nicht alle Menschen diesem Wundermittel verfallen sind, aber viele dürften nicht mehr fehlen, denn immerhin werden Deutschland 73 Milliarden Tassen täglich davon konsumiert.

Leider beachten die meisten Studenten die Wirkungszeit des anregenden Getränkes, denn erst nach 45 Minuten wird diese zur vollen Entfaltung gebracht, womit die erste Vorlesung schon zur Hälfte vorüber ist, bis die ersten Denkprozesse im Gange sind. Wenn dann noch weitere Seminare auf dem Plan stehen – einfach nachschütten, denn Automaten gibt es auf dem Campus genug.


1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars
Loading ... Loading ...