Burn-out bei Studenten hat sich besonders seit der Einführung des Bachelor-Systems zu einer regelrechten Epidemie an deutschen Hochschulen entwickelt.
Ein Burn-out schleicht sich meist langsam ins Leben der Betroffenen. Aus kurzen Erschöpfungserscheinungen werden immer längere Phasen, in denen man sich ausgelaugt und niedergeschlagen fühlt, bis irgendwann scheinbar kein Ausweg mehr aus diesem Zustand zu führen scheint. Auffällig ist, dass immer häufiger Studenten den Arzt oder eine psychologische Beratungsstelle aufsuchen und über die typischen Symptome eines Burn-outs klagen. Besonders seit der Einführung des Bachelors nimmt das Stress-Syndrom an den deutschen Hochschulen dramatisch zu und Studenten sind oft schon im ersten Semester völlig fertig und ausgebrannt.
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Studiengänge ohne NC gab es in den letzten Jahren immer weniger. Damit wird das gute Abschlusszeugnis immer wichtiger, denn manch einer kommt nur noch mit einer sehr guten Abiturnote an seinen Traum-Studienplatz.
Trotzdem sind Studiengänge ohne NC nicht die einzige Chance für Abiturienten, deren Noten sich nicht im Topbereich bewegen. Denn auch in dort, wo es eine offizielle Zulassungsbegrenzung gibt, wird zumindest ein kleiner Teil der Studienplätze unabhängig vom NC vergeben. Zwischen zehn und zwanzig Prozent der Studienplätze, die in NC-Fächern zur Verfügung stehen, werden unter Bewerber auf Wartelisten verteilt. Hier gilt: Wer am längsten auf einer Warteliste gestanden hat, bekommt als erstes den zur Verfügung stehenden Studienplatz.
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Im September ist Semesterbeginn und für viele stellt sich die Frage, was sie studieren sollen. Die Studienwahl ist oftmals keine leichte Aufgabe.
Gerade in Zeiten der Wirtschaftskrise und der Vielzahl an neuen Studiengängen durch die Umstellung auf Bachelor- und Masterabschlüssen ist die Informationsflut riesig. 339 Universitäten in ganz Deutschland bieten knapp 9.000 Erststudiengänge an.
Um eine Entscheidung zu fällen, gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, je nach Typ und Interessen.
Für die völlig Planlosen gibt es viele Unternehmen, die sich darauf spezialisiert haben Fragebögen zu erstellen, die deinen Charakter, deine Interessen und Wünsche ausloten. Allerdings ist hier Vorsicht geboten. Man sollte seine Zukunft nicht achtlos in die Hände von Fragebogenauswertungen und Leuten legen, die oftmals keine qualifizierte Ausbildung haben oder nur wenig Kenntnisse über die Hochschullandschaft besitzen.
Alternativ kannst du auch die Berufsberatung der Bundesagentur für Arbeit nutzen oder die Studienberatung der einzelnen Universitäten.
Eine Analyse der Interessen, Talente und Wünsche kann bei denjenigen, die überhaupt keine Vorstellungen haben, was ihnen liegt, aber nicht schaden. Zumindest eine grobe Richtung, in welche Bereiche die Studienwahl gehen sollte, bekommst du in jedem Fall.
Aber kein Testergebnis der Welt ist ein endgültiges Kriterium für die Studienwahl, denn kennen tust du dich schließlich am besten.
Die groben Bereiche, die einen interessieren notieren sowie wesentliche Entscheidungskriterien, wie zum Beispiel Studiengebühren, Universitätsgröße oder der Wunsch nach einem praxisorientiertem Studium im Kopf behalten und das Internet nach den infrage kommenden Studiengängen durchforsten. Eine sehr gute Übersicht und weiterführende Links aller Studiengänge gibt es hier.
Egal für welchen Studiengang man sich entscheidet, immer gilt, so trivial es sich auch anhören mag, sich die Studieninhalte sorgfältig durchzulesen. Schnell sitzt man in Vorlesungen, die so gar nichts mit dem zu tun haben, was man sich darunter vorgestellt hat, und ohne Spaß am Studium geht einem oftmals schnell die Puste aus und das Studieren wird zur Qual.
Der “Bachelor of Engineering im Studiengang Telekommunikationsinformatik (TKI) verbindet praktische betriebliche Projektphasen mit einem theoretischem Hochschulstudium. Die Ausbildung findet an der konzerneigenen Hochschule für Telekommunikation der Deutschen Telekom statt.Das Studium dauert 3 1/4 Jahre – inklusive der dreimonatigen Bachelorarbeit. 1/ 3 der Studienzeit ist wissenschaftlicher Studienanteil an der Hochschule für Telekommunikation in Leipzig, die anderen 2/3 der Ausbildung finden im konzerneigenen Betrieb der Telekom statt.
Ihr könnt zwischen 4 Schwerpunkten wählen: Software- Development, System- Design, Network- Design und Mobile Kommunikation.
Netzunterstütztes Lernen ermöglicht zeit- und raumunabhängiges Studieren. Die Deutsche Telekom stattet hierfür jeden Studenten mit einem PC und einem schnellen Internetanschluss aus. Während des Studiums findet eine intensive Unterstützung durch Tutorien statt.