Wie auf die kniffligen und manchmal provokanten Fragen vorbereiten, die einem im Bewerbungsgespräch manchmal begegnen? Hier noch ein paar weitere Tipps:
Und warum sollten wir gerade Sie einstellen?
Diese oft befürchtete Frage sollte mit einer Mischung aus Selbstbewusstsein und realistischem Einschätzungsvermögen beantwortet werden.
Falsch: “Mir ist schon klar, dass ich nicht der einzige bin, der sich bei ihnen bewirbt. Aber ich hoffe, dass meine Ausführungen und mein bisheriges Auftreten Sie irgendwie überzeugen konnten.” weiterlesen »
Wenn man Pech hat und die eine Frage, auf die es ankam, nicht den Vorstellungen der Person vor dem Schreibtisch entsprechend beantwortet, dann kann das das Ende bedeuten. Dabei geht es weniger darum, die genaue Einwohnerzahl Deutschlands zu wissen (obwohl 1 Million sicherlich eine schlechte Antwort wäre…) oder den Kaffee nun stehen zu lassen oder doch zu trinken: Es geht vor allem auch um eine souveräne Grundausstrahlung, die kein noch so gutes Allgemeinwissen ersetzten kann.
Gleichzeitig sind die harmlos erscheinenden Fragen oft auch knifflig und eine einzige Antwort soll gleich auf die ganze Persönlichkeitsstruktur schließen. Im Folgenden nun einige beliebte Fragen und mögliche Antworten, die die Absicht hinter den Fragen erkennen lassen sollen.
Was antwortet man zum Beispiel auf die Frage: “Wie motivieren Sie sich“? weiterlesen »
Das fragt man sich in regelmäßigen Abständen immer wieder. Manchmal ist die letzte Bewerbung schon ein wenig länger her. Zudem ändern sich die Standards auch ständig.
Zwar gibt es kein Patent-Rezept für das perfekte Schreiben, aber ein paar wichtige Punkte, an denen du dich, gerade beim dramaturgischen Aufbau, orientieren kannst:
Kurz gesagt heißt die Formel AIDA und steht für:
A = attention ( Aufmerksamkeit für die Bewerbung erzeugen )
I = interest ( Interesse an der Person wecken )
D = desire ( Wunsch, den Bewerber kennen zu lernen )
A = action ( Handeln und den Bewerber einladen )
In einem kannst du allerdings schon perfekt sein: In der Rechtschreibung und Grammatik. Schließlich ist das sehr einfach zu überprüfen und jeder Fehler wird als ein Zeichen für Nachlässigkeit interpretiert… was es ja auch ist!
Bei der Bewerbungsmappe ist Detailtreue angesagt, denn sie ist deine persönliche Visitenkarte. Hier vermittelst du deinem Arbeitgeber alles über deine Person und deine Eigenschaften – der erste Eindruck zählt! Die Bewerbungsmappe besteht mindestens aus einem Anschreiben und einem Lebenslauf und kann zusätzlich auch Deckblatt, Anlagenverzeichnis, Zeugniskopien, Arbeitszeugnis, Referenzen, Zertifikate, Arbeitsproben, polizeiliches Führungszeugnis etc. enthalten.
Vor dem Abschicken solltest du noch mal folgendes genau überprüfen:
• Ist die Reihenfolge der Dokumente richtig?
• Wenn ich über mehrere Anlagen verfüge, habe ich ein Anlagenverzeichnis erarbeitet?
• Sind die Anlagen zeitlich geordnet sortiert und abgeheftet?
• Sind die Dokumente insgesamt plausibel nachvollziehbar, aussagekräftig und werfen keine Fragen auf?
• Sind alle Anlagen vorhanden, die meine Eignung und Qualifizierung belegen?
• Passen Zeugnisse oder Zertifikate zu der Stelle auf die ich mich bewerbe?
• Sind die angegeben Referenzen sicher und vertrauenswürdig?
• Habe ich an Arbeitsproben gedacht?
• Wenn ich mich um eine Führungsposition bewerbe, existieren eventuell positive Berichte aus Zeitschriften etc., die einmal über mich veröffentlicht wurden?
• Ist die Bewerbungsmappe insgesamt in einem ordentlichen Zustand, ohne Falten oder Schmutzflecken?
• Ist mein Foto professionell, freundlich und sympathisch?
Praktische Erfahrungen sind wichtig, gerade wenn man nur auf theoretisches Wissen aus der Uni zurückgreifen kann. Bestes Beispiel war dafür eine amerikanische Werbung zum Thema Universitätsabsolventen im Berufseinstieg.
Es ist ja bekannt, dass viele Studenten zwar in der Theorie eine gute Bildung vorweisen können, aber meist ist die praktische Erfahrung nicht besonders ausgeprägt. Also entschließen sich viele Akademiker zu einem Praktikum – nur wie sinnvoll ist das wirklich?
Auf dem Arbeitsmarkt sieht es leider so aus, dass man ohne ein vorheriges Praktikum meist gar keine Chance auf einen Job hat. Es bringt einem sicher viel an Erfahrungen, aber darf denn diese Art der Beschäftigung zu Lasten der Praktikanten gehen?
Es ist ja nicht so, dass man eine Bewerbung für einer der Stellen schreibt und schon kann man anfangen. Meist schickt man unzählige Anfragen an Firmen raus und hofft auf eine Zusage. Seien wir mal ehrlich – oft kommt gar keine Antwort oder erst nach ewig langer Zeit dann eine Absage.
Irgendwann klappt es dann doch vielleicht mal mit einer Zusage, aber zu welchem Preis?
Mittlerweile geben die Praktika-Ausschreibungen zur Bezahlung nur die Phrase – Verwandlungssache – als Auskunft oderes heisst – keine Vergütung – oder auch – 200 Euro – und das bei einer 40h Woche. Das Wort Praktikum hat in dem Falle dann eher die Bedeutung – keine bis schlecht Bezahlung bei vollem Einsatz!. Das Ganze soll sich dann auch meist noch über einen Zeitraum von bis zu 6 Monaten hinziehen. Wer kann sich da überhaupt ein Praktikum leisten??? Ist das demnächst nur für wohlhabende Studenten machbar?
Sicher es gibt auch positive Beispiele zu melden. Einige Unternehmen bieten den Bewerbern eine angemessenere Vergütung für ihre Arbeitskraft an, ist aber eher die Ausnahme. Man hat es doch schon schwer genug bei der aktuellen Jobsuche – also warum dann noch Steine in den Weg legen?
Irgendwann nach dem x-ten Praktikum und zusätzlicher Auslandserfahrung fängt man schon an zu zweifeln. Warum bekommt man nur eventuelle Chancen bei Praktika und der direkte Berufseinstieg nicht so richtig gelingen will. Das kann doch nicht ewig so gehen. Vielleicht dann doch besser ins Ausland gehen? Kann ja nur noch besser werden.
Ob Obdachlosenarbeit, Fußballverein, Fachschaft, Entwicklungshilfe, interkulturelle Austauschnetzwerke oder Kirche – schon seit längerem ist bekannt, dass ehrenamtliche Tätigkeit sich gut im Lebenslauf macht und bessere Chancen auf einen potenziellen Job bietet. Denn die persönlichen Kompetenzen und die Bereitschaft über den eigenen Tellerrand hinaus zu blicken, machen den kleinen aber feinen Unterschied, der Bewerber aus der Masse hervorstechen lässt. Wer ehrenamtlich tätig ist, hat Interesse an anderen, meistert öfters mal kritische Problemsituationen und ist oft in seiner Spontanität, Kreativität und Stressresistenz gefordert.
Immer mehr Firmen zählen nicht nur auf das private Engagement, das die Bewerber mit ins Vorstellungsgespräch bringen, sondern verfolgen einen Ansatz, der sich „Corporate Volunteering“ nennt und in den USA entwickelt wurde. Die Unternehmen unterstützen hierbei Mitarbeiter in ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit, sei es durch Geld, Zeit- oder Materialspenden. Da wird den Mitarbeitern einige Tage Helfer-Urlaub bezahlt oder Führungskräfte streichen einen Nachmittag lang die Wände eines Kindergartens. Die betriebliche Freiwilligenförderung pumpt also nicht nur einfach Geld irgendwo hin, sondern fördert gezielt soziale Einrichtungen. Das wirkt sich auf die Dauer nachhaltiger auf das Image aus, als es klassisches Sponsoring vermag. Außerdem fördert gemeinsames soziales Engagement immer auch das Klima unter den Mitarbeitern.
Der Arbeitsmarkt ist umgekämpft. Die Auslese ist schonungslos. Die Leistung dominiert. Eine Leistung, die sich an Noten bemisst. Und die Persönlichkeit bleibt unberücksichtigt. Denn eine Auswahl lässt sich an Noten einfacher treffen. Und die Persönlichkeit kann erst in einem Bewerbungsgespräch eingebracht werden. Insbesondere das Studium bedarf eines guten Abschlusses. Der Studienabschluss ist ein entscheidender Gradmesser auf dem Arbeitsmarkt.
Das Studium will genossen, muss aber auch abgeschlossen werden. Und die Noten sind die Hürde, die genommen werden muss. Aber ungerechtfertigte Noten müssen die Studenten nicht einfach hinnehmen. Sie können Widerspruch einlegen. Und diesen Rechtsbehelf haben die Studenten. Dabei wird der Prüfungsentscheid des Dozenten nicht von einem Gericht, sondern von der Fachhochschule oder Universität überprüft. Die Studenten sollten in schriftlicher und nachvollziehbarer Form ihre Gründe für den Widerspruch darlegen. Die Erfolgsaussichten sind aber ungewiss. Weitere Informationen sind dem Artikel in Zeit Campus zu entnehmen.
Unverständlich bleibt, dass die Studenten auf dieses Rechtsmittel nicht hingewiesen werden. Die Studenten verlassen sich auf eine objektive Bewertung ihrer Prüfungsleistung, und hinterfragen selten die Entscheidung des Dozenten. Denn die Dozenten werden einen rechtfertigenden Grund haben. Sie sind die Gelehrten, die die Studenten lehren. Und eine direkte Konfrontation erscheint den meisten Studenten aussichtslos. Und sie wollen es sich mit dem Dozenten auch nicht verscherzen.
Studenten haben aber Rechte. Und wenn ein rechtfertigender Grund besteht, sollte das Widerspruchsrecht gebraucht werden. Insbesondere für die Abschlussarbeit im Bachelor, Master oder auch Diplom sollte sich dieses Recht vorbehalten werden.
Aber was ist eigentlich, wenn genau das Gegenteil eintritt? Wenn der Chef lieber alles alleine macht, die Aufgaben nie wahnsinnig komplizierter sind als Briefe eintüten oder Akten sortieren, wenn das Arbeitspensum bereits mittags erledigt ist? Davon hört man allerdings sehr wenig von Berufseinsteigern. Klar doch, wer erzählt schon gerne, dass er sich in seinem Job unterfordert fühlt??
Die Unternehmensberater Rothlin und Werder haben herausgefunden, dass Unterforderung im Job genauso krank macht wie Überforderung und dem Phänomen einen griffigen Namen gegeben: Boreout. In ihrem Buch beschreiben sie die drei wesentlichen Anzeichen dafür, kurz vor einem Boreout zu stehen:
Langeweile, Mangel an Herausforderungen, Desinteresse.

Konkret sieht das dann so aus, das Arbeitnehmer manchmal regelrecht ihre Zeit im Büro absitzen, Moorhühner schießen, E-Bay Auktionen verfolgen oder anderen Kollegen witzige Videos via Intranet hin- und herschicken. Und es ist häufiger verbreitet, als man zunächst denkt: In einer Studie in den USA, die unter 10000 Arbeitnehmern durchgeführt wurde, kam heraus, dass rund ein Drittel sich unterfordert fühlt und deswegen private Dinge am Arbeitsplatz erledigt.
Je größer die Langeweile wird, desto größer wird allerdings auch die Angst, den Job komplett zu verlieren. Das hält viele davon ab, das Problem im Unternehmen anzusprechen: Schließlich gehört Stress ja auch irgendwie zum guten Ton. Auf längere Zeit kann sich das aber drastisch auf die Gesundheit auswirken: Die Sinnlosigkeit des Nichtstun führt zu einer ständigen Müdigkeit und Gereiztheit und kann bis zur Depression führen.
Erste Lösungsansätze
Beim Jobeinstieg hilft es, am besten gleich vertraglich, Arbeitsaufgaben zu vereinbaren, um sicher zu gehen, dass eine interessante und anspruchsvolle Arbeit gewährleistet ist. Aber auch nach einiger Zeit im Job, ist der erste und beste Schritt mit dem Vorgesetzten darüber zu sprechen. Manchmal kann es natürlich auch schlicht und ergreifend sein, dass man den falschen Job gewählt hat – da hilft vieles Reden mit dem Chef auch nichts und es sollte sich längerfristig nach einem anderen Job umgeguckt werden.
Das Phänomen sozialer Netzwerke ist grenzenlos. Denn soziale Netzwerke sind neben dem privaten, auch für den beruflichen Informationsaustausch interessant. Insbesondere die Business-Netzwerke definieren die Arbeitsplatzsuche neu.
Studenten-Netzwerke begleiten den Studenten in seiner Studienzeit. Diese Netzwerke wie StudiVZ sind eher spaßorientiert. Im Kern geht es um den Aufbau eines virtuellen Netzwerkes an Freunden. Vor diesem Hintergrund können alte und neue Freunde gefunden und gegruschelt, Gruppen beigetreten und gegründet sowie Nachrichten geschrieben werden.
Entscheidend für eine berufliche Orientierung können die Business-Netzwerke wie Xing sein. Auch hier findet ein sozialer Austausch statt, der aber berufsorientiert ist. Hier gilt es ein Kontaktnetzwerk für die eigene Karriere aufzubauen. Die Kontakte sind wichtig. Denn über die richtigen Kontakte kann der Wunscharbeitsplatz gefunden oder die Entscheidung für oder gegen einen Arbeitsplatz getroffen werden. Aber nicht nur Arbeitsplätze lassen sich finden, sondern auch Praktikumsstellen.
Soziale Netzwerke sind ein zentraler Raum der Kommunikation. Und nicht nur die Studenten-Netzwerke erfreuen sich einer großen Beliebtheit, sondern auch die Business-Netzwerke nehmen einen zunehmend bedeutenden Stellenwert ein. Eine Alternative zu der klassischen Arbeitssuche, die der individuellen Persönlichkeit mehr Spielraum gibt.
Die Connecticum ist Deutschlands größte Firmenkontaktmesse für Studenten und Absolventen der Studiengänge Informatik, Ingenieurwissenschaften und Wirtschaftswissenschaften. In diesem Jahr sind 320 Unternehmen aus Deutschland, Europa und Asien dabei. Ob man Praktika sucht, sich für Arbeiten informieren oder sich um Stellenangebote bemühen möchte – die Connecticum ist der Ort dafür!
Unter den Ausstellern sind eigentlich alle namhaften Firmen aus den besagten Ländern vertreten, die Messe ist dabei gezielt darauf ausgerichtet, junge Studenten im Gespräch in die Arbeitswelt einzuführen, zu informieren oder zu rekrutieren. Das Ganze findet vom 22.-24.04.2008 in Berlin statt. Genauer gesagt in den Campushallen I + II auf dem Gelände der FHTW Berlin (Treskowallee 8, 10318 Berlin).
Die Messe ist von 10-16:30 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei, damit fällt also jede Ausrede, nicht hinzugehen, von vorneherein flach!
Weitere Infos gibts unter der Besucher Hotline (030) 859 568 568.
Die Connecticum-Checkliste hilft dabei, sich optimal auf die Messe vorzubereiten, sollten solche Veranstaltungen für Euch noch neu sein.
In jedem Fall gilt, dass man die gebotenen Gelegenheiten einer solchen Messe auf keinen Fall versäumen sollte, wenn man zur Zielgruppe gehört.
Die Connecticum bietet umsonst die Möglichkeit, sich selbst auf die Probe zu stellen. Weiß ich bereits, was ich will? Wie ist mein Auftreten? Wie sind die Leute, die da arbeiten, wo ich hin will, eigentlich drauf? Weiterhin bietet sich hier ein riesiger Pool an Informationen direkt vom Arbeitsmarkt, aus dem nur noch abgeschöpft werden muss. Die Messe ist außerdem ein Boost für die Stellenangebote in Berlin, weil sich die Hauptstadt als kontakfreudig und wirtschaftsfreundlich präsentieren kann.
Also ab zur Messe, ich werde dieses Jahr auf jeden Fall hingehen!
Das Wirtschaftsingenieurwesen ist ein Studiengang, der in den letzten Jahren von der Öffentlichkeit oft mit dem Stempel „Studienanfang für zukünftige Besserverdiener“ versehen wurde.
Zu Recht: Die hohe Nachfrage nach qualifizierten Absolventen in Deutschland bewirkt, dass durch die Bank Schlüsselpositionen besetzt werden. Sei es in der IT- Branche, bei Banken und Versicherungen, oder klassischer im Bauwesen, ein Wirtschaftsingenieur hat für viele Firmen aufgrund der Verbindung von theoretischem und praktischem Wissen großes Potenzial.
Klar, dass sich da über kurz oder lang ein Berufszweig blicken lässt, der in allen Bereichen existiert, in denen eine große Nachfrage an qualifiziertem Personal besteht: Der Headhunter. Headhunter ist ein ziemlich polemischer Begriff. Fast alle haben sie Personalberater lieber.
Fakt ist aber, dass es ganze Firmen gibt, die sich der aktiven Suche nach potentiellen Arbeitskräften verschrieben haben. Dabei ist es heutzutage nicht mehr so, dass nur Spitzenkräfte gesucht werden. Auch für ganz „normale“ Jobs beauftragt ein Arbeitgeber oft eine Personalberatungsfirma, um sich den Stress der Anwerbung zu ersparen. Die zu besetzenden Stellen, für welche die klugen Köpfe gejagt werden, fallen also sehr unterschiedlich aus.
Für angehende Wirtschaftsingenieure dürften jedoch vor allem gut bezahlte Stellenangebote relevant sein, entsprechend werden die Personalberater in diesem Jahr rekrutieren. Wenn das Telefon klingelt, lautet die erste Regel: Klischees vergessen. Dem Headhunter sind nur die Daten bekannt, die er durch Recherche gewinnen kann. Über die anzuwerbende Person weiß er wenig bis nichts. Es gilt also, sollte man sich für den Job interessieren, sich entsprechend zu verhalten.