Die Studienstiftung des deutschen Volkes ist eine beliebte Anlaufstelle für junge Studenten auf der Suche nach einem Stipendium. Sie zeichnet sich aus durch einige Besonderheiten, die den Bewerbern viele Möglichkeiten bietet.

Die Studienstiftung des deutschen Volkes hebt sich von anderen Organisationen durch die Tatsache ab, dass sie politisch, konfessionell und weltanschaulich unabhängig ist. Sie wird finanziell vom Bund, von den Ländern und Kommunen sowie von einer Vielzahl von privaten Spendern unterstützt.

Geschichte der Studienstiftung des deutschen Volkes

Die Stiftung kann auf eine sehr lange Geschichte zurückblicken. 1925 wurde diese in Dresden gegründet und in der Zeit des Nationalsozialismus von den Nazis aufgelöst, um durch die „Reichsförderung des Reichsstudentenwerks“ ersetzt zu werden. Nach dem Ende des zweiten Weltkrieges erfolgte eine Neugründung in Köln. Der heutige Sitz der Studienstiftung des deutschen Volkes befindet sich in der ehemaligen Bundeshauptstadt Bonn. Sie ist die älteste Stiftung dieser Art in der Bundesrepublik Deutschland.

Besonders wichtig dabei ist die Freiheit von politischen, religiösen und weltanschaulichen Vorgaben. Im Vordergrund steht die Leistung und die Persönlichkeit sowie eine besonders ausgeprägte Zielstrebigkeit der Bewerber. Sie zeichnen sich entweder durch besondere schulische oder soziale Leistungen aus. Diese Leistung wird bestenfalls von einem Lehrer, Dozenten, Professor oder Hochschulleiter erkannt, worauf eine Empfehlung des Lernenden bei der Studienstiftung erfolgt. Diese führt ein Auswahlverfahren durch, welches aus zwei Einzelgesprächen und einem Gruppengespräch besteht.

Studienstiftung des deutschen Volkes: Verschiedene Förderprogramme

Die Stiftung unterstütz dabei sowohl Schüler, die ihre Zulassung für die Universität erhalten haben, oder aber Studenten, die bereits an einer Universität eingeschrieben sind. Die Förderung kann auf recht unterschiedliche Weise geschehen: Zum einen kann eine finanzielle Förderung erfolgen, die ein Büchergeld umfasst sowie ein Lebensunterhaltsstipendium, welches den BaföG-Sätzen in etwa gleichkommt, allerdings nicht nach dem Studium erstattet werden muss. Zum anderen gibt es die ideelle Förderung, die sich durch differenzierte Förderprogramme wie Sprachkurse und Sommerakademien auszeichnet. Die Anzahl der speziellen Programme ist groß und qualitativ sehr hochwertig.

Zur Zeit fördert die Studienstiftung des deutschen Volkes zwischen 12.000 und 13.000 Studenten. Diese beträchtliche Anzahl unterstreicht den hohen Stellenwert des Stiftung in der deutschen Bildungslandschaft und macht schnell deutlich, wie wichtig ein barrierefreier Zugang zum Studium ist.