Während des Studiums kommt immer wieder einmal der Zeitpunkt, wo man aus seinem alltäglichen Leben ausbrechen und etwas ganz anderes machen möchte. Die meisten Universitäten sind sich dieser Tatsache bewusst und haben einen Auslandsaufenthalt gleich in die Studiumsanforderungen aufgenommen.
Neben Australien ist vor allem die USA eines der beliebtesten Ziele. Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten lockt jedes Jahr Tausende von Deutschen über den Atlantik. Was aber auf den Studierenden zukommt, ist den meisten Reisenden überhaupt nicht bewusst, denn die meisten informieren sich maximal mit einem Reiseführer über ihr Land der Träume. Neben den finanziellen Anforderungen scheitert das Unternehmen „Auslandsaufenthalt“ oftmals schon an den sprachlichen Barrieren. Lernen aus Englisch-Büchern in der Schule ist die eine Sache, Englisch sprechen in einem fremden Land die andere. Oftmals verlangen die zuständigen Universitäten in Übersee einen Sprachtest, wie den „Toefl „ oder den „Ielts“. Diese etwas seltsam klingenden Abkürzungen bedeuten “Test of English as a Foreign Language” (Toefl) beziehungsweise “International English Language Testing System” (Ielts) und sind weltweit aberkannte Test zum Ermitteln der Sprachfähigkeit. Andere Universitäten bevorzugen lieber das persönliche Gespräch und informieren sich im Vorfeld des Aufenthaltes telefonisch über das Können des Studenten. Auf diese Weise erhalten zudem einen persönlichen Eindruck vom Aspiranten.
Wer also bisher dachte, man könnte sich das nötige Wissen mit Hilfe eines Englisch-Buches aneignen, wird spätestens beim Test das böse Erwachen erleben. Die besten Voraussetzungen beim Sprachtest haben jene Studenten, die bereits in der Abiturphase Englisch als Leistungskurs belegt oder während der ersten Semester begleitend Englisch erlernt haben.
Egal ob Test oder persönliches Vorsprechen, die nötigen Sprachkenntnisse sind eine wichtige Voraussetzung, um in den USA bestehen zu können.