Studenten News

von Asta Partys über BAfÖG bis hin zu Studiengebühren
 


Eine Bilanz: Wie erfolgreich verläuft die Umstellung auf Bachelor-/Masterstudiengänge?

Im Jahr 1999 haben die Bildungsminister von Frankreich, Italien, Großbritannien und Deutschland in der Sorbonne-Deklaration den Grundstein für die Umstellung des Bildungssystems gelegt. Bis zum Jahre 2010 sollte ein ein gemeinsamer europäischer Hochschulraum geschaffen werden, indem das zweistufige Studiensystem (Bachelor/ Master) zur internationalen Vergleichbarkeit eingeführt werden sollte. Heute beteiligen sich bereits 50 Staaten an der internationalen Bildungsreform. In Deutschland waren im Sommersemester 2007 bereits 49% aller Studiengänge Bachelor- bzw. Masterstudiengänge. Kürzere Studienzeiten sollten unter anderem dazu beitragen, Studienabbrüche zu vermindern und das Studium durch größere Übersichtlichkeit und Kompatibilität zu erleichtern. Doch: Geht diese Rechnung auf?

Eine Studie des HIS (Hochschul-Informations-System) berichtete im Februar über gestiegene Abbrecherquoten. Der Studie zu Folge läge die Quote bei Fachhochschulen mit Bachelorstudiengängen bei 39%. Vor der Bildungsreform seien es nur 22% gewesen. Auch an den Universitäten sei die Quote der Abbrecher seit Beginn der Umstellung von 20 auf 25% gestiegen. Grund dafür sei paradoxerweise gerade die verkürzte Studienzeit. Bei oft gleich bleibender Stoffmenge sind Studierende nun gezwungen, einen strafferen Zeitplan einzuhalten. Zwei Drittel der Hochschulabsolventen müssen jedoch neben dem Studium jobben und geraten in immer größeren Stress. So gebe es auch eine deutliche Erhöhung des Rauschmittelkonsums unter Studenten. Nach dem Zentralinstitut für seelische Gesundheit (ZI) habe jeder dritte Student ein Alkoholproblem. Die Techniker Krankenkasse verzeichnet einen deutlich gestiegenen Verbrauch von verschreibungspflichtigen Psychopharmaka. Bei vielen Studenten komme es zum „Burn Out Syndrom“, 16 der Befragten litten unter Depressionen.

Frustrierte Studentin © Angi M.

Weniger dramatisch, aber anekdotisch ist, dass viele Apotheken im Umkreis der Universität Münster über einen erhöhten Absatz von Aufputschmitteln wie Koffeintabletten in den Prüfungsphasen berichten.

Ob alle diese Symptome dem neuen Hochschulsystem zuzuordnen wären, bleibt dennoch abzuwägen. Die Einführung von Studiengebühren wirkt sich nämlich ebenfalls negativ auf Studierende aus, ebenso wie immer strenger werdende Auflagen vom Bafög-Amt.


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Studium mit Kind

abgelegt in: Campus

Nur jede vierte würde sich für ein Studium mit Kind entscheiden. Dieses Ergebnis präsentiert uns die 18. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks in Berlin. Nur 60 Prozent der Studierenden denken, dass sich Studium und Kind unter einen Hut packen lassen.

Das Problem ist, dass viele keine Betreuungsplätze für ihr Kind finden und somit das Studium unterbrechen bzw. sogar abbrechen müssen. Mehr als die Hälfte sind zudem noch auf einen Teilzeitjob angewiesen, um das Studium zu finanzieren. Leider ist oft auch immer noch das traditionelle Muster vorhanden: Die Mutter übernimmt die Betreuung des Kindes, der Vater geht arbeiten. Ein bisschen hat allerdings schon getan: Im Januar wurde der Kinderbetreuungszuschlag eingeführt, der 113 Euro für das erste und 85 Euro für das zweite Kind beträgt. Er wird zusätzlich zum Bafög gezahlt. Außerdem können Studierende mit Kind auch die Förderungshöchstdauer des Bafögs verlängern.

Kinderspielzeug im Hörsaal? Jedoch gibt es noch einiges zu tun: Mehr Flexibilität von seiten der Universitäten, eine flächendeckendere Kinderbetreuung oder alternative Ansätze wie Teilzeitstudiengänge könnten zu einem familienfreundlicheren Studienalltag führen.

Wer mehr über die Thematik wissen möchte, kann sich auf der Seite studentenkind.de rund um das Studium mit Kind informieren. Hier werden auf Fragen nach Finanzierung und Rechten eingegangen und auf Beratungsstellen vor Ort verwiesen. Auch sehr interessant ist ein Blog, das von mehreren Autorinnen und Autoren geschrieben wird, die mit Kind studieren und ein Forum für individuelle Fragen anbietet.


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Und weiter geht es mit den Studienfächern:

Du studierst Pharmazie? Nun, dann wirst du wohl leidige Fragen beantworten müssen wie z.B. ob du weißt wie man LSD herstellt und ob du „Die Apothekerin“ gesehen hast. Eingeschätzt wirst du entweder als lerneifrige Apothekentochter oder als eigenbrötlerischer Bombenbastler.

Sport könnte unsensible Menschen zu Kommentaren wie „Naja, dafür bist du aber ganz schön stämmig!“ verleiten. Du giltst als lebensfroh und trinkfest. Die ältere Generation wird eventuell nachfragen, wie Rauchen und Sport studieren denn wohl zusammenpasst.

Bist du Medizinstudentin giltst wahrscheinlich als lerngeil bis hin zu sadistisch. Als Medizinstudent hingegen werden die Einschätzungen zwischen ehrgeizig und selbstverliebt hin und her pendeln. Unterhältst du dich mit einer Frau, könnte sie dich fragen, ob das nicht ganz schön eklig sei. Ein Mann ist wahrscheinlich fasziniert und fragt, ob du schon mal eine Leiche seziert hast. Wenn du nicht aufpasst, musst du dich mit sämtlichen Leidenden der Party unterhalten.

Kommst du gerade von deiner Einführungsveranstaltung an der Filmhochschule wieder gegangen, dann wird dich jeder zweite auf seine Erfahrungen in der Theater AG hinweisen wollen. Ältere Leute versuchen es mit einem „Und später geht’s dann nach Hollywood?! – Kommentar. Du giltst in der Einschätzung anderer als schrill und egoman.

Und wer auf die Studienfrage mit „Jura“ antwortet, wird zuerst nicht auf große Begeisterung stoßen. Jura vermittelt immer den Eindruck des eiskalten Erbsenzählers. Leute die mit dem Gesetz in Konflikt geraten sind, werden sehr freundlich auf dich zu sprechen sein, außerdem auch diejenigen, die im Notfall immer wissen, wen sie anrufen können, wenn sie sich mal wieder eine Krawatte binden müssen.


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Du bist irgendwo eingeladen. Schon bald werden dich die üblichen Fragen nach deinem Studienfach erwarten. Willst du wissen, wie die Reaktionen ausfallen werden? Hier ein kleiner Einblick:

- Natürlich sind das alles Klischees – aber manchmal können Klischees so schön sein ;-) -

Du studierst Psychologie? Weibliche Personen werden begeistert sein und sagen: „Hey, das wollte ich eigentlich auch immer machen!“. Dein männliches Gegenüber wird sich ein bisschen zurückhalten, sich ausgiebig räuspern und dann sagen: “Jetzt muss ich aber aufpassen, was ich sage!“. Mit dir länger sprechen wollen wahrscheinlich vorrangig Menschen mit Problemen.

Physik oder wahlweise auch Maschinenbau wird bei den meisten nur ein „Aha“ oder „So, so“ hervorlocken. Dein Fach klingt für sie so interessant wie Wandern im Harz und so hart es klingt: Keiner möchte sich in irgendwelche fachlichen Diskussionen an seinem freien Abend verwickeln lassen.

Philosophie: Frauen möchten dich wahrscheinlich in eine Diskussion über Sofies Welt verwickeln, Männer belassen die Sache mit einem „Krass…“. Solltest du gerade mit den Eltern von irgendjemandem sprechen, werden sie dich fragen, ob du nicht mal etwas Ordentliches machen möchtest.

Als Studierender der Informatik kannst du dich vor Pseudo-Fachkommentaren und Nachfragen à la „Kannst du dir mal meinen Drucker angucken, ist da noch was zu machen?“ kaum noch retten. Sämtliche Anwesende mit einem neuen Computer möchten dich sprechen und bevorzugst du einen ruhigen Abend, dann erzählst du am besten, du studierst Mathe auf Lehramt!

Heilpädagogik klingt in den Ohren der Gäste ein bisschen esoterisch oder weltfremd. Leute mit Traumfängern und Teefetischisten jedoch werden dich den ganzen Abend nicht mehr in Ruhe lassen.


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Es gibt Leute, die gründen Gruppen im Studivz „für alle, deren Studienfach keine Sau kennt!“. Alle die so etwas Ähnliches wie Altorientalistik, Baltic-Management-Studies oder Szenische Künste studieren, drücken sich gerne um die Frage „Und, was machst du so?“ herum. Denn das artet unweigerlich in zehnminütige Erklärungen aus, die anschließend mit der erneut extrem schwierigen Frage beantwortet werden: „Und – was macht man dann damit später?“ Kurz vor Ende des Studiums müssen die Studierenden jedoch der, durch die Ansammlung unzähliger Semester, lang verdrängten Herausforderung ins Auge blicken: Was tun? Die Chancen sind sehr facettenreich: Taxifahren wäre da im Angebot, Callcenter, aber auch „was mit Medien“ könnte klappen oder auch eines der schillernden Projekte im Ausland.

Alles ist möglich und genau das ist das Problem. Karrierenetzwerke wie xing helfen da auf jeden Fall weiter. Für Nachwuchswissenschaftler ist bestimmt auch academics. de eine erste Anlaufstelle. Aber wer nun gerade freier Drehbuchautor, Location-Scout oder Kulturvermittlerin als mögliches Berufsziel anstrebt, der hat vielleicht doch noch einen längeren Weg vor sich. Immer gut ist es, schon während des Studiums Kontakte zu knüpfen, in diversen Nebenjobs zum Beispiel. Immer mal wieder gibt es an den Unis auch vorbereitende Seminare und Veranstaltungsreihen, die auf mögliche Berufsperspektiven nach dem Studium hinweisen. Ein gutes Beispiel dafür ist das Semesterprogramm der Uni Göttingen, das Beratung in Sachen Schlüsselqualifikationen, Berufsfelder, Bewerbung, Firmenkontakte und Existenzgründung anbietet. Das Motto von diesem Programm lautet: Karriere beginnt im Studium. In diesem Sinne drücke ich all denen mit unaussprechlichen Studienfächern die Daumen ;-)


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Studienplatztausch

abgelegt in: Campus

Dieses Thema wird immer wieder recht stiefmütterlich von Universitäten behandelt, dabei spielt der Ort des Studierens für Studenten eine entscheidende Rolle im Verlaufe eines Studiums. Der erfolgreiche Abschluss rückt dank des unmotivierenden Umfeldes in weite Ferne.

Gerade bei Studiengängen, die über die ZVS vergeben werden, ist der Bedarf als Tauschplätzen besonders hoch. Dabei sind esHU Berlin ©Rudi Heim selten die Inhalte und die unterrichtenden Professoren der Grund für den Wechselwunsch, viel mehr muss für die Studenten ein Umfeld geschaffen werden, das ihren Ansprüchen genügt. Für manche Studenten ist die Kleinstadt zu ruhig, für andere die Großstadt zu hektisch, einerseits fehlen die Freunde, andererseits möchte man neue Menschen kennenlernen. Die Hintergründe sind derart vielfältig, dass ein Aufzählen Seiten füllen könnte.

Als mögliche Lösung bietet sich ein Studienplatztausch an. Über die gängigen Internetportale lässt fast für jede Universität und fast jeden Studiengang ein entsprechender Tauschpartner finden. Hat man dort einen geeigneten Kandidaten gefunden, sollte man direkt Kontakt aufnehmen, um sich über den Alltag an der neuen Uni zu informieren. Sonst muss lediglich beachtet werden, dass es sich um das gleiche Fach sowie Fachsemester handelt. Ansonsten steht den Wechselwilligen nur noch der bürokratische Aufwand im Weg, denn es müssen die jeweils zuständigen Universitätssekretariate informiert und mit diesen das weitere Vorgehen abgestimmt werden.

So kann die Studienzeit doch noch zu einem erlebnisreichen Abschnitt im Leben eines Studenten werden.


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Die Semesterferien sind da und wer nicht gerade nur von Bibliothek zu Bibliothek rennt, um sich auf die nächsten tausend Prüfungen vorzubereiten, der hat vielleicht Lust endlich wieder an ein bisschen Geld zu kommen. Nebenjobs sind so eine Sache. Die tollen haben meistens die anderen – also die wo man in wenig Stunden ohne allzuviel Aufwand an viel Kohle kommt. Die meisten kellnern dann doch in irgendeiner schlechten Kneipe für 6 Euro die Stunde oder werben im grünen Outfit bei grundsätzlich genervten Passanten für den Tierschutz. Aber ab und zu ist auch mal etwas Tolles unter den Nebenjobs, nur wie kommt man da heran?

Ferienjob Flickr©Dale Gillard

Wer in Berlin und Umgebung studiert, der sollte es unbedingt mal mit den Heinzelmännchen versuchen, die von einfachen Putz- und Babysitterjobs bis hin zu qualifizierten Fachjobs, die spezifisch auf den eigenen Studiengang zugeschnitten sind, fast alle Jobs vermitteln. Besonders beliebt: Der Weihnachtsmann- oder Engeljob am Ende des Jahres – sollte man unbedingt mal ausprobiert haben;-) Aber auch an vielen anderen Universitäten gibt es diese Angebote, entweder allgemein, wie z.B in Hamburg oder auch nur Uni-intern, wie in Bochum.
Für ganz Deutschland existieren einige professionelle Seiten, die gut bezahlte Jobs anbieten. Bei berufsstart.de z.B. kann man sich ein eigenes Profil erstellen lassen und sich in den E-Mail-Verteiler aufnehmen lassen, der dann in regelmäßigen Abständen passende Jobangebote zuschickt. Hier sind auch immer wieder Gesuche von Bundestagsabgeordneten und dergleichen zu finden. Bei jobber.de hingegen, kann man auch als Bewerber ein Profil hereinstellen und auf Angebote von Firmen warten.
Und wie sonst auch zählen vor allem: Kontakte, Kontakte. Ich habe fast alle meine Nebenjobs durch Freunde von Freunden bekommen und ich glaube vielen geht es da ähnlich. Also: Ohren aufsperren und immer mal wieder durchsickern lassen, dass man gerade auf Jobsuche ist.


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Dr. Mc Chicken?

abgelegt in: Allgemein

McDonaldsBurger braten und Hochschulabschluss – wie hängt das zusammen?? In England gibt es nun seit kurzem die Möglichkeit als MitarbeiterIn bei McDonalds eine Art Abitur zu erwerben. Die von McDonalds angebotenen Managamentkurse berechtigen die AbsolventInnen im Nachhinein zu einem Studium an der Universität. An 1200 britischen Fastfood-Filialen können die TeilnehmerInnen die betriebliche Führung eines Hamburger-Restaurants erlernen. Dabei werden ihnen Seminare zu Personalmanagement, Marketing und Kundenbetreuung etc. angeboten. Dieser Schritt wird vom britischen Bildungsminister als ein wichtig angesehen, um die klaffende Lücke zwischen betrieblichen Ausbildungen und staatlichen Qualifizierungen ein wenig zu verengen. Noch immer wird in England mit der schlechten Qualifizierung vieler SchulabgängerInnen gekämpft. Nach einigen, nicht sehr erfolgreichen, Versuchen in der Vergangenheit werden nun Privatunternehmen herangezogen, um einen Weg aus der Bildungskrise in England zu schaffen. So werden auch die Billig-Fluglinie flybe und die Bahngesellschaft Network Rail an diesem Pilotprojekt beteiligt.Burger braten - führt das bald zum Diplom?
Dieses Konzept stößt natürlich noch lange nicht überall auf Zustimmung. Von seiten der Universitäten wird bezweifelt, dass sich Bildungseinrichtungen um das „McAbitur“ reißen werden. Außerdem wird kritisiert, dass die Ausbildung zu einseitig sei und nur spezifisch auf das Unternehmen zugeschnitten. Es muss sich erst noch herausstellen, ob die zukünftigen Schnellimbiss-Filialleiter eine große Fangemeinde nach ihrem Abschluss erwartet.


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Mit der Einführung des Bachelors und des Masters in den letzten Jahren, ist der studentische Zeitplan noch viel gestraffter geworden. Immer mehr Leute höre ich klagen, dass sie ja gerne ins Ausland wollten, aber dafür einfach keine Zeit haben, aus Angst nicht alle Module rechtzeitig abschließen zu können. Ein weiterer Nachteil dieser, ansonsten auch durchaus positiven, Umstrukturierung, ist die immer geringer werdende Möglichkeit, nebenher arbeiten gehen zu können. Nicht alle Studierenden bekommen Bafög und es kommt leider immer wieder vor, dass die Eltern sie trotzdem nicht finanziell unterstützen können oder wollen. Die Semesterferien sind voll gepackt mit Prüfungen, Klausuren und Praktika und im Semester bleibt erst recht kein Freiraum einfach mal so 10 oder 20 Stunden die Woche zu arbeiten. Zum Glück gibt es Studienkredite, die zwar am Ende des Studiums einen kleinen Schuldenberg hinterlassen, aber zumindest das Studium überhaupt ermöglichen.
Eine der Lösungen für Studierende im höheren Semester ist der Bildungskredit. Das Bundesverwaltungsamt bietet in der Abschlussphase des Studiums die Möglichkeit eines zinsgünstigen Kredites von bis zu 7.200 Euro pro Ausbildungsabschnitt an. Das Gute daran ist, dass der Bildungskredit unabhängig vom eigenen Einkommen und dem der Eltern ist und zudem mit erstaunlich wenig Bürokratieaufwand verbunden ist. Wem die im Schnitt 300 Euro im Monat allerdings zu wenig sind, bzw. wer gleich zu Beginn des Studiums finanzielle Unterstützung benötigt, der kann sich auch über andere Studienkredite informieren, die aber zum Teil mit einem höheren Bewerbungsaufwand verbunden sind oder spezielle Einschränkungen haben. Studierende die Bafög beziehen und über ihre Regelstudienzeit hinaus sind, können auch die Hilfe zum Studienabschluss des Bafögamts in Anspruch nehmen.


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Das Wirtschaftsingenieurwesen ist ein Studiengang, der in den letzten Jahren von der Öffentlichkeit oft mit dem Stempel „Studienanfang für zukünftige Besserverdiener“ versehen wurde.

Zu Recht: Die hohe Nachfrage nach qualifizierten Absolventen in Deutschland bewirkt, dass durch die Bank Schlüsselpositionen besetzt werden. Sei es in der IT- Branche, bei Banken und Versicherungen, oder klassischer im Bauwesen, ein Wirtschaftsingenieur hat für viele Firmen aufgrund der Verbindung von theoretischem und praktischem Wissen großes Potenzial.

Universität © flickr / Nuuuuuuuuuuul

Klar, dass sich da über kurz oder lang ein Berufszweig blicken lässt, der in allen Bereichen existiert, in denen eine große Nachfrage an qualifiziertem Personal besteht: Der Headhunter. Headhunter ist ein ziemlich polemischer Begriff. Fast alle haben sie Personalberater lieber.

Fakt ist aber, dass es ganze Firmen gibt, die sich der aktiven Suche nach potentiellen Arbeitskräften verschrieben haben. Dabei ist es heutzutage nicht mehr so, dass nur Spitzenkräfte gesucht werden. Auch für ganz „normale“ Jobs beauftragt ein Arbeitgeber oft eine Personalberatungsfirma, um sich den Stress der Anwerbung zu ersparen. Die zu besetzenden Stellen, für welche die klugen Köpfe gejagt werden, fallen also sehr unterschiedlich aus.

Für angehende Wirtschaftsingenieure dürften jedoch vor allem gut bezahlte Stellenangebote relevant sein, entsprechend werden die Personalberater in diesem Jahr rekrutieren. Wenn das Telefon klingelt, lautet die erste Regel: Klischees vergessen. Dem Headhunter sind nur die Daten bekannt, die er durch Recherche gewinnen kann. Über die anzuwerbende Person weiß er wenig bis nichts. Es gilt also, sollte man sich für den Job interessieren, sich entsprechend zu verhalten.


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