Kaum ein Student kommt während der Unizeit ohne einen Neben-Job aus. Viele junge Leute erhalten auch noch Kindergeld, wobei sich die Frage stellt, wieviel Euro man dazu verdienen darf.

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Das Deutsche Studentenwerk hat bei einer Sozialerhebung ermittelt, dass etwa 65 Prozent der Studenten neben dem Studium arbeiten gehen, damit ist der Prozentsatz um fünf Punkte im Vergleich zum Jahr 2006 gestiegen.

Neben-Job während des Studiums – Wieviel darf man dazu verdienen?

Wer neben dem Studium an der Universität oder Fachhochschule einen Job hat, muss darauf achten, welchen Betrag er dazu verdient. Wer über seine Eltern bei der Familienversicherung krankenversichert ist, darf nicht mehr als 400 Euro im Monat dazu verdienen. Sollte der Verdienst höher liegen, muss sich der Student selbst versichern.

Außerdem dürfen die Studenten nicht mehr als 20 Stunden in der Woche arbeiten, da sie ansonsten den Studentenstatus verlieren. Sollten es doch mehr sein, müssen die jungen Akademiker auch einen Beitrag zur Arbeitslosenversicherung einzahlen. Diese Grenzen sind allerdings während der Semesterferien aufgehoben.

Nebenjob und Kindergeld – Wann wird gekürzt?

Man mag es kaum glauben, aber auch beim Beziehen von Kindergeld hat der Staat Regeln aufgestellt. So dürfen unter 28-jährige Studenten höchstens 8.004 Euro im Jahr verdienen. Sollte dieser Betrag überschritten werden, wird den Eltern das Kindergeld gestrichen.

Nebenjobs und Bafög

Um sich ein paar Taler im Monat zu verdienen, haben Studenten unzählige Möglichkeiten. Nebenjobs wie Pizzafahrer, Schreibkraft oder Barkeeper sind sehr beliebt und werden zum Teil auch ganz gut bezahlt. Allerdings dürfen Studenten, denen Bafög gewährt wird, auch nur einen bestimmten Betrag im Jahr dazu verdienen.

Beim Bezug von Bafög dürfen die Studenten den Betrag von 4.206 Euro im Bewilligungszeitraum nicht überschreiten. Das entspricht im Monat 350,50 Euro. Natürlich darf der monatliche Verdienst auch höher liegen, wichtig ist nur, dass der Betrag des Bewilligungszeitraumes nicht überschritten wird. Sollte dies der Fall sein, muss eine Neuberechnung des Bafög erfolgen.