Es scheint so einfach, Zeitung oder Internet aufschlagen und schon hageln einem alle Traumjobs der Welt entgegen, aber so simpel ist es dann doch nicht. Wie findet man einen Job für sein Fachgebiet am Besten? Wir haben 5 Tipps.
Eines vorweg: Es gehört viel Arbeit dazu, sich einen Job zu suchen, denn täglich kommen neue Stellenanzeigen hinzu oder werden alte wieder heraus genommen, der Arbeitsmarkt ist in ständiger Bewegung. Daher reicht es nicht damit, einmal im Monat ins Netz zu gucken, außerdem gehört auch viel Eigeninitiative und Recherche dazu, Stellenangebote zu finden, die nicht beim ersten Googlen in der Ergebnisliste erscheinen.
Bei den folgenden Tipps gilt daher: Regelmäßig überprüfen, erneuern und notieren und wenn man etwas gefunden hat, auch möglichst schnell reagieren.
1. Online Jobbörsen
Wer Jobs finden will, sollte zuerst den Rechner anlaufen lassen, denn in der Tat finden sich gerade überregionale Angebote leichter in diversen Jobbörsen und lassen sich meist auch gut sortieren. Dabei sollte man darauf achten, dass man eine gute Jobbörse am Wickel hat, Stepstones ist nicht zu Unrecht die beste in Deutschland, da sie übersichtlich und sehr aktuell ist.
Bei der Nutzung von Online Jobbörsen sollte man übrigens immer die Option mehrerer Schlagwörter nutzen, Synonyme für das gewünschte Berufsfeld und ähnliche Branchen sollten immer mit einbezogen werden, ebenso wie Tätigkeitsbereiche und eigene Vorlieben.
Es hilft nicht immer, aber wer sich an einer Jobbörse anmeldet und dort seinen Lebenslauf hinterlegt, kann so auch von Firmen gefunden werden. Aktuelle Updates sollte man da natürlich immer einpflegen.
2. Bekanntenkreis
Vitamin B ist alles, nun ja, nicht alles, aber doch genug, um es nicht zu unterschätzen. Deshalb sollte man sich nicht scheuen, im Bekanntenkreis herum zu fragen. Freunde von Verwandten, ehemalige Chefs, auch dort, wo man beispielsweise einmal sein Praktikum gemacht oder als Aushilfe gearbeitet hat, sollte man anklingeln. Viele Firmen sind froh, wenn sie bereits erfahrene Bewerber bekommen.
Oftmals ist es die eigene Scheu, sich auch bei Dozenten, Chefs oder Ausbildern zu melden, mit denen man nie viel zu tun hatte, aber es kann nie schaden, vor allem nicht, wenn man sich mit einer ausgezeichneten Bewerbungsmappe vorstellt. Vorher einfach anrufen, ob ein Posten frei ist, oder aber Bekannte und Verwandte anfragen lassen, manchmal spielt da eine große Portion Glück mit, aber wer sagt denn, dass man das nicht auch verdient hätte?
3. Zeitung
Es klingt altmodisch, aber vor allem, wenn man lokal auf der Suche ist, lohnt sich die gute alte Tageszeitung, um einen Blick herein zu werfen, denn dort finden sich häufig Unternehmen, die kurzfristig nach jemandem suchen.
Aber auch die größeren Zeitungen sind hilfreich, die Zeit etwa hat oftmals Stipendien und Stellen für wissenschaftliche Mitarbeiter oder Dozenten gelistet, wer also nicht die einzelnen Homepages der Unis abklappern will, der kann hier fündig werden. Es lohnt sich also, am Kiosk einfach mal zu gucken, ob es spezifische Zeitungen gibt, die Stellenangebote haben, die für bestimmte Berufs-/Ausbildungsgruppen angedacht sind.
4. Homepages der Wunschbetriebe
Gerade die großen Firmen und Unternehmen haben eigene Seiten, auf denen sie ihre Stellenangebote listen, das fängt mit großen Mediennetzwerken wie den öffentlichen Sendern an und hört bei Verlagen auf.
Wer also auf der Suche ist, der sollte das Branchenverzeichnis aufschlagen, sich die entsprechenden Firmen heraus schreiben, sie im Internet suchen und dort nach Stellenangeboten suchen (diese finden sich oft unten auf der Seite, bzw. bei dem Unterpunkt “Unternehmen”. Setzt man sich diese Seiten als Lesezeichen, schnappt sich den RSS Feed oder lässt sich in den Mailverteiler eintragen, muss man auch nicht ständig neu suchen, sondern kann sie aufrufen, sobald etwas neues hinzu gekommen ist.
5. Klinken Putzen
Augen auf! Wer lokal etwas sucht, der sollte auch beim Spaziergang darauf achten, ob nicht vielleicht eine neue Firma angesiedelt ist, manchmal ist man erstaunt, was es so alles in der Umgebung gibt. Es mag simpel klingen, aber man wird überrascht sein, was für Unternehmen und Firmen man entdeckt, sobald man erst einmal auf die Türschilder achtet.
Dort in das Büro stürzen und dem Chef die Bewerbungsunterlagen in die Hand drücken sollte man jedoch nicht, vielmehr hilft es immer, wenn man vorher anruft und fragt, ob derzeit nach Angestellten gesucht wird und ob man seine Bewerbung schicken kann.