Du willst deine Dozenten besser einschätzen können? Hier Teil zwei der Dozententypologie.

Der Karrieremensch

Weltherrschaft oder zumindest landesweite Popularität ist das heimliche Ziel des Dozenten.An der Lehre ist er weniger interessiert, genauso wenig wie an langweiligen Fachkonferenzen, das dient eigentlich nur als Sprungbrett. Dafür ist er jedoch ständig auf strategischen Partys der High-Society zu sehen und schafft es manchmal sogar auf ein Foto irgendeiner Zeitung. Die meiste Zeit ihres Studiums verbrachte er in den USA und daher auch seine ganzen reformerischen Ansätze mit, mit denen er nun Wissenschaft und Kultur der Stadt auf den Kopf stellen möchte. Eines Tages, ist er plötzlich verschwunden und man findet ihn plötzlich als Vorstandsvorsitzenden auf den Seiten eines großen Unternehmens wieder.


Die Politische

In den Sechzigern stieg sie selbst auf die Barrikaden, heute gibt sie sich immer noch kämpferisch. Sie ist Dozentin für Politik oder Sozialwissenschaften und ist natürlich links. Anwesenheitslisten sind nicht das, wofür sie damals Sitzstreik und Ähnliches gemacht hätten. Alles, aber auch wirklich alles wird ausdiskutiert: die Noten, die Themen, die Seminarstruktur. Das ist manchmal ein wenig ermüdend, deswegen bringt sie öfters auch mal Kaffee mit. In ihren Seminaren ist man lieber nicht mit Power-Point-Folien unterwegs, sondern versucht sich an dem guten alten OHP oder auch einfach in guter Rhetorik: Schließlich hat es auch schon damals ein einfacher Schmierzettel getan.