Studenten News

von Asta Partys über BAfÖG bis hin zu Studiengebühren
 


Archiv: Bafög und Studiengebühren

Da die Verträge über das Semesterticket zwischen den Universitäten in Berlin und den Verkehrsbetrieben in diesem Wintersemester auslaufen, wurden bzw. werden die Studenten zur Urne gebeten.

Die Studierenden der FU Berlin und der HU haben schon abgestimmt. Vorläufig wird es das Semesterticket in Berlin zumindest für diese beiden Hochschulen geben. Die Verträge die in diesem Wintersemester zwischen Universitäten und Verkehrsbetrieben ausgelaufen wären, zwangen den Asta der FU, HU und der anderen Hochschulen an den Verhandlungstisch mit den Verkehrsbetrieben. Ihnen wurde eine Verlängerung der Verträge unter der Bedingung angeboten, dass es eine gestaffelte Preiserhöhung bis 2014 geben soll. Die Studenten haben gewählt und diesen Beschluss angenommen.
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Nicht selten ist ein Nebenjob während des Studiums mehr als nur eine Taschengeldspritze, in den meisten Fällen kann das Studium ansonsten gar nicht erst finanziert werden. Aber man sollte bei der Wahl aufpassen, denn wenn man durch den Job das Studium nicht mehr schafft, läuft etwas schief.

Rein rechtlich ist so ein Studenten-Nebenjob, wie er ausgeschrieben wird, nur Halbzeit und darf auch nicht mehr beinhalten. Gerade als Student muss man da sein Recht geltend machen, denn mehr als 20 Arbeitstunden wöchentlich, bzw. 26 Arbeitswochen pro Jahr, sind nur in Ausnahmefällen gültig, da ansonsten nicht gegeben ist, dass der Student sein Studium in der Regelzeit absolvieren kann. weiterlesen »


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Das Studium von der Steuer absetzten – geht das? Viele Studierende machen sich darüber gar keine Gedanken, da dies keine besonders übliche Praxis darstellt. Gleichzeitig ist ein Studium aber auch sehr kostspielig und sollte finanziell nicht auf die leichte Schulter genommen werden.

Möchte man das Studium von der Steuer absetzten, gibt es einige Möglichkeiten. So lässt sich zumindest ein Teil der Kosten wieder steuerlich einholen. Problematisch wird es hingegen, wenn die Eltern für das Studium aufkommen. Hier hat man keinen Anspruch, da man das Studium nicht selbst bezahlt. Die Eltern können die Kosten steuerlich ebenfalls nicht ausgleichen, da sie nicht in der Ausbildung sind, für welche sie finanziell aufkommen.
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Die Studienstiftung des deutschen Volkes ist eine beliebte Anlaufstelle für junge Studenten auf der Suche nach einem Stipendium. Sie zeichnet sich aus durch einige Besonderheiten, die den Bewerbern viele Möglichkeiten bietet.

Die Studienstiftung des deutschen Volkes hebt sich von anderen Organisationen durch die Tatsache ab, dass sie politisch, konfessionell und weltanschaulich unabhängig ist. Sie wird finanziell vom Bund, von den Ländern und Kommunen sowie von einer Vielzahl von privaten Spendern unterstützt.
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Das Internet-Startup „Studibooks“ kämpft gegen etwas, womit sich viele deutsche Studenten herumschlagen müssen: Horrende Preise bei Fachliteratur. Das letzte Bafög und das Geld vom Nebenjob wurde zusammengekratzt, um die Miete zu zahlen. Da bleibt nicht mehr viel Geld, um sich das Buch über Biochemie für 49 Euro zu kaufen.

Das Prinzip bei Studibooks ist recht einfach: Namenhafte Unternehmen, die an einer optimalen Ausbildung der angehenden Akademiker interessiert sind, zahlen einen Teil des Buchpreises – meist sind das zehn Prozent des regulären Preises. Eine sehr gute Idee, die den Geldbeutel vieler Studenten entlastet. Das deutsche Gesetzt macht dem jedoch nun einen Strich durch die Rechnung.
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Viele können sich ein Studium nur durch einen Nebenjob finanzieren. Die Studiengebühren, die es seit 2005 in vielen Bundesländern gibt, machen es den Studenten noch schwerer.

Als sich 2005 die ersten Bundesländer dazu entschieden hatten Studiengebühren zu erheben, gab es große Proteste. Zu den ohnehin schon existierenden Semestergebühren zwischen 100 und 300 Euro kamen 500 Euro Studiengebühren pro Semester hinzu.

Kritisiert wurde die Erhebung der Studiengebühren, weil dadurch das Studieren vor allem für Menschen, die es sich nicht leisten können, erschwert wird. Bildung wird verstärkt an soziale Herkunft gekoppelt. weiterlesen »


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Das Deutschlandstipendium, das neuerdings den Bafög-Nachlass ersetzen soll, verspricht engagierte und erfolgreiche Studenten besser zu unterstützen. Ob es wirklich so viel hält, wie es verspricht?



Bildungsministerin Annette Schavan gelang es nun ein neues Stipendium durch zu bringen. Ab dem Sommersemester 2011 sollen bis zu 10.000 Studenten davon profitieren und für die nächsten Jahren sind deutlich mehr Stipendiaten eingeplant. Leider soll das sogenannte Deutschlandstipendium den Bafög-Nachlass abschaffen. Denn diese Gelder sollen nun ganz in das neue Projekt fließen. weiterlesen »


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Was die Bafög-Rückzahlung betrifft, gibt es einige wichtige Fakten, die es zu berücksichtigen gilt.

by dustpuppy©Flickr

Für viele Studenten ist das Studium ohne einen finanziellen Zuschuss vom Staat nicht möglich. Das staatliche Darlehen (Bafög) wird Studenten in bestimmten Fällen für die Regelstudienzeit gewährleistet. Bei Überschreitung der Regelstudienzeit steht den Studierenden die Möglichkeit zur Verfügung, einen Studienabschlusskredit bei der KfW zu beantragen, wobei andere Rückzahlungskonditionen geltend sind. auch Studienkredite von anderen Banken sind möglich.

Die wichtigsten Fakten zur Rückzahlung:

  • Studenten an Universitäten, höheren Fachschulen und Akademien müssen 50% der erhaltenen Summe zurückzahlen
  • Schüler-BAföG hingegen ist frei von der Rückzahlung, da es als Vollzuschuss gewährt wird
  • Das Bundesverwaltungsamt benötigt immer die aktuelle Anschrift, damit die Aufforderung zur Rückzahlung korrekt eingehen kann
  • Wurde das Studium nicht vor dem 1. März 2001 aufgenommen, ist die Rückzahlungssumme auf maximal 10.000 Euro beschränkt
  • Der erste Rückzahlungsbeitrag ist fünf Jahre nach Abschluss der Regelstudienzeit fällig, wobei sich die bei Bachelor- und Masterstudiengängen auf den Bachelorabschluss bezieht. Die Rückzahlung erfolgt in vierteljährlichen Raten (der Geldbetrag beläuft sich auf 315 Euro).
  • Bei niedrigem Einkommen (unter 1.040 Euro pro Monat) kann ein Antrag auf Befreiung der Rückzahlung gestellt werden. Der Antragssteller ist dann für ein Jahr von der Rückzahlung befreit.
  • Bei gutem Abschluss oder schneller Beendigung des Studiums wird ein Teil der Rückzahlung erlassen (Antrag erforderlich). Der Teilerlass von Eltern und niedrigem Einkommen während der Zeit der Rückzahlung wird seit dem 1. Januar 2010 nicht mehr gewährt.
  • Bei Rückzahlung einer größeren Summe oder des ganzen Betrages kann auf Antrag eine Erlassung der Restschuld gewährt werden. weiterlesen »

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Ab dem ersten Oktober werden wieder tausende von Studenten an die deutschen Universitäten strömen. Als Folge der Studentenproteste wurde nun Studenten eine BAföG Erhöhung zugesprochen und das nationale Stipendiensystem für besonders leistungsstarke Schüler eingeführt.

von -mrsraggle- © Flickr

BAföG Erhöhung – Was wurde verändert ?

Das letzte Jahr stand im Zeichen der studentischen Proteste. Deutschlandweit traten Studenten für das Recht auf freie Bildung ein. Bereits im November, also kurz nach den Protesten, reagierten Politiker mit dem Versprechen auf eine Anhebung der BAföG Unterstützung und überraschenderweise wurden das Versprechen bereits zum Semesterbeginn im Winter 2010 eingelöst. Auch die Gesetzesvorlage des versprochenen Stipendiensystem für besonders begabte Schülerinnen und Schüler, wurde angenommen. Zunächst werden die  BAföG – Sätze für Kinder einkommensschwacher Eltern um zwei Prozent angehoben, während die dazugehörigen Freibeträge  um drei Prozent steigen. Die erfolgreichste Entwicklung ist im Bereich der Stipendienvergabe zu vermerken. So soll der Anteil an durch Stipendien unterstütze Studenten, von zwei auf zehn Prozent steigen.

BAföG Erhöhung – Ein Zeichen der Entwicklung

Die Erhöhung der BAföG – Sätze ist einer der kennzeichnendsten Erfolge, welche  die Bildungsstreiks der letzten Jahre mit sich gebracht haben. Zwar handelt es sich hochgerechnet nur um einen Zuwachs von dreizehn Euro pro Student, dennoch ist es ein Zeichen des Fortschritts. Neben der geringfügigen Erhöhung der finanziellen Unterstützung wurde auch die Altersgrenze für  BAföG hochgesetzt. Somit können nun Studenten bis zu 35 Jahren eine finanzielle Unterstützung beantragen. Durch die Anhebung der Altersgrenze soll es Bachelorstudenten, die nach ihrem Abschluss gleich ins Berufsleben einsteigen, ermöglicht werden, einen Masterstudiengang zu beginnen.

Es bleibt zu hoffen, das dies ein Schritt in die Richtung eines liberaleren, zugänglicherem Bildungssystem in Deutschland ist, in dem jeder in der Lage ist ohne Probleme für seine Studiengebühren aufzukommen.

Hier gibt’s Informationen aus erster Hand…


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Ob nun eine private Krankenversicherung besser ist oder doch eine gesetzliche ist nicht selten eine Frage, die gerne einmal ignoriert und als „Erwachsenenkram“ in die dunkelsten Ecken des Gehirns abgeschoben wird. Diese Attitüde verwundert nicht, denn wer denkt schon gerne an Krankheit oder Alter? Dennoch sollte zu Beginn und während des Studiums zumindest eine Grundsatzentscheidung gefällt werden.

Eat an Orange a Day 2 ©Flickr / Dedalus-Net

Zu Beginn des Studiums unterliegen alle Studierenden der Versicherungspflicht in einer gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Für die meisten Studierenden gilt jedoch, solange das 25. Lebensjahr nicht überschritten ist und die Eltern einer gesetzlichen Krankenkasse angehören, ist man normalerweise Teil der elterlichen Familienversicherung. In diesem Falle muss erst einmal nichts weiter getan werden.  Anders sieht es aus, wenn die Eltern privat versichert sind oder wenn man selbst lieber eine private Krankenversicherung (PKV) abschließen möchte. In diesen Fällen muss man sich in den ersten drei Monaten des Studiums von der Versicherungspflicht befreien lassen. weiterlesen »


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