Um bei Zugangs beschränkten Studiengängen an einigen Unis zugelassen zu werden, zählt nicht nur der Numerus Clausus und die richtige Anzahl an Wartesemestern, auch das Ergebnis eines Eignungstests wird nun in einigen Fächern immer öfter mit berücksichtigt.
Es ist nicht unüblich, im Rahmen der Studiengangzulassung einen Einstellungstest durchzuführen. Gerade in den Ingenieurswissenschaften und überlaufenen Studiengängen der Medien und Informatik wird im Vornherein in einem Eignungstest ermittelt, wie weit das Verständnis für logisches Denken, sowie fachspezifische Themen ausgeprägt ist.
Ein gutes Allgemeinwissen, Flexibilität und wesentliche Charaktermerkmale können ebenfalls mit gezielten Fragen in einem solchen Test behandelt werden.
Zur Vorbereitung auf einen Eignungstest, sei es nun für einen Studiengang oder eine Ausbildung, lohnt es sich, ein mal gezielt Fachliteratur zum betreffenden Schwerpunktthema durch zu arbeiten. Man muss nicht gleich sämtliche Lehrbücher auswendig lernen, doch ein Überblick über die fachspezifischen Themen ist hilfreich und lässt einen schnell erkennen ob man sich voll und ganz für diese Ausbildung oder das Studium interessiert. Ein Eignungstest ist natürlich in erster Linie dazu da, den Bewerber zu prüfen, jedoch kann auch der Bewerber wichtige Schlüsse daraus ziehen. Sind die Fragen zu fast 100 Prozent unersichtlich und eine Lösung für den Probanden thematisch uninteressant, sollte dieser sich wohl oder übel einem anderen Studium zuwenden.
Einige Universitäten und Fachrichtungen haben bereits Eignungs- und Einstellungstest zum üben herausgegeben. Solche Beispiele sind online abzurufen und bilden eine gute Übungsgrundlage. Anhand der Fragen, ist ersichtlich auf welche Themengebiete man sich konzentrieren sollte und in welcher Intensität man es mit welchem Schwerpunkt zu tun bekommt. So gut vorbereitet muss man keine angst vor einem Eignungstest haben und kann sich dieser Aufgabe ganz locker stellen. Zu guter Letzt hier noch ein Link zu einer kleinen Sammlung verschiedener Eignungstests des Heidelberger Institut für Beruf und Arbeit.
Die richtige Lerntechnik trägt viel zum Erfolg des Studiums bei. Gerade wenn das neue Semester vor der Tür steht sollte man als Student/in einmal die Lehrnerfolge und -ziele des letzten Jahres unter die Lupe nehmen. Vielleicht gibt es einige Arbeitsweisen, die effektiver gestaltet werden könnten oder Lernzeiten, die besser organisiert sein sollten.
Die richtige Zeiteinteilung ist eine wesentliche Voraussetzung für optimales Lernen. Deshalb zählt das Zeitmanagement auch zu den zentralen Lerntechniken.
Doch trotz ausgefeilter Techniken hängt der Lernerfolg im wesentlichen von einem selber ab. Ohne ein Mindestmaß an Disziplin und Konzentration geht es nicht. Dies ist der Anteil, den man selbst einbringen muss und zwar jeden Tag!
Es ist wichtig sich Prioritäten zu setzten und den bedeutenderen Lernzielen den Vorrang zugeben. Für diese sollte eine festgelegte Zeitspanne eingeplant werden, in der man sich nur damit beschäftigt und auch frei von Störungen arbeiten kann. Konsequenz ist hier das Schlüsselwort. Man arbeitet konzentrierter, wenn man einen genau festgelegten Zeitrahmen hat, in dem die vorgenommene Aufgabe erfüllt werden soll.
Ein passendes Arbeitsumfeld, in dem man ungestört lernen kann ist ebenso wichtig wie ein zeitlich aufgeschlüsselter Lernplan. Der Arbeitsplatz sollte strickt vom Freizeit- und Schlafraum getrennt sein, denn nur so kann man sich voll und ganz auf seine Lernziele konzentrieren. Da studentische Wohnungen nun meist aus einem Zimmer bestehen, ist eine räumliche Trennung im Wohnraum nicht immer möglich. Für diesen Fall eignet sich aber auch die ruhige Umgebung der Uni-Bibliothek. Hier hat man meist einen Internetzugang und das benötigte Lehrmaterial ist auch vorhanden – also los gehts, mit Elan ans Studium!
Das Fachabitur wird in Verbindung mit der Aufnahme eines Studiums wohl fast genauso häufig gebraucht wie der Begriff der allgemeinen Hochschulreife. Doch was unterscheidet beide Schulabschlüsse voneinander und welche Auswirkungen haben sie auf die Gestaltung des nachfolgenden Bildungswegs?
Der Begriff Fachabitur wird oft synonym mit den Bezeichnungen fachgebundene Hochschulreife oder Fachhochschulreife verwendet, jedoch gilt es hier nicht zuletzt im Bezug auf die jeweilige Definition einiges zu beachten. Vor allem für Studieninteressenten, die ihre Schullaufbahn mit der mittleren Reife beschlossen haben, gewinnt das sogenannte Fachabitur besondere Relevanz.
Wer sich dazu entschließt ein Studium an einer Fachhochschule für beispielsweise Technik, Sozialpädagogik oder Wirtschaft aufzunehmen, der benötigt das Fachabitur. weiterlesen »
Fast jeder hat schon einmal davon gehört – dem Wartesemester. Nicht jeder angehende Student ist davon betroffen. Dennoch geht angesichts steigender Studentenzahlen bei gleichzeitig sinkender Anzahl an Studienplätzen besonders bei Abiturienten die Angst um, den gewünschten Studienplatz doch nicht zu erhalten. Wie kann man die allgemeine Aufregung um das Gespenst Wartesemester nun am Besten deuten?
Das Thema Wartesemester gewinnt für Schüler der Oberstufe vor allem dann an Bedeutung, wenn sie nach dem Schulabschluss vorhaben, ein Studium aufzunehmen. Dabei ist es zunächst unerlässlich, sich einen genauen Überblick über das Studienangebot der einzelnen Hochschulen zu verschaffen. Denn nach wie vor gelten für bestimmte Studiengänge noch immer gesonderte Zugangsbestimmungen, die nicht von der jeweiligen Hochschule selbst, sondern von einer für das gesamte Bundesgebiet zuständigen Institution, der ZVS, zentral geregelt werden.
Je größer nun die Differenz zwischen der Abiturnote des Studienbewerbers und dem für das Studienfach geforderten NC (Numerus Clausus) ist,
desto geringer sind die Chancen einzuschätzen, den gewünschten Studienplatz zu erhalten. In diesem Fall kommt der viel zitierte Begriff des Wartesemesters ins Spiel. Als Wartesemester bezeichnet man den Zeitraum, der zwischen dem Erwerb der Hochschulzugangsberechtigung (Abitur) und dem angestrebten Studienbeginn vergangen ist. Dabei ist jedoch zu beachten, dass der Studienbewerber zu keinem Zeitpunkt an einer Universität immatrikuliert gewesen sein darf.
Versucht man die Zeit zwischen Antritt des Wunsch-Studiums dennoch zu überbrücken, weiterlesen »
Hat man das Abitur in der Tasche kann man entsprechend dem NC einer Uni oder Hochschule eigentlich alles studieren wonach einem der Kopf steht. Komplizierter ist es da schon wenn man eben nicht die Hochschulreife erreicht hat, doch es ist nicht unmöglich. Auch für diejenigen, welche die Regelschulzeit nach Hauptschul- oder Realschulabschluss beendet haben, können zum Beispiel mit mehrjähriger Berufserfahrung den Zugang zum Studium bekommen.
Studieren ohne Abitur ist von Bundesland zu Bundesland in Deutschland unterschiedlich geregelt, das liegt daran das Bildung nun mal Bundessache ist und trotz Bundeskultusministerkonverenz nicht so bald geändert wird.
Eine andere Möglichkeit überhaupt erst einmal in den studentischen Alltag rein zu schnuppern, ist diese eine Gasthörerschaft zu beantragen. Studieninteressierte können so an Veranstaltungen der jeweiligen Fakultät teilnehmen und ohne Leistungsnachweise oder Examen schreiben zu müssen einige Vorlesungen besuchen.
Doch seit März 2009 hat die Kultusministerkonferenz eine bundeseinheitliche Regelungen für die Vergabe von Studienplätzen an berufserfahrene Meister oder Techniker. Wer bereits langjährige Erfahrung in seinem Beruf gesammelt hat, kann nach bestehen eines Eignungsfeststellungsverfahren zum Studium zugelassen werden und das ganz ohne Abitur. Dieses Verfahren sieht in der Regel entweder einen Auswahltest vor oder aber ein einjähriges Probestudium, wodurch die im Beruf bereits erworbenen Kenntnisse unmittelbar in das Studium eingebracht werden können. weiterlesen »
Im September ist Semesterbeginn und für viele stellt sich die Frage, was sie studieren sollen. Die Studienwahl ist oftmals keine leichte Aufgabe.
Gerade in Zeiten der Wirtschaftskrise und der Vielzahl an neuen Studiengängen durch die Umstellung auf Bachelor- und Masterabschlüssen ist die Informationsflut riesig. 339 Universitäten in ganz Deutschland bieten knapp 9.000 Erststudiengänge an.
Um eine Entscheidung zu fällen, gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, je nach Typ und Interessen.
Für die völlig Planlosen gibt es viele Unternehmen, die sich darauf spezialisiert haben Fragebögen zu erstellen, die deinen Charakter, deine Interessen und Wünsche ausloten. Allerdings ist hier Vorsicht geboten. Man sollte seine Zukunft nicht achtlos in die Hände von Fragebogenauswertungen und Leuten legen, die oftmals keine qualifizierte Ausbildung haben oder nur wenig Kenntnisse über die Hochschullandschaft besitzen.
Alternativ kannst du auch die Berufsberatung der Bundesagentur für Arbeit nutzen oder die Studienberatung der einzelnen Universitäten.
Eine Analyse der Interessen, Talente und Wünsche kann bei denjenigen, die überhaupt keine Vorstellungen haben, was ihnen liegt, aber nicht schaden. Zumindest eine grobe Richtung, in welche Bereiche die Studienwahl gehen sollte, bekommst du in jedem Fall.
Aber kein Testergebnis der Welt ist ein endgültiges Kriterium für die Studienwahl, denn kennen tust du dich schließlich am besten.
Die groben Bereiche, die einen interessieren notieren sowie wesentliche Entscheidungskriterien, wie zum Beispiel Studiengebühren, Universitätsgröße oder der Wunsch nach einem praxisorientiertem Studium im Kopf behalten und das Internet nach den infrage kommenden Studiengängen durchforsten. Eine sehr gute Übersicht und weiterführende Links aller Studiengänge gibt es hier.
Egal für welchen Studiengang man sich entscheidet, immer gilt, so trivial es sich auch anhören mag, sich die Studieninhalte sorgfältig durchzulesen. Schnell sitzt man in Vorlesungen, die so gar nichts mit dem zu tun haben, was man sich darunter vorgestellt hat, und ohne Spaß am Studium geht einem oftmals schnell die Puste aus und das Studieren wird zur Qual.
Hat man als Schüler sein Abitur bestanden, dann heißt es für viele dass sie sich danach an Universitäten bewerben wollen. Da es nicht immer sicher ist, dass man an der gewünschten Universität einen Platz bekommt, ist es ratsam mehreren Universitäten in Betracht zu ziehen.
Besonders bei Studiengängen bei denen ein NC zum Einsatz kommt ist es nicht immer gesagt, dass eine Bewerbung auch immer erfolgreich ist. Deshalb ist es eine gute Methode, wenn man sich gleich an mehreren Universitäten für den Studiengang der eigenen Wahl bewirbt. weiterlesen »
Die meisten Menschen studieren, um im späteren Verlauf ihres Lebens bessere Chancen auf einen Job zu haben. Um seine Chancen auf eine Anstellung nach dem Studium aber tatsächlich zu erhöhen, sollte man versuchen mit Weitblick zu studieren.
Viele Studiengänge, die man in Deutschland studieren kann sind zulassungsbeschränkt, besitzen also meistens einen NC, einen Numerus clausus. Durch diesen soll verhindert werden, dass einzelne Studiengänge mit Studenten überflutet werden und zugleich eine Möglichkeit geschaffen werden, die Auswahl der Studenten seitens der Universität zu steuern.
Was der NC aussagt ist nun deutlich geworden, doch viele Studenten bzw. Studieninteressierte fragen sich, warum ein solches Verfahren überhaupt angewandt wird und man nicht auf andere Verfahren zurückgreift. weiterlesen »
Bevor man ein Studium anfängt, muss man sich zuerst darüber Gedanken machen, welches Studienfach man belegen möchte und wie die weitere Zukunft für einen selbst aussehen soll. Da eine Entscheidung oftmals schwierig ist, gibt es einige Möglichkeiten sich als Studieninteressierter beraten zu lassen.