Der Partyurlaub für Studenten ist nicht intellektueller als „normale“ Partyreisen. Günstig, ausgelassen und schön sollte er sein.
Ab Mitte Februar, nachdem die Klausuren und Seminararbeiten abgegeben wurden, möchte man gerne dem Winter, der einem schon langsam auf die Nerven geht, und dem Stress entfliehen. Am leichtesten bekommt man seinen Kopf mit ausgelassenen, feucht-fröhlichen Partys frei. Dieses Vorhaben kann man auch gleich mit einem Urlaub fern der kalten Heimat im Ausland verbinden.
Viele Reiseveranstalter bieten den so genannten Partyurlaub bereits komplett buchbar an – entweder für Gruppen, aber auch für Einzelreisende. Die Programme sind nicht nur auf Feiern ausgerichtet, sondern bieten auch nebenbei die Entdeckung des fremden Landes und sportliche Aktivitäten.
Partyreisen können in alle Himmelsrichtungen unternommen werden. Beliebt ist natürlich weiterhin das inoffizielle, siebzehnte Bundesland Deutschlands: Mallorca. Feiern kann man dort am besten am berühmten Playa de Palma nähe der Hauptstadt Palma. Außerdem findet man entlang der Ostküste der spanischen Insel viele Partyhochburgen, wie beispielsweise Calla Millor. Ibiza gilt nicht nur für Eingeweihte als Partyinsel, genauso wie Teneriffa und Fuerteventura. Der spanische Ort Lloret de Mar ist ebenfalls für seine Partys weltweit bekannt. weiterlesen »
Wir sind urlaubsreif, Studenten und haben wenig Geld für einen Traumurlaub. Wie kann man trotzdem Urlaub für lau machen?
Meist sind die Kosten für ein Hotel und die Anreise ein Geldfaktor und erfordern Improvisation. Die erste Option zum Übernachten ist da der Freundeskreis. Irgendwo in Deutschland oder im Ausland kennt man jemanden, oder kann einen alten Kontakt duch Facebook und StudiVZ wieder herstellen.
Habt ihr die Option nicht in Berlin oder Amsterdam zu pennen, dann ist das Sofasurfen eine sehr kommunikative Möglichkeit neue Leute und Orte kennen zu lernen. Couchsurfing. com ist die Alternative zu teuren Übernachtungen in Hostels und Pensionen.
Freunde haben schon eine Nacht oder mehrer in Amsterdam auf einer fremden Couch verbracht. Oft bekommt man erzählt, wie offen die Menschen waren. Entweder hilft man im Gegenzug im Haushalt mit oder bietet seine eigene Couch als Schlafoption für andere Leute zu wohnen an.
Wer kein Geld für die Fahrt hat, kann zu dem gewünschtem Ziel trampen, oder einen billigen Busanbieter wählen oder die gute alte Mitfahrzentrale. Essen läß sich ja billig bei Lidl und Aldi einkaufen!
Berlin ist die Hauptstadt. Berlin konzentriert alle Studenten auf einen Platz. Abgesehen vom Studieren in der Schweiz ist das hier wohl der beste Studienort der Welt!
Dementsprechend hoch ist der NC geworden und trotz drei bis vier Unis, einer FHTW und UDK kann man hier nicht mehr so leicht studieren wie einst. Für alle, die es trotzdem geschafft haben, geht bald das erste Semester los. Damit natürlich: Die erste Studentenparty!
Das größte bisher bekannte Event hier ist wohl die Erstsemesterparty der FU. Die findet am 06.11.2008 ab 22 Uhr im Festsaal Kreuzberg statt. Der Festsaal Kreuzberg liegt in der Skalitzer Straße 130 (U-Bahnhof Kottbusser Tor). Info EMail: info@festsaal-kreuzberg.de / Info-Tel: 030 – 616 560 03.
Die Universität Potsdam veranstaltet ebenfalls eine Erstsemesterparty für 2008. Potsdam ist zwar streng genommen nicht Berlin, gehört aber aufgrund direktem Anschluss ans Stadtgebiet dazu. Die Party findet am 20.11.2008 um 22 Uhr im Waschhaus statt. Wer Bock hat, geht vorher um 20 Uhr zur Begrüßungsrede ins Hans-Otto-Theater. Langweilig. Party ist aber cool.
Fehlen noch HU, UDK, FHTW und TU. Sobald ich Näheres weiß, gibts Neuigkeiten.
Studentenpartys sind so eine Sache: Die Literaten diskutieren über Spiegel-Bestsellerlisten, die Juristen fachsimpeln über Paragraphen und die Landschaftsarchitekten planen Naturgärten und Kinderspielplätze. Meistens passiert jedoch nicht allzu viel:
Wenn die Party besonders aufwendig ist, stehen irgendwo in der engen, dunklen Küche, neben tausend von Plastikbechern mit Weinresten, ein paar Salate rum und im Ofen wird gerade irgendeine Pizza immer schwärze
r. Bei weniger Aufwand gibt es einige Kästen Bier, – Wein, Wodka je nach dem – und wer tatsächlich Durst hat muss sich mit Leitungswasser zufrieden geben. Auf dem Balkon und im Treppenhaus sammeln sich die Rauchschwaden, es ist eng und laut. Für den Rest des Abends ist man gezwungen eingequetscht im Flur zu stehen und irgendeinen Smalltalk über Partys, Semesterferien und vielleicht noch die letzte Demo schreiend über sich ergehen zu lassen. weiterlesen »
Warum Alkohol auf Partys in Maßen “gut” ist.
Jetzt sind ja gerade Semesterferien und wann hat man neben Job und Hausarbeiten mehr Zeit für Partys? Das Studium ist bekanntlich die schönste Zeit des Lebens, oder zumindest die in der wir (laut den fertig Studierten, die nostalgisch in die wahrscheinlich gar nicht so tolle Studienzeit zurück schwelgen) Zeit für alles haben. Also Partys. Studentenpartys oder andere, privat oder öffentlich. Wenn ich auf eine Party gehe, brauche ich als erstes ein Bier, dabei trinke ich zu Hause keinen Alkohol. Woran liegt das?
Wir gehen auf Partys um Leute kennen zu lernen und mit Leuten Spaß zu haben. In jedem Fall geht es um uns und die Anderen. Alkohol senkt die Hemmschwelle, steigert die Redseligkeit um auf Leute zu zugehen, witzige Sprüche zu reißen, kommunikativer zu sein, jedenfalls wenn wir unter ca. 0,3 Promille bleiben. Eigentlich würde ja dann ein Bier oder ein Glas Wein reichen, um den „kommunikativen Anfang“ zu machen. Wir trinken lieber weiter. Irgendwann nimmt dann allerdings die Kommunikationsfähigkeit wieder ab. Entweder, weil wir unser Gegenüber zulabern oder weil wir zu gar keiner Kommunikation mehr in der Lage sind. Wie wir das Verhindern?
Durch eiserne Selbstdisziplin. Wer langsam trinkt, gibt dem Körper die Gelegenheit, bereits vorhandenen Alkohol wieder abzubauen. Bei uns in der Fahrschule hieß es damals, als man noch bis 0,3 Promille im Straßenverkehr haben durfte: Ein kleines Bier pro Stunde. Doch so streng muss es ja nicht sein. Wer mit einem guten Polster im Magen auf Partys geht, verträgt grundsätzlich mehr. Je fettiger dabei das Gegessene war, desto besser. Brot ist auch gut, das saugt den Alkohol auf. Jedoch kann bei vollem Magen der Effekt einfach nur verzögert eintreten, da der Alkohol länger braucht, bis er über den Darm aufgenommen wird. Vielleicht ist bis dahin die Party ja schon vorbei. Ich empfehle einfach zwischendurch immer mal wieder ein Glas Wasser. Warum? Ganz einfach: Alkohol dehydriert und macht deswegen durstig. Daher wollen wir diesen Durst am Besten mit neuem Alkohol löschen und werden wieder durstig. Wer Wasser trinkt, trinkt weniger und hält länger durch. Und wer jetzt erst recht neugierig geworden ist, dem empfehle ich das Buch „Alcohol. Alles was Sie darüber wissen sollten.“ Von Peter Kruck.