Unterhaltsanspruch gegenüber den Eltern besteht grundsätzlich während des Studiums. Doch sind daran auch Pflichten für die Studierenden gekoppelt?
Wenn das Studium nicht die Regelstudienzeit überschreitet, hat ein Sudtierender im Erststudium, wenn er vorher keine Ausbildung abgeschlossen hat, grundsätzlich Unterhaltsanspruch gegenüber den Eltern. Die Regelstudienzeit berechnet sich hierbei jedoch nicht an der Semesterzahl, die in der Studienordnung steht, sondern der durchschnittlichen Studienlänge an der jeweiligen Hochschule. Ein Jurastudium ist z.B. selten in der vorgesehenen Regelstudienzeit zu beenden.
Der Bedarf von Studenten wird im Monat bei 640€ angesiedelt. Liegt das Einkommen der Eltern nicht unter 1100 €, sind beide Elternteile unterhaltspflichtig. Die Höhe der Unterhaltszahlung richtet sich dabei nach dem Einkommen. Es ist jedoch den Eltern überlassen, wie sie den Zahlungen an den Nachwuchs nachkommen. So können sie z.B. das Geld für die Miete direkt an den Vermieter überweisen, oder auch die Kosten für die Bücher und Materialien mit dem Unterhaltsanspruch des Studierenden verrechnen, wen sie diese stellen. Liegt der Studienort nicht zu weit weg, müssen Eltern keine Wohnung finanzieren, sondern können auch einen Raum zum Wohnen in den eigenen Häuslichkeiten stellen. weiterlesen »
Studienwillige, die in Deutschland am hohen N.C. scheitern oder durch teure Studiengebühren abgeschreckt werden, ziehen immer öfter in Erwägung, ihr Hochschulstudium im Ausland zu absolvieren. Seit diesem Jahr dürfte vor allem Österreich sehr beliebt sein: Seit Sommersemester 2009 gibt es keine Studiengebühren mehr!
Studierende und Studienbewerber aus Deutschland ziehen immer öfter in Erwägung ihr Studium in Österreich zu absolvieren. Neben der Erfahrung im Ausland zu studieren, fällt außerdem die lästige Sprachbarriere weg. Sprachprobleme schrecken nämlich nicht häufig junge Menschen, die im Ausland studieren möchten, ab. Gerade bei komplizierten Antrags- und Verwaltungsverfahren scheitern viele mit ihren Fremdsprachenkenntnissen, die für die Voträge an der Uni gerade so reichen.
Desweiteren sollen die Vergabeverfahren von Studienplätzen an den österreichischen Unis sehr viel unkomplizierter sein und öfter ohne Hochschulzugangsbeschränkung auskommen. Dies variiert natürlich zwischen den einzelnen Studiengängen, – fächern und Hoschschulen. Fachhochschulgänge sind in Österreich hingegen immer zulassungsbeschränkt. weiterlesen »
Die Einführung der Studiengebühren in den meisten Bundesländern Deutschlands hat für Furore und viele Proteste bei Studenten und Studieninteressierten gesorgt. Da jetzt aber einige Wahlen vor der Tür stehen wird im Wahlkampf auch die Studiengebühr wieder thematisiert.
Das konnte man auch am Wochenende bei einer Sitzung der Grünen in NRW sehen, die sich dafür einsetzen, dass die Studiengebühren in NRW und später auch in ganz Deutschland gestrichen werden, um es allen jungen Menschen mit Abitur zu ermöglichen ein Studium anzufangen, egal ob diese aus wohlhabendem Hause stammen oder nicht. Um an die Macht in NRW zu gelangen, müssten die Grünen neben der SPD wohl auch die Linke als Bündnispartner für eine Koalition akzeptieren, da eine Mehrheit für Rot-Grün als unwahrscheinlich gilt.
Im Gegensatz zu den Grünen will die CDU weiterhin an den Studiengebühren festhalten, da die Universitäten sich nur so auf Dauer finanzieren lassen. Nach Meinung der CDU hat jeder die Möglichkeit auf ein Studium, BAföG und Studienkrediten sei Dank. Da die CDU mit Ministerpräsident Jürgen Rüttgers momentan in NRW die Macht inne hat, wird es nur eine Veränderung in puncto Studiengebühren geben, wenn die CDU diese bei den Wahlen verliert.
Vieles hängt in diesem Jahr von den Wahlen ab, unter anderem auch das Thema der Studiengebühren. Für viele Studenten, die mit wenig Geld über die Runden kommen müssen wäre eine Abschaffung ebenjener Gebühren ein Segen. Ob es aber tatsächlich zu einem Umdenken bei den Studiengebühren kommt und wann dieses Umdenken in Kraft tritt, wird sich im Laufe des Superwahljahres 2009 zeigen.
Bild: Pixelio
Der Anfang der kontroversen Diskussion um Studiengebühren liegt im Jahr 2002. Hier änderte der Bund das Hochschulrahmengesetz. Seitdem können die Bundesländer und Universitäten selbst entscheiden, ob sie Gebühren erheben.
Die Zuständigkeit für Bildungsfragen liegt bei den Bundesländern, so sind auch die Regelungen bezüglich Studiengebühren von Land zu Land unterschiedlich. In den unionsgeführten Bundesländern im Westen wurden Gebühren eingeführt. In den neuen Bundesländern gibt es keine Gebühren ab dem Studienanfang.
So unübersichtlich die Regelungen für die Erhebung, so uneinheitlich sind auch die Bestimmungen zur Befreiung. Hier ein paar Eckpunkte:
Studierende, die ein Kind zu versorgen haben, können sich von den Gebühren befreien lassen. Allerdings variieren die Altersgrenzen des Kindes sowie die mögliche Dauer der Befreiung sogar von Hochschule zu Hochschule. weiterlesen »
Die Finanzierung des Studiums ist schon seit jeher eine knifflige Angelegenheit, die sich seit der Einführung von Studiengebühren in manchen Bundesländern noch verschärft haben dürfte. So ist jede Finanzspritze willkommen.
Das Kindergeld ist eine staatliche Leistung und soll dazu verhelfen, den Lebensunterhalt von Kindern zu sichern. Auch für bereits Volljährige kann unter bestimmten Bedingungen Kindergeld ausgezahlt werden.
Anspruch auf die staatliche Leistung haben zunächst die Eltern, doch wenn sie ihren Kindern kein oder sehr wenig Unterhalt gewähren, kann das Kind die Auszahlung an sich beantragen. Der Regelsatz beträgt seit dem 01. Januar 2009 164 Euro im Monat.
Volljährige Kinder haben insbesondere dann Anspruch auf die Zahlung, wenn sie sich in Ausbildung befinden, also zum Beispiel studieren. Er endet aber spätestens mit dem 25. Lebensjahr, solange kein Wehr- oder Zivildienst geleistet wurde. Dann verschiebt sich die Grenze entsprechend nach hinten. weiterlesen »
Jobs sind bei Studenten beliebt: Entweder während des Studiums, in den Semesterferien zur Studienfinanzierung oder natürlich nach der Uni als Einstieg ins Berufsleben. Die Arbeitsagentur bietet drei Internet-Portale, die die Suche nach einer geeigneten Stelle erleichtern.
Die Stellensuche ist in der Jobbörse am einfachsten. Man gelangt auf eine erweiterte Suchmaske, auf der man mit Hilfe von verschiedenen Eingaben die Ergebnisse filtern kann. So kann man Art der Stelle (zum Beispiel Minijob, Studentenjob, Traineestelle), Ort oder Eintrittsdatum frei eingeben.
Ausbildungsplätze, Weiterbildungsangebote oder auch weiterführende Studienmöglichkeiten können im KURSNET der Arbeitsagentur aufgerufen werden. Ähnlich der Stellenbörse erscheint eine Suchmaske und Ergebnisfilter. weiterlesen »
Nebenjobs gibt es für Studenten meistens zuhauf. Aus allen Himmelsrichtungen scheint es, Callcenter-Jobs, Flyer-Verteilaktionen und andere Promotions- Tätigkeiten zu regnen. Auch die Kneipen und Cafés suchen immer. Doch diese Jobs sind meist die am schlechtesten bezahlten und zudem auch die nervigsten.
Wer kann schon auf die Dauer sechs bis acht Stunden täglich wildfremde Menschen davon überzeugen, dass sie sich unbedingt ein Lotto-Los kaufen sollen? Machbar ist das, jedoch bringt es wenig für die Verbesserung der eigenen Kompetenzen, außerdem lässt es einen irgendwann irre werden. Ich spreche da aus eigener Erfahrung: Was habe ich nicht schon alles versucht an den Mann oder die Frau zu bringen? Im Schweiß meines Angesichts habe ich Plotter und Plotterpapier für Architekten schön geredet, Landwirte stundenlang über Pestizide befragt, Leute auf der Straße Pizza testen lassen und natürlich auch immer wieder grimmigen Gesichtern Flyer aufgedrängt. Das ist eine Kunst für sich. Hier ist ein sehr erheiternder Beitrag über die Arbeit in Callcentern:
Im baden-württembergischen Eppelheim verläuft alles ein wenig anders: Hier können Studierende ihre Studiengebühren abarbeiten, anstelle sie mühsam durch Nebenjobs zu finanzieren. Der Bürgermeister der Kleinstadt mit 14000 Einwohnern bietet an, die 500 € Studiengebühren an die Universitäten zu überweisen, wenn 60 Stunden pro Semester Arbeit abgeleistet wurden.
Die Tätigkeiten reichen von Hausaufgabenhilfe und Nachhilfe-Unterricht an Grund- und Hauptschulen, über Engagement in Vereinen bis hin zum Friedhof zu säubern oder Arbeit in Pflegeheimen. Dabei werden die Studenten nach den Studiengängen ausgesucht und gezielt eingesetzt. Also dürfen Biologiestudenten Unkraut zupfen, Medizinstudenten bei der Altenpflege helfen und Sportstudenten mit Jungs Fußball trainieren.
Seit einem Jahr läuft das, mittlerweile als Eppenheimer Modell bekannte, Projekt schon. weiterlesen »
Naja, wir kennen das ja alle. Auch als Student ist irgendwann der Punkt gekommen, wo die Unterstützung nicht mehr reicht, beziehungsweise genug Zeit vorhanden ist, um sich noch etwas dazuzuverdienen.
Wer da die Stellenangebote durchsieht, der wird schnell auf ein Zentrum stoßen, welches sich um die Jahrtausendwende zu einer festen Bezugsgröße im Kölner Gewerbe-Dschungel etabliert hat. Der Media Park in Köln.
Hier haben sich, seitdem 2004 mit dem Forum das letzte geplante Gebäude fertiggestellt wurde, immer mehr Firmen angesiedelt, die vom Konzept eines gemischten Gewerbe-Wohn-Parks mit 200 Wohnungen und einer riesigen Freifläche überzeugt waren. Aber das Gelände ist meiner Meinung nach nicht nur unter dem Aspekt der Jobsuche interessant. Jobs in Köln sind schließlich gar nicht mal sooo schwer zu finden.
Was ich dem Mediapark bis heute hoch anrechne, ist seine Offenheit. Hier gibts Spielplätze, ein angeblich von Eichinger inspiriertes Kino und genug Platz, um gemütlich am Wasser zu chillen. Man kann spazieren gehen und es ist relativ sauber. Gleichzeitig bietet der Media Park der Stadt ein wichtiges Innovationscenter für Wirtschaft und Kommerz. Anwaltsfirmen, Werbefirmen, Aus- und Weiterbildungsplätze… hier ist vielleicht für einen von uns der erste Schritt in die Zukunft drin. Alles in allem eine schöne Sache.
Kann wirklich jeder studieren? Bafög machts möglich. Aber wie bei anderen Finanzierungshilfen auch bringt Euch das nichts, wenn ihr nicht wisst, wie es funktioniert. Also für alle Neuanfänger und Hilfesuchende: Wie kommt Ihr eigentlich zu eurer Unterstützung?
Vor dem Bafög steht ein Bafög Antrag. Dazu muss man wissen, dass die Regierung der Meinung ist, nur die sollten Unterstützung erhalten, die sie wirklich benötigen. Das bedeutet, dass zu Anfang ermittelt wird, wieviel Geld ihr im Monat bekommt und, und das kann nervig sein, wieviel Geld eure Eltern verdienen. Außerdem noch, welche Vermögenswerte ihr besitzt, vom Barvermögen bis zum Bausparkonto. weiterlesen »