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von Asta Partys über BAfÖG bis hin zu Studiengebühren
 


Archiv: Auslandssemester

Finanzierung im Ausland (I)

Autor: Sarah
abgelegt in: Auslandssemester

Dich zieht es ins Ausland, doch du weißt nicht, wie du es finanzieren sollst?
Eine Möglichkeit, neben dem Auslandsbafög ist der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD). Dort werden über 200 verschiedene Pogramme angeboten, die den internationalen wissenschaftlichen Austausch fördern. Dabei wird ein besonderes Augenmerk auf Projekte in oder Absolventen aus so genannten „Entwicklungsländern“ gelegt und auf Förderung der deutschen Sprache im Ausland. Für Studierende, die es ins Ausland zieht ist der DAAD oft ein guter Ansprechpartner für kurz oder längerfristige finanzielle Spritzen – man darf nur den Bewerbungsaufwand nicht scheuen und sich unbedingt rechtzeitig über die Fristen informieren!
Einige Beispiele zu den Möglichkeiten liste ich hier einmal auf:
Du möchtest ganz allgemein einfach im Ausland studieren? Der DAAD unterstützt dich dabei mit ca. 300 Euro monatlich. Du möchtest für ein Jahr als SprachassistentIn an ausländischen Hochschulen arbeiten? Dann bewirb dich doch um das dort angebotene Jahresstipendium. Du schreibst deine Masterarbeit aus forschungstechnischen Gründen im Ausland? – Der DAAD vergibt Kurzstipendien dazu.Du bist mindestens schon im 3. Semester und möchtest einen Sprachkurs im Ausland belegen (kein Englisch!)? Dann kannst du dich bis zum 15. Januar dort für einen Sommersprachkurs bewerben.
Auch für deinen Fahrtkostenzuschuss für ein Auslandspraktikum oder ganze Gruppenreisen hält der DAAD Stipendienmöglichkeiten bereit.
Wenn es dich in die Entwicklungsarbeit zieht, dann kannst du vielleicht deinen Aufbaustudiengang mit entwicklungsländerbezogener Thematik fördern lassen. Als Nichtdeutsche(r) wiederum gibt es umgekehrt ganz ähnliche Angebote, wie die Hochschulsommerkurse zur Verbesserung der sprach- und landeskundlichen Kenntnisse, Studienstipendien, Förderung von Studienreisen und –praktika etc.
In diesem Sinne: Nutze diese vielfältigen Möglichkeiten! Ein bisschen bürokratischer Aufwand kann einiges an finanzieller Unterstützung hergeben – man muss nur wissen, dass das eben überhaupt möglich ist.



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Budapest flickr©filosopho

In Deutschland ist es nicht immer einfach sein Wunschfach zu studieren. Entweder ist der Numerus Clausus derart hoch, dass man vermutlich zehn Wartesemester in Kauf nehmen muss, um an einen der begehrten Studienplätze zu kommen, oder die Studiengebühren sind derart hoch, dass sie für einen „Normal-Sterblichen“ einfach nicht zu stemmen sind. Neuerdings suchen Studienanfänger nach alternativen Studienplätzen im Ausland, besonders beliebt sind dabei die USA, England oder Frankreich. Da aber auch hier hohe Kosten zu erwarten sind, gehen viele gesonderte Wege. Eine mögliche Alternative ist das Medizinstudium in Budapest (Ungarn).

Das Besondere an dem Studiengang Medizin an der Semmelweis-Universität in Budapest ist, dass er komplett in deutscher Sprache angeboten wird. Wenn man also auf den kulturellen Umgang in Ungarn verzichten kann, wäre ein Auslandsaufenthalt in den ersten beiden Semestern ohne Erlernen einer neuen Sprache hier möglich. Da Medizin aber eine sehr komplexe Wissenschaft ist, wäre es natürlich vorteilhafter, wenn man sich mit den anderen Studenten der Universität austauschen kann. Die Ausbildung unter Leitung von Professorin Anna Kádár sei sehr gut, erfährt man von den Studenten. Insgesamt ist das Studium in Budapest über sechs Jahre angelegt, die Unterrichtssprache ist Deutsch und es wird mit deutscher Fachliteratur gelernt. Ab dem dritten Semester wird von den Studenten aber gefordert, dass sie die ungarische Sprache insoweit erlernt haben, dass sie sich mit Patienten in der Landessprache über ihre Gesundheit oder mögliche Krankheitssymptome unterhalten können, denn auf die praxisgebundene Ausbildung wird hier sehr viel Wert gelegt. Gelernt und ausgebildet wird in kleinen Gruppen, die maximal aus 30 Personen bestehen. Viel Freizeit erhalten die Studenten kaum, man hat hier hohe Ansprüche, aber letztendlich keine schlechte Voraussetzung für einen angehenden Mediziner.

Falls doch noch etwas Zeit übrig bleibt, erwartet die Studenten in Ungarn sehr viel Abwechslung. Budapest besitzt einen ähnlichen Charakter wie Berlin, beschreibt einer der Studenten, beide Cities sind im Aufbruch mit schönen Locations, besitzen aber trotzdem sehr viel sehenswerte historische Substanz. Das Studium ist auf jeden Fall empfehlenswert, aber auch nicht ganz billig.

Hier noch wichtige Bewerbungsmodalitäten:

• Die Anmeldefrist ist von Anfang Februar bis Ende Mai
• die Bewerbung kostet 135 €
• Einzureichen ist eine beglaubigte Kopie des Abiturzeugnis
• ein ausführlicher Lebenslauf
• ein ausgefülltes Anmeldeformular mit Passbild
• Nachweise über bereits abgeleistete Krankenhauspraktika oder Studien in naturwissenschaftlichen Fächern
• sowie ein Gesundheitsattest


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Sprachreise USA

Autor: Sarah
abgelegt in: Auslandssemester


USA Flagge ©David Wilmot

Während des Studiums kommt immer wieder einmal der Zeitpunkt, wo man aus seinem alltäglichen Leben ausbrechen und etwas ganz anderes machen möchte. Die meisten Universitäten sind sich dieser Tatsache bewusst und haben einen Auslandsaufenthalt gleich in die Studiumsanforderungen aufgenommen.

Neben Australien ist vor allem die USA eines der beliebtesten Ziele. Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten lockt jedes Jahr Tausende von Deutschen über den Atlantik. Was aber auf den Studierenden zukommt, ist den meisten Reisenden überhaupt nicht bewusst, denn die meisten informieren sich maximal mit einem Reiseführer über ihr Land der Träume. Neben den finanziellen Anforderungen scheitert das Unternehmen „Auslandsaufenthalt“ oftmals schon an den sprachlichen Barrieren. Lernen aus Englisch-Büchern in der Schule ist die eine Sache, Englisch sprechen in einem fremden Land die andere. Oftmals verlangen die zuständigen Universitäten in Übersee einen Sprachtest, wie den „Toefl „ oder den „Ielts“. Diese etwas seltsam klingenden Abkürzungen bedeuten “Test of English as a Foreign Language” (Toefl) beziehungsweise “International English Language Testing System” (Ielts) und sind weltweit aberkannte Test zum Ermitteln der Sprachfähigkeit. Andere Universitäten bevorzugen lieber das persönliche Gespräch und informieren sich im Vorfeld des Aufenthaltes telefonisch über das Können des Studenten. Auf diese Weise erhalten zudem einen persönlichen Eindruck vom Aspiranten.

Wer also bisher dachte, man könnte sich das nötige Wissen mit Hilfe eines Englisch-Buches aneignen, wird spätestens beim Test das böse Erwachen erleben. Die besten Voraussetzungen beim Sprachtest haben jene Studenten, die bereits in der Abiturphase Englisch als Leistungskurs belegt oder während der ersten Semester begleitend Englisch erlernt haben.

Egal ob Test oder persönliches Vorsprechen, die nötigen Sprachkenntnisse sind eine wichtige Voraussetzung, um in den USA bestehen zu können.


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