Studenten News

von Asta Partys über BAfÖG bis hin zu Studiengebühren
 


Archiv: Aus dem studentischen Nähkästchen

Eine Seminararbeit steht an? Verzweifelst du an deiner Bachelor- oder Diplomarbeit? Die richtige Literatur ist das A und O beim Verfassen wissenschaftlicher Arbeiten. Drei Portale im Internet erleichtern die Suche.

LibraryThing ist seit 2005 online und vereinfacht die Verwaltung von persönlichen Medienkatalogen und Literaturlisten. Auch öffentliche Einrichtungen, zum Beispiel die Bibliotheken mehrerer internationaler Universitäten, pflegen hier ihren Bestand ein. Über Schlagwörter können Bücher so auf der ganzen Welt gefunden werden. Eigene Listen mit Vermerken können öffentlich geführt werden, so dass man sich über interessante Literatur austauschen kann.

Bibliothek © flickr / dustpuppy

Das Literaturverwaltungssystem Catavi ist sogar an mehreren deutschen Unis im Einsatz. Mit Catavi kann man in tausenden Bibliotheken auf der ganzen Welt interessante Artikel suchen. Dabei werden auch Informationen zur Verfügbarkeit, zum Beispiel welche Zeitschriften „deine“ Bibliothek abonniert hat, bereit gehalten. Dieses Programm erleichtert nicht nur die Recherche, sondern bietet Funktionen, die die persönliche Organisation im Bereich Literatur unterstützt: Man kann eigene Kataloge erstellen und in thematisch sortierten Katalogen stöbern, man kann wissenschaftliche Arbeiten dort schreiben und Catavi erstellt das Literaturverzeichnis.

Zotero ist eine kostenlose Erweiterung für den Firefox-Internetbrowser. Es durchsucht digitale und Online-Bibliotheken, Amazon.com und weitere Quellen auf Informationen und speichert sie in einer lokalen Datenbank. Dabei werden bibliographische Angaben sowie Volltexte gefunden und von Online-Quellen können Kopien angelegt werden. Versionen von Zotero werden laufend aktualisiert und mit immer neuen Funktionen ausgestattet.

Die vorgestellten Portale bieten umfassend neue Funktionen und Optionen. Nachdem man sich in dem Wirrwarr an Möglichkeiten erst einmal zurecht gefunden hat, können sie eine hilfreiche Unterstützung beim Studieren sein!


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Wer kennt sie nicht, die mehrbändigen Lexika, die größtenteils auf dem Regal versauern, obwohl sie viel Wissenswertes enthalten? Eine der größten deutschen Enzyklopädien hat den Weg ins Internet gefunden: Meyers Lexikon online.

Lexikon © Flickr/endolithDer Einstieg in die Onlineausgabe des Traditionswerkes ist denkbar einfach: Die Startseite hält die “Themen des Tages” bereit, die Neuigkeiten bereit halten, von denen aus man sich dann weiter navigieren kann. Über den Button “Themen” oder die Navigationsleiste rechts des Bildschirms kommt man zu den größeren Themengebieten Politik & Geschichte, Wirtschaft & Gesellschaft, Natur & Technik, Mensch & Gesundheit, Länder & Reisen, Sport & Freizeit und Kunst & Kultur mit den jeweiligen Einträgen. Die Qualität der Artikel reicht dabei von ausführlichen Informationen über kurze Abschnitte bis zu Einwortsätzen.

Die Einträge werden über die “Mediathek” unterstützt, in der der Suchende Videos und Bilder findet und wie in einem Lexikon in Buchform bietet die Internetpräsenz von Meyers Lexikon auch die Rubrik “Artikel A-Z”.

Abweichend von der Buchvorlage und im Internet unerläßlich ist die Suchfunktion, die das ewige Blättern nach dem richtigen Eintrag hinfällig werden läßt. Die Korrespondenz mit den Lesern war dem Hause Meyer schon seit jeher wichtig und so darf auch ein Community-Portal auf der Webseite nicht fehlen, in dem Moderatoren mit den Usern diskutieren und Verbesserungsvorschläge eingereicht werden können.

Den Griff ins heimische Regal ersetzt die Onlineausgabe sicherlich nicht. Dennoch ist es als Nachschlagewerk gerade als Unterstützung der Lernmethoden beim Ausarbeiten der vielgeliebten Referate oder von Hausarbeiten unerläßlich, zeitsparend und sobald man das Lexikon für sich entdeckt hat nicht mehr aus dem Unialltag wegzudenken


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Die Sprachkurse sind überfüllt und das Tempo bei der VHS ist etwas zu langsam? Dann bestimme Dein eigenes Tempo und lerne online! Ein Beispiel dafür ist Babbel.com – Online Sprachen lernen.

Wer kennt das nicht, man sitzt punkt genau um zehn Uhr vor dem Rechner und will sich online noch für einen der letzten spanisch Kurse einschreiben, doch leider sind schon alle Kurse besetzt.

Das muss aber nicht sein, denn mit babbel.com kann man sich die Lernzeit frei einteilen und das Tempo natürlich auch. Online Sprachen lernen geht mit babbel ganz einfach. Hier kann man die wichtigsten europäischen Sprachen lernen: englisch, italienisch, französisch und spanisch. Es ersetzt zwar keine Sprachreise, aber bereitet gut darauf vor.

Babbel.com © www.babbel.com
Einfach registrieren und lernen, wenn man will – Perfekt!

Weitere Vorteile der Online-Lernmethode sind, dass man sich hier Infos von Muttersprachlern aus dem Forum holen kann. Darüberhinaus gibt es einen Vokabeltrainer, der sich merkt was man alles schon gelernt hat und was man noch tun sollte. Dabei kann man die Kapitel selbst auswählen und muss sich nicht durch unsinnige Vokabeln quälen, die man sowieso nie benutzt.

Dabei lernt man spielend und interaktiv. Derart hat man Bilder, Sound, interaktive Stilmittel und natürlich die Vokabeln. Diese muss man per drag’n'drop in Übereinstimmung bringen. Das Lernen mit Bildern erleichtert den Vokabelwust durchaus, wie ich finde.

Der allergrößte Vorteil ist jedoch, dass es völlig kostenfrei ist. Also genau das Richtige für den wissensdurstigen Studi.


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Das Uni-Leben kann stressig sein. Da ist es nicht verwunderlich, wenn gerade bei einem vollen Stundenplan ab und an die Zündkerzen ausglühen. Power Napping kann Abhilfe schaffen.

Aus dem Seminar (natürlich wieder hoffnungslos überzogen) gehuscht, schnell einen plörrigen Kaffee gezogen, Raum gesucht und ab ins nächste Seminar. Wenn man das zweifelhafte Vergnügen hat an einer Uni zu studieren, deren Fachbereiche örtlich voneinander arg entfernt sind, kommen noch diverse Busfahrten und das Gehetze durch die Flure hinzu. Zu allem Überfluss wird dann noch erwartet, dass man geistig wenigstens in Ansätzen anwesend ist oder ein gutes Referat hält.

In Unternehmen ist derzeit das sogenannte Power Napping stark im Kommen: Ob am Arbeitsplatz oder in extra eingerichteten Ruheräumen – die Mitarbeiter können beim Mittagsschlaf für eine Viertelstunde abschalten, ohne tatsächlich zu schlafen. Das steigert die Konzentrationsfähigkeit und damit auch die erbrachte Leistung. Warum so etwas nicht auch an den Universitäten einführen?

Schlaf an der Uni © Flickr/whateva87

Nun sind Räume an der Uni ja aus Prinzip Mangelware, aber es finden sich doch hier und da studentische Cafés, die Platz bieten, oftmals sogar mit erstaunlich flauschigen Couchgarnituren. Falls sich aber partout kein Ruheraum finden sollte, kann man aber zur Not auch seinen Kopf auf den Tisch im Seminarraum betten. Busfahrten können einem leider nicht erlassen werden, die Raumsuche lässt sich auf ein Minimum reduzieren mit dem geeigneten Zettel und da der kurze Schlaf keine halbe Stunde überschreiten sollte, könnte man glatt überlegen, ob man auf den schlechten Kaffee aus dem Automaten nicht besser verzichten sollte und lieber die Augen für einen Moment zu macht.

Mit ein bisschen Koordination und Übung kann ein Power Nap die verbrauchten Energiereserven wieder auffüllen und das Hirn freimachen für die nächste Vorlesung in Statistik oder die anstehende Diskussionsrunde zum Kunstwerk im Zeitalter seiner Reproduzierbarkeit.


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Instant-Messenger wie ICQ oder Skype konnten sich bereits als Kommunikationsmittel etablieren. Seit kurzem bietet auch das soziale Netzwerk studiVZ einen eigenen Messenger für seine Nutzer an: den Plauderkasten.

Über zehn Millionen Mitglieder sind mittlerweile auf Internetseiten des Betreiber studiVZ Ltd., zu dem neben dem Studentenportal studiVZ auch das schülerVZ und meinVZ für Absolventen bzw. Nicht-Studenten zählen, registriert. Damit gehört es zu den erfolgreichsten Onlinemedien Deutschlands. Und nun gibt es eine neue Funktion, um die Kommunikation unter den Usern zu verbessern: den Plauderkasten.

 Internetnutzer © flickr / Wyetha

Ähnlich wie bei anderen Portalen oder Instant-Messengern kann man nun via studiVZ mit eingetragenen Freuden chatten, die ebenfalls online sind. Dabei werden nicht unbedingt die Features des Plauderkastens für den Erfolg entscheidend sein, sondern die enorme Verbreitung des studiVZs im Internet, das Portale wie Facebook oder Myspace in den Schatten gestellt hat. Der Plauderkasten hat zwar (noch) nicht die Möglichkeiten von ICQ und co, hat aber einen entscheidenden Vorteil: Der durchschnittliche User hat mehr StudiVZ-Freunde als ICQ-Kontakte. Wie bei anderen Funktionen im studiVZ schon vorgeführt, wird auch der Plauderkasten bald anderen Messengern qualitativ in nichts nachstehen.

Der Plauderkasten vereinfacht die Kommunikation und bald werden die Maschen des sozialen Netzwerkes enger verwoben sein. Statt lange auf eine Antwort zu warten oder umfassende Nachrichten zu schreiben, kann nun einfach drauf los geplaudert werden, sei es über Studium, Arbeit oder die Party am kommenden Abend. 


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Bücher©Flickr/dustpuppyCobocards ist ein Lernsystem mit virtuellen Karteikarten. Man kann sie ausdrucken, mitnehmen, bearbeiten, wissen, wie gut man sie gelernt hat, Bilder einfügen, den Text farbig und fett machen, Formeln mit LaTeX einfügen, den Kartensatz Freunden online zeigen, eine Deadline für Klausuren setzen und vieles mehr.

Mit Cobocards könnt ihr alleine oder im Team Karteikarten online erstellen.

Die selbstangefertigten Karteikarten könnt ihr ausdrucken oder direkt am PC einsehen und dort lernen. Der Lernstatus jeder Karte wird auf den Karten angezeigt.

Das schöne an Cobocards ist, dass man gemeinsam Online lernen kann. Zeitsparend ist auch die Tatsache, dass man die Arbeit aufteilen und man die Lerninhalte der anderen Partner überprüfen kann.

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Gerade für Studenten sind Jugendherbergen oft die einzige Möglichkeit, eine Übernachtung während einer Reise zu finanzieren. Teure Hotels können sich da nur die Wenigsten leisten.

Erschwingliche Nachtquartiere gibt es bereits in jeder großen Stadt. Ob Hostels in Hamburg, Jugendherbergen in Berlin oder möblierte Zimmer in Köln.

Jugendherbergen in München - günstig reisen©flickr / mararie

Allerdings ist es gerade im Süden von Deutschland nicht ganz einfach, eine billige Unterkunft für die Nacht zu finden. Jugendherbergen in München kosten beispielsweise durchschnittlich zwischen 20 und 50 Euro pro Nacht.

Wenn ihr Jugendherbergen oder Hostels sucht, geht am Besten vor Ort in die Münchner Touristeninformation, da bekommt ihr auf jeden Fall die günstigsten Unterkünfte genannt.

Auch im Internet könnt ihr euch über billige Jugendherbergen und Hostels in München informieren. Es ist natürlich von euren Ansprüchen abhängig, wie teuer die Jugendherberge sein wird. Nehmt euch Zeit und vergleicht die Angebote, dann könnt ihr eine Menge Geld sparen.


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Manche haben Glück. Studentin Alexandra Müller zum Beispiel, die eigentlich nichts weiter machte, als eine lustige Hai-Geschichte zu inszenieren und sie auf YouTube zu stellen. Die eineinhalb Minuten sollten jedoch bald ihr Leben ein wenig auf den Kopf stellen.

In ihrem Amateurvideo ist sie auf einem Sessel im Halbdunkel zu sehen. Die nächsten paar Sekunden gibt sie folgendes Kinderlied zum Besten: Großer Hai verfolgt kleinen Hai und frisst ihn am Ende auf. Das Ganze untermalt sie mit komisch-dramatischen Gesten und lustigen „DimDim“ Zwischenrufen.

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Eigentlich ist es frustrierend: Eine unverfänglicher Konversationsversuch mit dem oder der Hübschen am Mensatisch wird schulterzuckend mit dem Vertiefen in die Tageszeitung beantwortet. Nach dem Seminar rennen alle potentiellen netten Personen wie die Irren raus, nach Hause in die Bibliothek oder zum Nebenjob. Alles wird per Mail geregelt, die Uni ist meistens anonym: Einmal jemanden Nettes getroffen, kann es sein, dass man ihn zwei Semester lang nicht mehr wieder trifft. Es scheint unmöglich jemanden an der Uni kennenzulernen. Trotzdem finden immer mehr Studierende ihren Partner fürs Leben an der Uni – woran liegt das?

Mensa - Jagdrevier für Leute auf Partnersuche
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Viele Studenten nutzen die Chance, die sich während ihres Studiums bietet, ins Ausland zu gehen und dort für ein oder mehrere Semester zu studieren. Besonders beliebt sind da natürlich London, Paris oder Madrid.

Immer mehr Studierende zieht es aber auch in kleinere Städte, mit weniger weltbekanntem Ruf. Basel und Zürich sind da auch immer beliebter. Nicht so weit weg von der Heimat, müssen die Studenten nicht zwangsläufig eine neue Sprache lernen und fühlen sich heimischer. Wenn man Studenten in der Schweiz befragt, wie ihnen die Schweiz und die Universität gefällt, bekommt man nur Gutes zu hören. Selbst einen Job in Basel soll als Student nicht schwer zu finden sein.

Hörsaal©flickr tobias.munich

Die Unis sind klein, aber relativ gut ausgestattet, sodass man optimale Bedingungen findet. Der zukünftige Senior Manager hat sein Studium vielleicht auch zum Teil in der Schweiz verbracht. Wer weiß? Es müssen nicht immer die Metropolen der Welt sein. Auch kleinere Länder und Städte haben ihre Vorzüge.

Informiert euch an eurer Uni über Möglichkeiten für ein Auslandssemster!


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