Heute möchte ich mal eine Stadt vorstellen, die mir ganz besonders am Herzen liegt! Wenn die Rede ist von einer “Studentenstadt”, dann fallen den Leuten viele deutsche Städte ein (Berlin, München, Köln) aber im seltensten Falle Dortmund.
Das liegt sicher mit daran, dass Dortmund immer noch den Ruf einer Kohlestadt trägt – das Image vom Pott und seinen Fußballvereinen mag sich für den klischeebelasteten Deutschen nicht ganz mit einem inspirierenden Studienalltag decken.
Ihr liegt alle falsch!
Die Mietwohnungen in Dortmund sind viele und sie sind günstig. In Dortmund gibts das beste Bier der Welt. In Dortmund gibt es einen Bierverein! Der BVB wird deutscher Meister! Dortmund war schon immer eine bewegte Stadt voller Energie und Einsatz!
Dortmund hat eine lange Liste von bekannten Söhnen und Töchtern, von denen glücklicherweise noch niemand ernsthaft berühmt geworden ist. Genau das Richtige für einen Zwischenstopp zwecks Studium und anschließendem Ehrenplatz in den Annalen der Stadt!
Die TU Dortmund bietet über 70 Studiengänge verteilt auf 16 Fakultäten an. Der Schwerpunkt liegt, wie die Bezeichnung TU schon erahnen lässt, im naturwissenschaftlichen Bereich, außerdem in der Lehrerausbildung.
Also bitte, liebe Studierende im überfüllten Berlin! Verlasst Eure Wohnungen und kommt in den Ruhrpott, den hier studiert es sich noch richtig, mit Herz und Verstand!
Eigentlich sollte es ja mit Bachelor und Master viel leichter werden ins Ausland zu gehen. Denn durch die internationale Übereinstimmung sollten nicht nur die Anerkennung von Leistungen leichter gemacht werden, sondern auch das Studium sollte schneller zu schaffen sein. Soweit der Plan. Im Endeffekt ist es allerdings schwerer geworden.
Das Studium ist in den meisten Fällen nur mit einem straffen Zeitmanagement und ca. 30 SWS in Regelstudienzeit zu schaffen. Auslandsaufenthalte, z.B. im Rahmen des Erasmus, verlangsamen das Studium, da nicht immer alle Seminare an der ausländischen Uni auch in dem Semester angeboten werden, in dem man sie braucht. So gerät durch einen Aufenthalt im Ausland der minutiös geplante Stundenplan durcheinander, das Resultat ist oft der Verzicht:
In den meisten Bachelorstudiengängen gehen weniger Studierende ins Ausland als die früheren Diplom- oder Magistergenerationen. Das zeigt die neue Studie des Hochschul-Informations-Systems (HIS).
So ist das zweite große Ziel der europaweiten Studienreformen, neben den vergleichbaren Abschlüssen, in Gefahr nicht erreicht zu werden: Die Förderung der Mobilität der Studierenden und eine größere Attraktivität der Auslandssemester.
Dennoch muss man sagen, dass zumindest die Mobilität in den Masterstudiengängen angestiegen ist. Das jedoch tröstet wenig, wenn der Trend immer mehr dazu neigt, nach dem Bachelor gleich in den Beruf einzusteigen.
Trotz den Barrieren ist Auslandserfahrung immer noch eine wichtige Voraussetzung bei vielen Unternehmen und deswegen lässt es sich schlecht darauf einfach so verzichten. Das heißt, das sich eine Verlängerung des Studiums auf jeden Fall lohnt – lieber ein Semester länger studiert, als keinerlei Auslands- und Sprachkompetenz. Jedoch ist es wichtig, im Vorfeld genau herauszufinden, welche Scheine im Ausland auch an der Heimat-Uni tatsächlich anerkannt werden – das ist oft ein kompliziertes Unterfangen.
Wer keine Lust auf diesen Aufwand während des Studiums hat, kann nach seinem Bachelor auch einfach ein paar Monate Praktikum im Ausland hintendran hängen – Das hat den gleichen Effekt.
Mittlerweile haben surrende Notebooks Blocks und Karteikarten im Vorlesungssaal verdrängt. Anstelle seitenweiser linierter Seiten mit mehr oder weniger leserlicher Schrift zu bedecken, hacken viele Studierende nun während des Vortrags in die Tastatur ihres Laptops. Das zeigt am markantesten wie sich in den letzten Jahren die Lernmethoden innerhalb der Universität gewandelt haben.
Wahrscheinlich wäre ein heutiger Student oder eine heutige Studentin ohne google und wikipedia verloren. Oder müsste zumindest noch mal ganz von vorne anfangen, was die Literaturrecherche betrifft.
In „The University of Google“ beschreibt die britische Professorin Brabazon die Herausforderungen, die sich durch den Gebrauch des Internets im Studienalltag ergeben. Viele scheinen sich nur noch mit dem Ansammeln von Informationen zu begnügen und haben vergessen, das Wissen nicht nur Quantitäts- sondern auch Qualitätsansprüche hat. Es geht darum zu begreifen, zu hinterfragen, zu dekonstruieren und wieder neu zusammen zu setzen. Das allerdings wird in den Hintergrund gedrängt, wenn alle Informationen unkritisch von Internetseiten übernommen werden. Es wird weniger gelesen, dafür mehr gescrollt, also quer gelesen. Leider macht das sich auch im Ausdruck der Studierenden bemerkbar: Die schriftliche Qualität leidet, da viele es nicht mehr gewohnt sind, eigene und kreative Texte zu verfassen. Brabazon bringt es auf den Punkt: „clicking replaces thinking“.
Ob es allerdings berechtigt ist, gleich von einer „digitalen Demenz“ zu sprechen, wie es einige Wissenschaftler tun? Wie immer, wenn die Technik das Alltagsleben verändert, gilt es, sich neu darauf einzustellen. Das erfordert Zeit. Die Universitäten sollten mit dieser Herausforderung lernen umzugehen und versuchen den Studierenden einen Umgang mit google und Co zu vermitteln, der über das „copy and paste“ herausgeht. Denn gleichzeitig bietet das Internet eine nie dagewesene Informationsvielfalt und –freiheit. Und das ist doch eine der Grundvoraussetzungen für Wissenschaft.
Schon seit einiger Zeit stehen sie fest: Die zur Spitze der deutschen Forschung deklarierten „Elite-Unis“. Anders formuliert: Die Unis, die von Wissenschaftsrat und DFG als zu fördernde Objekte durch “projektbezogenen Ausbau der universitären Spitzenforschung” ernannt wurden. Zu diesen glücklichen Unis dürfen sich seit Oktober 2007 die RWTH Aachen, die Freie
Universität Berlin, die Universitäten in Freiburg, Göttingen, Heidelberg und Konstanz zählen.
Doch was genau qualifiziert sie zur Elite-Uni? Um als Eliteuniversität in Frage zu kommen, muss eine Hochschule mindestens ein anerkanntes Exzellenzcluster und eine bewilligte Graduiertenschule haben. Die Exzellenzcluster sollen international sichtbare und konkurrenzfähige Forschungs- und Ausbildungseinrichtungen sein, die wissenschaftliche Vernetzung und Kooperation deutschlandweit ermöglichen. Gleichzeitig sollen sie für den wissenschaftlichen Nachwuchs bessere Ausbildungs- und Karrierechancen fördern. Die Graduiertenschulen gehen über die Möglichkeiten eines Graduiertenkollegs hinaus und qualifizieren gezielt herausragende Doktorandinnen und Doktoranden innerhalb eines Forschungsumfelds.
Eine wichtige Frage war bei den Entscheidungen auch, dass die Hochschulen attraktiv für das beste wissenschaftliche Personal und den Nachwuchs sind. Wichtig waren auch maßgeschneiderte Konzepte, die auf eigene Stärken und Rahmenbedingungen der Universität eingehen.
Die Frage ist nun, wie die Gelder in Millionenhöhe jeweils genutzt werden. Kritiker bemängeln, dass der Elite-Wettbewerb trotz guter Intentionen auch seine problematische Seite hat.
Denn das Geld wird in universelle Strukturen und nicht direkt in Köpfe investiert. Die wissenschaftlichen Spitzenkräfte sind aber natürlich über ganz Deutschland verteilt. Außerdem wurde in der Vergangenheit das Geld zu oft von bürokratischen Strukturen etc. geschluckt und trug weniger zur eigentlichen Veränderung bei. Es bleibt zu hoffen, dass das Geld sinnvoll investiert ist.
Manchmal ist es nach langem Lernen ziemlich schwer, sich noch ausreichend konzentrieren zu können. Für zu Hause gibt es ein paar ganz einfache Konzentrationsübungen, die für lange Recherchen im Internet oder stundenlangem Sitzen in der Bibliothek Ausdauer trainieren können.
Hier ein paar Anregungen:
Der visuelle Anker
Setz dich bequem hin und atme fünfmal bewusst ein und aus. Dabei stellst du dir vor deinem inneren Auge ein Bild vor, das Wohlbefinden bei dir auslöst (zum Beispiel Wellen, Strand etc.) Nehme jede Einzelheiten wahr (die Farbe des Wassers, Möwengeschrei, der Salzduft). Tauche mit allen Sinnen in diese Situation ein und verharre eine Weile dort. Dann kehrst du allmählich wieder in das Hier und Jetzt zurück.
Akustische Konzentration
Stelle deine Musik oder deinen Fernseher für 10 Minuten sehr leise. Trotzdem versuchst du alles genau zu verstehen. Du kannst dich auch auf 15 oder 20 Minuten steigern. Wenn du dein Kurzzeitgedächtnis dabei trainieren möchtest, dann versuch das Gesprochene im Kopf zu wiederholen.
Blitzkreuzworträtsel
Wenn du ein Kreuzworträtselfreak bist, dann versuch in genau fünf Minuten, soviel wie möglich vom Rätsel zu lösen. Der Zeitdruck und das logische Denken erfordern eine erhöhte Konzentration.
Fremdsprachen
Du kannst auch deine Konzentration steigern und gleichzeitig eine Fremdsprache üben. Dabei zählst du einfach von 100 rückwärts bis 0. Eine Steigerungsmöglichkeit wäre in Zweier- oder Dreiersprüngen zu zählen.
Wer diese Übungen erfolgreich absolviert, ist wohl Meister oder Meisterin im Konzentrieren. Da kann die langweiligste Vorlesung am frühen Morgen sogar ohne Kaffee was bringen!
In Berlin, Hamburg und Dresden werden in regelmäßigen Abständen Seminare und Coaching für das Schreiben von Diplomarbeiten angeboten – als Vorbereitung oder auch als letzter Anker in der Schreibnot sind sie sehr zu empfehlen.
Wer mag, kann sich zum Formatieren des Ganzen gegen wenig Geld eine komplett formatierte Vorlage herunterladen – Inhaltsverzeichnis, Tabellenverzeichnis, Anhang etc. sind vollautomatisch integriert – das erspart einiges an Mühe (allerdings nicht das nochmalige Durchchecken!).
Wem die Korrektur von Freunden nicht ausreicht, hat die Möglichkeit seine Diplomarbeit fachlich kompetent korrigieren zu lassen. Solche Hilfe vermittelt zum Beispiel das Wissenschaftslektorat, das regional Lektoren und Lektorinnen vermittelt, die eine komplette Korrektur oder auch Hilfe bei der Druckabwicklung anbieten.
Endlich geschafft: Scheinfrei. Du bist durch die ersten unsicheren Semester des Grundstudiums gekommen, hast die Zwischenprüfung erfolgreich gemeistert, dir am Hauptstudium die Zähne ausgebissen – nun fehlt nur noch der letzte kleine Rest: Die Diplomarbeit. Abschlussarbeiten sind oft die größte Hürde für Studierende – es ist gar nicht so einfach, sich auf ein Thema festzulegen und es dann bis zum bitteren Ende durchzuziehen. Wenn du dein Thema wählst, ist es wichtig, dass du dir auch vorstellen kannst, dich einige Monate lang damit zu beschäftigen. Das heißt im Klartext, dass es in irgendeiner Form spannend sein sollte. Sprich zudem das Thema gut mit deinem betreuenden Professor ab und grenze es ein, damit du nicht zu ausufernd schreibst.
Im Vorfeld ist eine ausgiebige Literaturrecherche sehr wichtig: Welche Bücher sind Klassiker zu deinem Thema? Sind sie aktuell? Gibt es Gegenpositionen?

Wenn es dann an das tatsächliche Lesen und Schreiben geht, ist deine innere Ausgeglichenheit der Grundpfeiler für den Erfolg der Arbeit: Eine Diplomarbeit kannst du eben nicht wie Hausarbeiten oder Essays noch in der Nacht vorher schnell fertig schreiben; sie braucht eine langfristige und gezielte Planung. Leider musst du in der Hauptschreibzeit die sozialen Kontakte reduzieren – ständig weggehen und bis in die Morgenstunden feiern ist einfach nicht mehr drin.
Auf der anderen Seite darf sich die Zeit für dich nicht in eine asketische Tortur verwandeln – in regelmäßigen Abständen solltest du dir was Gutes gönnen, mal was mit Freunden machen und abschalten. Hauptsache, du bist am nächsten Tag wieder dabei. Ich bin persönlich auch ein Fan von einem ganz freien Tag in der Woche. Das klingt für manche vielleicht nach verschwendeter Zeit, hilft aber sehr, sich zu regenerieren und mit voller Konzentration wieder in die Diplomarbeit einzusteigen.
Ein Zeitplan hilft dir, immer wieder zu beurteilen, wie weit du gekommen bist und das noch vorhandene Zeitpensum richtig einschätzen zu können. Allerdings ist er keine Moralkeule und wenn du dich ständig nicht an den Zeitplan halten kannst und vor schlechtem Gewissen vergehst, dann leg ihn öfters mal beiseite.
Ich drücke dir die Daumen!
Die Popularität sozialer Netzwerke scheint unaufhaltsam anzuwachsen. Insbesondere das StudiVZ erfreut sich großer Beliebtheit – der Marktführer unter den sozialen Netzwerken, so der Spiegel. Wer sich hier noch nicht Mitglied nennen kann, für den ist es nur eine obligatorische Frage der Zeit. Auch die scheinbar widerständigsten Studenten können sich diesem Phänomen nicht auf Dauer entziehen. Denn die virtuelle Kommunikation findet nicht nur unter den Studenten statt, sondern beginnt bereits in der Schulzeit über das SchülerVZ und endet im Berufsleben über das MeinVZ.
Die studentische Gemeinschaftsplattform StudiVZ begleitet die Studenten während ihrer Studienzeit – ein bedeutender Teil ihres studentischen Lebens. Besonderes Augenmerk kommt dabei dem eigenen Persönlichkeitsprofil zu, das mehr Aussagen zu einer Person machen kann als ein klassischer Lebenslauf. Und hier können sich die beruflichen Türen für die Studenten verschließen. Denn immer mehr potentielle Arbeitgeber beziehen auch das StudiVZ zunehmend in ihren Entscheidungen mit ein. Das heißt Studenten, die detailliert ihre Lebenseinstellungen, sei es über Fotos, Gruppen oder sonstige privaten Angaben, sichtbar kommunizieren, laufen Gefahr, vor oder nach einem Bewerbungsgespräch einen möglichen Arbeitsplatz zu verlieren. Die Tendenz ist zu erkennen, dass sich Arbeitgeber unter falschem Namen im StudiVZ registrieren und somit die Profile ihrer Bewerber durchlaufen. Gerechtfertigt? Nein! Denn Studienzeit ist wertvolle Zeit. Und hierein fällt auch das StudiVZ, das dem ungezwungenen Studentenleben lediglich seine Stimme leiht. Denn das Studentenleben will genossen werden, bevor sich der berufliche Alltag einstellt.
Um sich seine beruflichen Möglichkeiten zu bewahren, sollten Studenten ihr Persönlichkeitsprofil zumindest einschränken, entweder das Profil sichtbar eingrenzen oder den Namen ändern. Eine Abwehrmöglichkeit, um die Vorurteile potentieller Arbeitgeber teilweise zu umgehen.
In Deutschland existiert eine gesetzliche Rundfunk- und Fernsehgebühr für öffentlich rechtliche Radio- und Fernsehsender. Im letzten Jahr beliefen sich die Einnahmen der Gebühreneinzugszentrale (GEZ) auf schätzungsweise über sieben Milliarden Euro. Doch: Was macht die GEZ mit dem Geld? Und warum ist es in Deutschland im Gegensatz zu anderen Ländern nötig, Geld für nicht privates Fernsehen und Radio zu fordern?
Die ersten beiden Fernsehsender ARD (vor 1953: NWDR) und ZDF sollten sich an einen Programmauftrag zum Wohle und zur Förderung der Bevölkerung halten. Dieser sollte in einer ausgewogenen Balance zwischen den drei Säulen Bildung, Information und Unterhaltung bestehen. Dieser Sendeauftrag besteht heute immer noch, und eine der Rechtfertigungen der „Fernsehsteuer“ ist die Förderung und Erhaltung dieser Idee. So werden Fernseh-eigene Produktionen und Radiosendungen mit diesem Geld finanziert.
Das Öffentlich-rechtliche sollte außerdem nicht auf Werbegelder angewiesen sein. Der Eine oder die Andere kann sich vielleicht noch an die Zeit erinnern, als auf ARD und ZDF kaum Werbung lief. Im Prinzip ist die Idee, die dahinter steckt, sicher gut. Aber, was ist wenn ich nicht damit einverstanden bin, dass das Landesorchester der städtischen Rundfunkanstalten durch meine Abgaben finanziert wird? Die Seite gez-abschaffen bemängelt außerdem, dass einige Mitarbeiter der Fernsehanstalten ein „Luxusgehalt durch die Zwangseinnahmen“ erhalten.
Wie dem auch sei. Es ist sicherlich ein Gedanke wert, ob der ehemalige Programmauftrag noch besteht, oder ob die drei Säulen etwa auf Unterhaltung, Infotainment und nochmals Unterhaltung zusammengeschrumpft sind, und ob vielleicht immer mehr Zeit an Werbeblocks verkauft wird. Falls Deutschland seinen Sonderstatus für qualitativ wertvolles öffentliches Fernsehen verliert, verliert dann ein Verein wie die GEZ nicht auch seine Rechtfertigung zu Gebühreneinnahmen?
Unimensen haben generell einen schlechten Ruf. Ob das an alten Schullandheimerinnerungen liegt oder ob das Essen wirklich so übel ist, kann von Mensa zu Mensa variieren.
Manchmal wird das Essen selbst zubereitet, anderenorts liefern Bofrost & co. An einigen Unis gibt es sogar ein Bio-Essen. Vegetarische Alternativen sollten allerdings mittlerweile Standard sein. Viele Studenten essen aus gesundheitlichen, ethischen oder religiösen Gründen kein Fleisch oder keine Milchprodukte. Mensen müssen mittlerweile auch Zusatzstoffe wie Geschmacksverstärker für Allergiker kennzeichnen. Um das Thema Essensqualität nicht gänzlich schleifen zu lassen, hat das Hochschulmagazin UNICUM bereits vor einigen Jahren bereits erfolgreich zur Bundesweiten Mensawahl aufgerufen. Mittlerweile findet das Event jährlich statt. ![]()
Gewählt wird in den Kategorien Geschmack, Auswahl und Service. Die Wartezeit und die Atmosphäre werden ebenfalls bewertet. Unicum-Chefredakteurin Dorothee Fricke sagte bei der Verleihung der besten Mensa 2003: „Mensen sind heute keine Abfütterungsanlagen mehr, sondern moderne Servicebetriebe.“ Da hat sie Recht. Mittlerweile wird jedes Jahr die beste Mensa gewählt. Zu gewinnen gibt es dabei die begehrten Goldenen Tabletts. Bei der Wahl 2007 machte Würzburg das Rennen. Die “Burse”-Mensa gewann den ersten Platz in der Gesamtwertung, gefolgt von der Unimensa am Boulevard in Bremen und der “Moltke”-Mensa in Karlsruhe. Den besten Geschmack hat anscheinend die Mensa Süd in Rostock und den besten Service gibt es in Wiesbaden. Bei der besten Auswahl hat wiederum Bremen den ersten Platz abgeräumt. Peinlich: Köln landet auf den letzten Plätzen. Nur die Sporthochschule schaffte es überhaupt unter die Besten 20. Wo eure Uni wohl steht? Hier geht es zum Ranking.