Studenten News

von Asta Partys über BAfÖG bis hin zu Studiengebühren
 


Archiv: Allgemein

Studienkredit und Bildungsfonds

Autor: Sarah
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Schon seit Langem berät man über die PISA Studie und wie man mehr Menschen an die Unis kriegt (als ob dann das Problem gelöst wäre, wenn man die überlaufenen, unterfinanzierten Unis sieht). Eine Möglichkeit, jedenfalls, sind Studienkredite oder auch Bildungsfonds.

Wessen Eltern eine gewissen Einkommensgrenze nicht erreichen, oder man selbst bereits einige Jahre studiert hat, der oder die bekommt Bafög. Das ist nicht viel, aber sichert zumindest erstmal das Überleben.

Doch was, wenn das Bafög ausläuft (was normalerweise nach drei bis vier Jahren passiert) oder wenn man erst gar keine Unterstützung bekommt? Hier greift der Studienkredit.

Taschenrechner und Student © Flickr /scui3asteveo
Studienkredite sind nicht immer die beste Lösung…

Anders als beim Bafög wird dieser aber verzinst und muss schon sehr viel baldiger zurück gezahlt werden. Mit dem Geld soll der Lebensunterhalt finanziert werden und das möglichst ohne dass man einen Job haben muss, damit man das Studium schnellstmöglich abschließen kann.

Die Höhe der Beiträge orientiert sich allerdings meist am Bafög, dessen Höchstsatz momentan bei knapp über 600 Euro liegt.  Wenn dann noch zusätzliche Studiengebühren dazu kommen, kann es schon mal eng werden.

Ein Studienkredit ist aber auch an Bedingungen geknüpft. Je nach Geldinstitut werden Kriterien wie Alter, Studienleistungen oder Kreditverhalten zur Grundlage über die Erteilung des Kredits gestellt.

Neben der KfW (ja, Richtig!) und den Sparkassen, bietet auch die DKB solche Kredite an.


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Für viele Menschen ist es ein großer Wunsch einen Beruf im Bereich Medien auszuüben. Leider ist das Angebot dieser Menschen sehr groß und die Auswahl wird immer schärfer und härter. Studenten müssen mit ihrem können überzeugen und Grundlage dafür ist ein praxisnahes Studium, das stetig angepasst wird auf aktuelle Entwicklungen im Bereich Medien und Wirtschaftsgeschehen.

Freseniusgebäude Köln © Hochschule Fresenius

An der Hochschule Fresenius in Köln findet man diesbezüglich einen interessanten Studiengang: Medienwirtschaft. Es werden wirtschaftliche Grundlagen  wie Unternehmensstrategien, Rechnungswesen oder Statistik vermittelt. Diese werden in Zusammenhang zu den Medien gesetzt. Man wird trainiert in Rhetorik, Präsentation und Moderation und erhält auch einen Einblick in technische Anwendungen. Man kann zwei Wahlmodule aussuchen. Möglich sind Media Management, Communication Management und Marketing Management.

Die staatlich anerkannte Schule bietet also ein Angebot, dass sich am aktuellen Arbeitsmarkt orientiert. Es scheint also eine optimale Vorbereitung zu sein um die Führungskraft von morgen zu werden. Auf der Internetseite der Schule findet man auch Erfahrungsberichte ehemaliger Studenten und viele nützliche Informationen. Man findet auch bei Xing eine „Alumni-Community“ und bekommt einen Einblick welche Berufsfelder möglich sind. Beispiele hierfür wären Marketing- und Unternehmensberatung oder Werbeagenturen. Die Bandbreite ist aber viel größer.

Bauchschmerzen können einem die monatlichen Studiengebühren von 550 Euro machen. Gerade im Medienbereich habe ich viele tolle Schulen in Deutschland gefunden, die leider alle in diesem Bereich und höher angesiedelt waren. Für viele ist es leider frustrierend, dass eine moderne und gute Ausbildung Geld kosten muss. Wer dennoch bereit ist sich für seine Traumschule einzusetzen, kann mit Bafög und Studienkredit eventuell eine Möglichkeit finden eine derartig fortschrittliche Schule zu besuchen.


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Ein paar Tage sind es ja noch, bevor der Startschuss für das neue Semester losgeht. Zumindest für die meisten. Manche sind vielleicht schon (immer noch?) wie wild am Lernen oder Hausarbeiten schreiben. Eigentlich sind die Semesterferien das Tollste am Studentendasein.
Zwar sind diese Monate meistens bis zum Letzten ausgefüllt, aber der Vorteil ist: Ich entscheide wann ich was mache. Und: Endlich reisen. Denn zwischen den einzelnen Prüfungen oder Praktika mal schnell einen Kurztrip nach Frankreich oder in die gute alte Heimat einzuschieben, das geht fast immer.

Einmal quer durch Europa@flickr / ninawoeltgenWer ein wenig länger auf Tour sein möchte, für den empfiehlt sich natürlich der Klassiker unter den studentischen Reisen: Interrail. Für einige Wochen einmal quer durch Europa, dieses Angebot gibt es bei der Deutschen Bahn. Auf diese Weise lernt man unheimlich viele interessante Orte und Menschen kennen und das zu einem einigermaßen erträglichen Preis.

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Überblick über das Fernstudium

Autor: Sarah
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Es gibt viele Gründe, nicht vollzeitig studieren zu können: die mangelnde Finanzierung, Familie oder auch private Gründe, die einen Umzug in die entsprechende Stadt unmöglich machen. Doch auch hierzu gibt es eine Lösung: das Fernstudium. Gerade parallel zum Beruf ist es eine gute Möglichkeit von Zuhause aus zu studieren.

Besonders an Fachhochschulen wird dieses Online-Angebot immer öfter angeboten. Wo das möglich ist, darüber gibt die Zentralstelle für Fernstudierende an Fachhochschulen Auskunft (ZFH). Das Studienangebot ist breit: Vom Master of Science in Elektrotechnik bis hin zum Diplom in Informatik oder zum Bachelor in sozialer Arbeit ist vieles vertreten.
Gerade auch für Berufstätige und Quereinsteiger ist ein Fernstudium besonders sinnvoll. Heutzutage wird lebenslanges Lernen immer wichtiger und warum zum Beispiel nicht noch einen Abschluss als Mediator an das Jurastudium anhängen?
Wer noch nicht die wichtigen Zugangsbedingungen für das Studium besitzt, kann übrigens auch sein Abitur nachholen. weiterlesen »


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International Economics and Business sowie Business Administration als neue Studiengänge an der Universität Passau
Wer Karriere in der Wirtschaft machen möchte, der sollte demnächst vielleicht nach Passau ziehen. Ab dem kommenden Wintersemester bietet die Uni Passau zwei neue Masterstudiengänge an: International Economics and Business und Business Administration. Mit diesem Master in der Tasche, sind die Chancen auf dem Berufsmarkt sicherlich wesentlich besser!

Das wunderschöne Passau - bald deine Heimat?Bei Business Administration liegt ein besonderer Fokus auf dem praxisorientierten und forschungsgestützen Studieren. Studierende mit einem Bachelor in Business Administration and Economics der Uni Passau, aber auch Bewerber von anderen Hochschulen, mit überdurchschnittlichen Qualifikationen, können sich für diesen Studiengang einschreiben. Ihnen sollen genaue Fachkenntnisse vermittelt werden, damit sie zukünftig (betriebs-)wirtschaftliche Probleme selbstständig bearbeiten können. Zudem können sie zwischen drei Studienschwerpunkten wählen 1.Accounting, Finance and Taxation 2.International Management und Marketing 3.Wirtschaftsinformatik/Information Systems. Hierbei ist der integrative Ansatz der ansonsten eher getrennten Teildisziplinen besonders interessant. weiterlesen »


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Über die Aufnahmebedingungen und Riten in den Burschenschaften werden immer wieder die mysteriösesten Geschichten erzählt. Was genau passiert eigentlich, wenn mann (sorry Mädels, nix für euch) einer Burschenschaft beitritt?

Wer einer Burschenschaft beitritt, erhält zunächst einmal den Titel „Fux“. Dem „Fux“ steht eine Art Lehrmeister zur Seite, der Leibbursch. Dieser ist für dessen Ausbildung verantwortlich, die bis zu zwei Jahren oder sogar länger dauern kann. In dieser Ausbildungszeit muss der „Fux“ alles über die Geschichte, seiner Burschenschaft lernen. Bei seiner Aufnahme ist oft ein ritueller Wettkampf, die „Mensur“ im Mittelpunkt, bei dem mit degenähnlichen Waffen gefochten wird. Es gehe um „Persönlichkeitsentwicklung“ schreiben sie und darum, den „inneren Schweinhund“ zu überwinden – die Anliegen der Burschenschaften haben ganz klar eine erzieherische Funktion.

Kampftrinken für die Gemeinschaft?

Ein weiteres Beispiel für die Riten der Burschenschaften ist das Bierduell (Biermensur). Den zwei Kontrahenten wird jeweils ein volles Glas Bier gereicht. Nach dem Kommando „Sauft`s“ kommt es darauf an, möglichst schnell sein Glas zu leeren, denn wer zuerst ausgetrunken hat, hat gewonnen. Beim Trinken darf nichts verschüttet werden (man darf nicht „bluten“). Passiert es dennoch, so ist derjenige disqualifiziert und hat verloren. Je nach Korporation muss nach dem Absetzen des Glases noch ein Spruch aufgesagt werden. Haben beide ausgetrunken, wird vom Unparteiischen überprüft, ob auch ordnungsgemäß getrunken wurde. Nach allen Kontrollen erklärt der Unparteiische den Schnelleren zum „Biersieger“. Je nachdem kann das Duell beliebig wiederholt werden. Die Anlässe für die Biermensur sind unterschiedlich, oft aber können sie eine Art Straftrinken für schlechtes Verhalten sein.

Wo sind die Grenzen der Bestrafung, ist die Frage? Nach dem wievielten Bier? Wie rituell sind die Fecht-Kämpfe und wie echt? Was passiert, wenn einer aus der Reihe tanzt? Wahrscheinlich gibt es bei den Burschenschaften – wie immer im Leben – solche und solche. Die harmlosen, die eine (für uns heute) ungewöhnliche Form der Vergemeinschaftung und Solidarität an den Tag legen. Und diejenigen, die rassistische, sexistische Tendenzen haben und außerdem Kontakte zur rechtsextremen Szene.


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Burschenschaften sind eine Art von Studentenverbindungen, obwohl es noch viele weitere Formen gibt. Die meisten von ihnen haben sich aus der Urburschenschaft in Jena 1815 entwickelt. Was ursprünglich als ein allgemeiner politischer Zusammenschluss von deutschen Studierenden war und demokratische und soziale Elemente enthielt, wandelte sich Kritikern zufolge ab Mitte des 19. Jahrhunderts zunehmend zu einer deutschtümelnden Weltanschauung. In den 30er Jahren waren sogar viele Burschenschaftler Begünstiger des faschistischen Regimes – durch ihr Überwechseln in den NSDStB, den nationalsozialistischen deutschen Studentenbund.

Gleichzeitig aber betonen die Seiten der Deutschen Burschenschaft zum Beispiel, dass sie als Verband den Studierenden vor allem mit Informationen über Studienorte und Studienbedingungen weiterhelfen möchte. „Vielelfältige Möglichkeiten geistiger Anregungen auf allen Ebenen“ werden angeboten, eine geformte Persönlichkeit, fröhliche Geselligkeit und das Motto „Ehre, Freiheit, Vaterland“.

die Burschenschafter fechten auch ganz gerne

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Dass der Studentenalltag äußerst stressig sein kann, ist allgemein bekannt. Da kann es schon mal passieren, dass man die Nerven verliert und trotz guter Vorbereitung aus Angst vor dem Versagen, einen Prüfungstermin nicht einhält. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass das Gehirn in einer „ausgeglichenen“ Situation am besten arbeiten kann. Dies bedeutet dass man weder gleichgültig, noch zu angespannt sein sollte. Natürlich kann man solche Gefühlslagen sehr schwer kontrollieren, doch es gibt Möglichkeiten, durch die richtige Einstellung Prüfungsängste zu bewältigen. weiterlesen »


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Studiengebühren und Lehre Teil 2

Autor: Sarah
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Neben dem Mangel an Lehrenden an den Unis ist vor allem die Lehre selber stark verbesserungsbedürftig. Was nützen Massen von Lehrenden wenn sie pädagogisch unfähig sind??

Leider hat es sich für Professoren und Professorinnen noch nie, im wahrsten Sinne des Wortes, ausgezahlt viel Energie in ansprechende Vorlesungen und interessante Seminare zu stecken. Wichtig für die akademische Laufbahn sind vor allem die Länge ihrer Publikationsliste und die Anzahl der besuchten Kongresse im Jahr, um Vitamin B zu pflegen. Und tatsächlich haben sich viele Habilitierte nicht für eine Karriere an der Uni aufgrund ihrer großen pädagogischen Leidenschaft entschieden – solche werden in den meisten Fällen Lehrer. Viele nehmen liebend gerne ein Forschungssemester nach dem anderen – sie wollen Wissen produzieren, aber es nicht weitergeben. Doch irgendjemand muss doch auch Interesse am Lehren besitzen??

Professoren - oft mit wenigen pädagogischen EhrgeizIn Berlin zum Beispiel haben der regierende Bürgermeister Klaus Wowereit und der Wissenschaftssenator Jürgen Zöllner nun einen Masterplan „Wissen schafft Berlins Zukunft!“ vorgestellt. Hier wird unter anderem auch die Gründung eines „Berlin Institute of Professional Teaching in Higher Education“ geplant, dass die Lehrqualität verbessern soll. Eine Art Kompetenzzentrum für Professoren und Professorinnen soll es werden, die in Fortbildungskursen die hohe Kunst des Lehrens lernen sollen. Ein guter Ansatz, der hoffentlich irgendwann einmal Früchte trägt. Denn die methodischen Anforderungen an die Lehre sind leider fast gleich null an der Universität. Studierende haben keinerlei Möglichkeit die Qualität der Lehre zu beeinflussen, außer sie treffen auf einen zufällig sehr engagierten Dozenten.

So ist es kein Wunder, dass die Studierenden in den meisten Städten Deutschlands wenig glücklich mit der Verwendung der Studiengebühren sind:

Die Umfrage der Universität Hohenheim unter knapp 5000 Studierenden an 48 Universitäten, genannt „Gebührenkompass“, ergab, dass nur 21 Prozent den Eindruck hatten, ihr Geld werde sinnvoll eingesetzt. Schade.


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Studiengebühren und Lehre Teil 1

Autor: Sarah
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Überfüllte Hörsäle © Flickr / yyy

Nachdem in vielen Bundesländern die Studiengebühren nun eingeführt wurden, drängt sich eine Frage auf: Und? Wohin fließt das Geld? In die Verbesserungen der Studienbedingungen und der Lehre? Oder doch eher in die Bürokratie und in Prestige-Objekte?
Zumindest ein Vorteil haben die Studiengebühren – die Motivation, Studierende anzulocken, ist endlich für die einzelnen Unis größer geworden. Die Tatsache, dass immer mehr sich auch an den Rankings orientieren oder Prädikate wie Elite-Uni, sind ein weiterer Anreizpunkt, um attraktivere Studienangebote zu gestalten und sich auch in die Lehre zu investieren.
Doch da hört es dann schon fast auch auf. Denn die Studiengebühren in zusätzliche Dozenten umzusetzen ist nicht so einfach: Das Geld der Studierenden muss direkt zu den Studierenden fließen und nicht in die Grundausstattung der Hochschulen. Denn die sollen allein vom staatlichen Zuschuss abhängig sein. Neue Professorenstellen damit zu schaffen, würde heißen, staatliche Zuwendungen zu ersetzen – und somit zu riskieren, dass der Staat sich aus der Grundfinanzierung zurückzieht.

Also investieren die Hochschulen lieber in zusätzliche Tutorien, längere Bibliotheksöffnungszeiten oder eben in den zehnten Beamer. Generell ist das nicht schlecht, es gibt Institute, denen ein, zwei Beamer wirklich gut tun würden und längere Öffnungszeiten erleichtern das Studium. Aber das eine tun und das andere lassen geht trotzdem nicht. Der Mangel an Lehrkräften wird schmerzlich jedem deutlich, der auf der Suche nach Prüfern von Dozent zu Dozent wird und immer wieder, aufgrund Arbeitsüberlastung, abgewiesen wird. Oder auch in dem Seminar, was schon mit 30 Leuten gut besetzt wäre, in dem sich leider aber 80 Personen auf Stühle, Gang und Fensterbänke quetschen.

Die Frage ist nun: Sollte man das Risiko eingehen, den Staat von seiner Verantwortung zu entlasten oder die Unis weiter unter Personalmangel leiden lassen?


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