Du hast dich durch jahrelange trockene Vorlesungen und Seminare gekämpft. Die Prüfungen hast du bewältigt, selbst die Abschlussarbeit hat dich nicht zu Boden gebracht. Unerschütterlich hast du bis zum Ende durchgehalten. Und jetzt?
Das Bangen um gute Noten und Abgabefristen ist vorbei, jedoch geht der Kampf nun erst richtig los. Jetzt heißt es bewerben bis der Arzt kommt.

Mit den Neuerungen des Internets und der Ära des Web 2.0. ist allerdings auch eine neues Bewerbungszeitalter angebrochen. Nie wieder bewerben wäre zwar ein wenig zu euphorisch ausgedrückt, aber es gibt tatsächlich einige Veränderungen zu beachten. Das fängt bei den Jobangeboten an, die immer mehr in Web-Jobbörsen verlagert werden. Eine neue Generation von Jobbörsen, mit video-animierten Stellenanzeigen oder auf Empfehlungen basierend, wie z.B. jobleads, revolutioniert die Jobsuche.

Ein gut gemachtes Video kann genauso beeindruckend sein, wie ein persönliches Bewerbungsgespräch und ersetzt ein Foto allemal:

[youtube WkhBLimQDCs]

Immer wichtiger werden soziale Netzwerke im Internet für die Jobsuche. Business-Netzwerke wie z.B. xing oder linkedin zeigen, dass die formelle Bewerbung in den Hintergrund rückt. Kontakte sind jetzt entscheidend, das Vitamin B ausschlaggebend und zur richtigen Zeit am richtigen Ort oder auf der richtigen Internetseite zu sein.

Allgemein geht der Trend zu einer aktiveren Präsenz der Bewerber im Netz. Wer ein qualitatives Blog zu einem für das Unternehmen relevanten Thema schreibt hat Pluspunkte. Ein Tipp: Sich selbst mal googeln und herausfinden auf was für Seiten man stößt.

Auch eine stärkere Präsentation der Arbeitgeber wird immer mehr üblich. Den Bewerbern soll auch was geboten werden – „Recruitainment“ ist nun angesagt. Zudem gehen die Unternehmen dazu über Selfassessment –Center einzuführen – die Bewerber sollen selber herausfinden, ob sie zu dem Unternehmen passen.

Mit den neuen Trends zum Bewerben im Web 2.0. hat sich übrigens auch Svenja Hofert ausgiebig beschäftigt und ein Buch dazu geschrieben.

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