Viele Studierende wählen ihr Fach, weil es spannend ist, gute Berufsaussichten bietet oder besonders gut zu ihren Fähigkeiten passt. Doch vielen dämmert bereits während der ersten Semester, dass sie ohne gute Statistik-Kenntnisse keinen Erfolg haben werden. Da ist guter Rat teuer – insbesondere für die Kommilitoninnen und Kommilitonen, die in der Schule mit Mathematik auf Kriegsfuß standen.

Wer benötigt Mathe-Nachhilfe?

Alle Fächer, die mit empirischen oder statistischen Methoden Zusammenhänge belegen, erwarten zumindest ein Statistik-Grundverständnis. So müssen auch Studierende, die beispielsweise Psychologie aus Interesse am Umgang mit Menschen gewählt haben, wissen, wie eine statistische Verteilung aussieht. Mathematik- und Statistik-Kenntnisse sind unverzichtbar für Studierende der folgenden Fächer:

  • Psychologie, Medizin und Sportwissenschaften
  • Sozialwissenschaften, Erziehungswissenschaften, Pädagogik
  • Politikwissenschaften
  • Volks- und Betriebswirtschaftslehre
  • alle Naturwissenschaften, auch Biologie

Schon in den ersten Semestern ist es hilfreich, beispielsweise mit Mathematik-Nachhilfe die Schulkenntnisse aufzufrischen, damit die Teilnahme an den Pflichtkursen leichter fällt. Grundlegend sind beispielsweise die Wahrscheinlichkeitsrechnung, Analysis und lineare Algebra.

Unterstützung für Prüfungen und Hausarbeiten

Die Statistik-Prüfungsvorbereitung sollten Studierende ernst nehmen. Für manche Studierende entwickelt sich Statistik zum Angstfach, sie blockieren sich so zusätzlich. Doch mit guten Materialsammlungen zum Üben, verständnisvollen Dozenten und über Anwendungsbeispiele lassen sich die Hürden überwinden. Die meisten Universitäten und Hochschulen bieten Einführungsveranstaltungen und Mathematikkurse an, denn die Mathekenntnisse, die Studierende mitbringen, sind sehr verschieden. Vielen Studierenden hilft auch eine zusätzliche individuelle Mathe-Nachhilfe.

Statistik in der Bachelorarbeit

Die Statistik und Datenanalyse hat in vielen Arbeiten einen großen Stellenwert. Je nach Thema wird in der Bachelorarbeit erwartet, die Argumentation mit empirischen oder statistischen Aussagen zu belegen. Zum einen benötigen die Bachelor-Absolventen daher ein gutes Verständnis dafür, wie sie ihre Aussagen inhaltlich mit Zahlen unterfüttern. Aber auch in der Arbeit selbst ist ein sorgfältiger Umgang mit Zahlen, Tabellen und Schaubildern wichtig für die Bewertung. Die Diagramme und Tabellen sollten nicht zusammenhanglos neben den Text gestellt werden, sondern im Text interpretiert und eingeordnet werden. Schaubilder sollten sorgfältig beschriftet und mit einer Legende versehen sein. Bei empirischen Ergebnissen darf auch die Darstellung und eventuell die Diskussion der Methode nicht fehlen.

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