Wer kennt das nicht? Für ein Seminar muss ein Text auf Englisch, Spanisch und Co. vorbereitet  oder selber etwas auf einer Fremdsprache verfasst werden. Das ist manchmal gar nicht so einfach! Doch im Internet gibt es zahlreiche kostenlose Softwares, die in solchen Situationen hilfreich sein könnten.

Die Suchmaschine AltaVista bietet das automatische Übersetzungsprogramm „Babel Fish“ an. Angefangen hat alles 1997, als AltaVista das Programm auf seine Internetseite stellte und so das erste Unternehmen war, dass eine Übersetzungs-Software anbietet.

Babel Fish bietet mehrere Optionen. So kann man zum einen Fließtexte übersetzen lassen. Bis zu 40 Sätze können in das Übersetzungsfenster eingetragen werden, dann muss noch die Quell- und Zielsprache ausgewählt werden und schon wird der Text übersetzt.

Es können aber auch ganze Seiten aus dem Internet übersetzt werden. Hier reicht es schon, die URL in das Textfeld einzufügen, die gewünschte Sprache auszuwählen und schon kann man die Seite in der gewünschten Sprache lesen.

Soweit zur Theorie. Doch in der Praxis lässt sich der Unialltag leider nicht derart vereinfachen. Bei Babel Fish gibt es nur begrenze Sprachwahlmöglichkeiten. So kann man zum Beispiel Spanisch auf Französisch übersetzen lassen, aber nicht auf Deutsch.

Ebenso wie andere Übersetzungsprogramme weist Babel Fish bei der Übersetzung von Fließtexten deutliche Schwächen auf. Zusammenhänge werden nicht erfasst und die Übersetzung ist zum Teil völlig unverständlich. Und sobald Eigennamen übersetzbare Bedeutungen haben, wird auch konsequent versucht, diese in den Satz zu integrieren.

Also, Babel Fish kann helfen, den groben Sinn eines Textes zu erfassen, kann aber ebenso völlig in die Irre führen. Wörterbücher sind hier zwar zeitaufwendiger, aber mit Sicherheit zuverlässiger!

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