Uni und den Job unter einen Hut zu bekommen ist dank der gestrafften Bachelor und Master Studiengänge eine ziemliche Herausforderung. Wer die halbe Nacht am Zapfhahn verbracht hat, kann sich nur schwer am nächsten Morgen im Statistik-Kurs beteiligen. Eine gute Möglichkeit sowohl Geld zu verdienen, als auch noch erste praktische Erfahrungen im Fachbereich zu sammeln, ist ein Job als studentische Hilfskraft.
Studentische Hilfskräfte werden an Fachhochschulen und Universitäten beschäftigt und übernehmen meist Recherche- und leichte Korrekturarbeiten für den Prof, erstellen Studienmaterial und Literaturlisten und pflegen das Online-Angebot der Fakultät.
Nach der bestandenen Zwischenprüfung ist auch der Einsatz als Tutor für Einführungsseminare sowie Bibliothekskurse möglich. Eine gute Möglichkeit gerade für Lehramt-Studenten erste Berufserfahrungen zu sammeln.
Meist werden die Jobs als studentische Hilfskraft am schwarzen Brett der Fakultät ausgeschrieben. Wenn man einen guten Draht zum Prof hat oder bereits durch herausragende Leistungen aufgefallen ist, kann es auch sein, dass man direkt darauf angesprochen wird. Die Anzahl der Stunden, die man im Monat beschäftigt ist, richten sich nach dem Bedarf – meist liegt der Aufwand jedoch bei unter 12 Stunden in der Woche. Die Bezahlung ist von Bundesland zu Bundesland, aber auch von Uni zu Uni verschieden und liegt durchschnittlich ca. bei 6-9 Euro die Stunde. weiterlesen »
ERASMUS (European Community Action Scheme for the Mobility of University Students) ist das weltweit größte Programm zur Förderung von Studenten, die gerne ein bis zwei Semester an einer ausländischen Partneruniversität studieren möchten.
Erasmus ist ein Programm der Europäischen Union und wurde im Juni 1987 begründet. Ziel ist es, Kooperationen zwischen Hochschulen innerhalb der EU und anderen Länder leichter zu gestalten, indem der Austausch von Studenten und Dozenten gefördert wird. Über 100.000 Studenten nehmen jährlich an dem Programm teil.
Ein Erasmussemester bietet für Studenten verschiedene Vorteile – von der persönlichen Bereicherung an Erfahrungen im Ausland und bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt einmal abgesehen. An der Partnerhochschule werden im Rahmen des Programms keine Studiengebühren erhoben, es gibt ein relativ einfaches, strukturiertes Bewerbungsverfahren, man wird von der eigenen und der Gasthochschule durch das International Office (Akademisches Auslandsamt) beraten, im Ausland erworbene Scheinen können durch das ECTS (European Credit Transfer System) leicht anerkannt werden und das wichtigste: man erhält finanzielle Unterstützung für die gesamte Dauer sowie Zuschüsse für Sprachkurse, Praktika, Lehraufenthalte und Fortbildungen. weiterlesen »
Der Partyurlaub für Studenten ist nicht intellektueller als „normale“ Partyreisen. Günstig, ausgelassen und schön sollte er sein.
Ab Mitte Februar, nachdem die Klausuren und Seminararbeiten abgegeben wurden, möchte man gerne dem Winter, der einem schon langsam auf die Nerven geht, und dem Stress entfliehen. Am leichtesten bekommt man seinen Kopf mit ausgelassenen, feucht-fröhlichen Partys frei. Dieses Vorhaben kann man auch gleich mit einem Urlaub fern der kalten Heimat im Ausland verbinden.
Viele Reiseveranstalter bieten den so genannten Partyurlaub bereits komplett buchbar an – entweder für Gruppen, aber auch für Einzelreisende. Die Programme sind nicht nur auf Feiern ausgerichtet, sondern bieten auch nebenbei die Entdeckung des fremden Landes und sportliche Aktivitäten.
Partyreisen können in alle Himmelsrichtungen unternommen werden. Beliebt ist natürlich weiterhin das inoffizielle, siebzehnte Bundesland Deutschlands: Mallorca. Feiern kann man dort am besten am berühmten Playa de Palma nähe der Hauptstadt Palma. Außerdem findet man entlang der Ostküste der spanischen Insel viele Partyhochburgen, wie beispielsweise Calla Millor. Ibiza gilt nicht nur für Eingeweihte als Partyinsel, genauso wie Teneriffa und Fuerteventura. Der spanische Ort Lloret de Mar ist ebenfalls für seine Partys weltweit bekannt. weiterlesen »
Die Auswirkungen der Bologna-Reform in Deutschland sind nicht mehr zu übersehen. Seit März letzten Jahres kam es in vielen deutschen Städten zu Studentenprotesten, um gegen die neue Hochschulreform, für mehr Eigenständigkeit und zu hohe Studiengebühren zu demonstrieren.
Viele Studenten in Deutschland sind so aufgebracht, dass sie keine andere Möglichkeit mehr sehen, als zu demonstrieren oder gar die Universitäten zu besetzen. Vor allem in den Großstädten, wie Berlin und München besetzten die Studenten Hörsäle und Mensen. Forderungen waren hier vor allem eine Abschaffung der Studiengebühren, Mitspracherecht bei allen Entscheidungen der Universitäten, als auch eine massive Umgestaltung der Hochschulordnung.
Seit Umsetzung der Bologna-Reform und den daraus resultierenden Wegfall der Universitätsabschlüsse Diplom und Magister zugunsten der Bachelor- und Masterabschlüsse fühlen sich viele Studenten von den an sie gestellten Erwartungen überfordert. weiterlesen »