Um in Deutschland eine stattliche Hochschule oder Fachhochschule besuchen zu können, muss jeder Student eine Krankenversicherung vorweisen können. Es besteht als Versicherungspflicht für alle Studenten egal welchen Alters oder Fachsemesters. Unterschiede in der Art der Versicherung und Beitragshöhe gibt es für unter 25-jährige oder über 30-jährige und Studenten ab dem 14. Semester.
Grundsätzlich gibt es drei verschiedene Arten als Student versichert zu sein. Der Studi kann familienversichert sein, in die gesetzliche Krankenversicherung der Studenten (KVdS) eintreten oder sich privat versichern.
Sofern die Eltern oder ein Elternteil gesetzlich Krankenversichert ist, kann sich der Student bis zu seinem 25. Lebensjahr beitragsfrei mitversichern lassen. Bei Abgeleistetem Wehr- oder Ersatzdienst nach dem Abitur aber vor Beginn des Studiums wird die Altersgrenze um die Dauer des Dienstes verlängert. Zu beachten ist nur, dass das eigene Einkommen im Monat nicht die 350,- Euro Grenze überschreitet, bzw. 400,- Euro bei geringfügig Beschäftigten. Der nicht rückzahlungspflichtige Anteil des BAföG gilt hierbei nicht als Einkommen.
Mit Vollendung des 25. Lebensjahres läuft die Familienversicherung aus und die studentische gesetzliche Krankenversicherung greift ab diesem Zeitpunkt. Der Beitragssatz ist einheitlich geregelt und beläuft sich seit Juli 2009 auf 53,40 Euro. Wer Studenten-BAföG bekommt erhält einen Zuschuss von 53 Euro auf die gesetzliche Krankenversicherung der Studenten. Das Ende der studentischen Krankenversicherung ist in der Regel mit dem Ende des Semesters erreicht in das der 30. Geburtstag fällt oder aber mit dem 14. Fachsemester.
Spätestens ab dem 30. Geburtstag oder eben dem 14. Fachsemester wird man als Student als freiwilliges Mitglied der gesetzlichen Krankenversicherung eingestuft. Viele Krankenkassen bieten nach dem Ablauf der gesetzlichen Krankenversicherung zunächst für ein Übergangssemester einen Beitrag von rund 95,- Euro im Monat an. Nach einem Semester steigt dieser je nach Krankenkasse. BAföG- Empfänger erhalten weiterhin den Zuschuss von 53,- Euro, den Rest muss der Student allerdings selbst tragen. Alternativ besteht für Studenten die Möglichkeit einer Mitgliedschaft in der studentischen privaten Krankenversicherung, die unabhängig vom Fachsemestern bis zum 34. Geburtstag möglich ist. Die Beiträge liegen deutlich unter denen der gesetzlichen Krankenkassen. Wer noch Spartipps für Studenten sucht, kann hier nachlesen.
Wer kennt sie nicht, die vielen Zettel am schwarzen Brett, auf denen in den aberwitzigsten Texten ein Mitbewohner gesucht wird. Zunehmend werden die Kontaktanzeigen für WGs aber auch im Internet angepriesen. Egal wo die Kontaktanzeige steht, das Ziel bleibt das gleiche: Miete sparen, nicht allein wohnen und nette Menschen kennen lernen.
Wer sein Studentleben im Studentenwohnheim verbringt ahnt nicht mal annähernd wie schön das Leben in einer WG sein kann. Immer wieder stehe ich gern am schwarzen Brett und lese mir die WG-Kontaktanzeigen durch, obwoghl ich längst keine mehr suche. Doch auch meine WG basiert auf einem dieser Zettel. Kreativität ist gefragt. Denn in diesem A4 Bogen muss alles gesagt werden. Alles was die Wohnung und man selbst zu bieten hat und alles was der oder die Neue auf jeden Fall, sowie auf gar keinen Fall, mitbringen darf. Auch nicht schlecht ist das Konzept das Mitbewohnercasting
Eine fremde Sprache lernt oder festigt man bekannter Maßen am besten, wenn man sich direkt in das Land begibt wo die Sprache auch gesprochen wird. Im täglichen Leben kann man das gelernte sofort anwenden und üben. Ein tolles Nebenprodukt ist dabei, dass man in ein anderes Land fährt und eine neue Kultur kennen lernt. Am besten doch im Sommer nach Frankreich.
Unter der französischen Sonne direkt an der Mittelmeerküste für einige Wochen die Uniferien verbringen, das klingt nach einem wunderbaren Urlaub. Wenn man dabei auch noch seine Sprachkenntnisse verbessern kann, ist das um so schöner und vor allem steuert dann der ein oder andere Verwandte vielleicht auch noch ein bisschen Geld dazu, um die Sprachreise zu finanzieren.
Neben dem quirligen Paris, gibt es viele Strachreise-Veranstalter die auch kleinere Orte ansteuern. Dort kann man in eigenen Sprachenzentren Kurse belegen und wohnt doch direkt an der Küste. Nizza oder Montpellier werden zum Beispiel vom Sprachreisemogul Sprachdirekt angeboten.
Je nach Wissensstand und Intensität des Sprachkursen werden vor Ort Gruppenkurse meist bis maximal 12 Personen gegeben, oder Einzelkurse für Intensivlehrgänge. Mittlerweile haben sich Anbieter dieser Reisen auch ganz speziell auf bestimmte Branchen eingestellt. So gibt es zum Beispiel auch Sprachreisen für Juristen oder Führungskräfte. Wie zum Beispiel bei diesem Anbieter von Sprachreisen.
Wer es eher etwas lauter und bunter im Ausland mag, für den sind vielleicht historisch wertvolle Städte wie Bordeaux oder die Filmmetropole Cannes eher interessant. Neben weiten Stränden und unberührte Naturlandschaften hat Frankreich hier auch das hippe Highsociety-Leben zu bieten. Wer dann gerade im Monat des bekannten Filmfestivals um die goldene Palme in Cannes ist, kann vielleicht auch noch einen Blick auf den ein oder anderen Hollywoodstar werfen.
Das Studentenwohnheim ist eine Oase internationaler Vielfältigkeit und Zentrum des Campuslebens. Hier trifft man meist junge Leute,welche in den Wohnräumen der Uni günstig eine Bleibe gefunden haben. Ach ja das schöne Studentenleben!
Studentenwohnheime, studentische Wohnanlagen oder sogar ganze Studentendörfer, wie in Aachen, sind der Lebensraum des fleißig lernenden Völkchens der Universitäts- und Fachhochschulbesucher.
Während ihres Studiums können Studis hier kostengünstig in einer Wohngemeinschaft oder manchmal auch in einem Einzelzimmer unter kommen. Etwa seit Ende der 1990er Jahre verfügen die meisten Studentenwohnheime sogar über einen Internetanschluss.
In den USA und in Großbritannien sind die Unterkünfte der Studenten oft in einen zusammengehörenden Campusgelände integriert. In Großbritannien sind zum Teil auch noch Schlafsäle üblich in denen bis zu 30 Studis gleichzeitig untergebracht sind.Typisch für Deutschland und Österreich ist es, dass auch zahlreiche eigene Trägervereine (z.B. kirchliche Organisationen) den Studenten die Wohnplätze vermieten.
Im Jahre 2003 wohnten schätzungsweise 11,6 Prozent aller deutschen Studierenden in Wohnanlagen. Durch die weiterhin steigende Studentenzahl sinkt dieser Prozentsatz allerdings stetig, da eine steigende Zahl von Studenten auf eine gleich bleibende Anzahl der Zimmer verteilt werden muss.
Wie schon gesagt ist der größte Vorteil finanzieller Natur, Studenten bezahlen im Studentenheim deutlich weniger als auf dem freien Wohnungsmarkt. Außerdem ist der Kontakt zu internationalen Studenten und Mitstudis des eigenen Studienganges quasi Vorprogrammiert. Das begünstigt den internationalen Austausch und hilf schnell Lernpartner und Freunde in der neuen Unistadt zu finden. Allerdings wird in einem solchen Haus nie Ruhe einkehren, denn bei so viel geballter Studentenpower auf einem Haufen gibt es immer was zu feiern oder zumindest zu diskutieren. Wer also eher einen ruhigen Rückzugsort zum einsamen Bücherwältzen braucht, sollte dann doch eher in die Bibliothek gehen. Kleiner Tipp: auch dort gibt es überall einen kostenlosen Internetzugang. ![]()
Laut einer Umfrage des Geographischen Institut Heidelberg studieren 45,9 % aller Studenten “sehr gerne” in Heidelberg. Ist es das historische Ambiente welches schon Dichter und Denker alter Tage inspirierte? Klar ist jedenfalls, dass man an Heidelberg sein Herz verlieren kann, denn die Stadt am Neckar hat viel zu bieten. Die historische Altstadt, das Schloss und die Lage am Rande des Odenwald sind eine traumhafte Kulisse.
Vor allem Amerikaner und Japaner bevölkern gerne die Altstadt. Für die meisten von ihnen ist Heidelberg der Inbegriff einer typisch deutschen Stadt. Die Heidelberger reagierten adrauf indem viele Geschäfte und Restaurants haben sich auf das Interesse des internationalen Tourismus eingestellt haben.
Doch Heidelberg ist nicht nur für Touristen aus aller Welt attraktiv. Neben Tübingen hat wohl nur Heidelberg den Ruf, eine der bekanntesten deutschen Studentenstädte zu sein. Mit der älteste Universität Deutschlands hat sie auch allen Grund dazu. Anlass zur Gründung im Jahr 1386 war die Idee Ruprechts I., eine für ihn nützliche Bildungseinrichtung zu schaffen. Die Hochschullehrer sollten ihm fortan als Gelehrte, Ratgeber und Rechtsexperten zur Verfügung stehen. Damit wollte Ruprecht I. sein Herrschaftsgebiet bereichern und sichern. Der Lehrbetrieb begann mit den klassischen vier Fakultäten: der theologischen, juristischen, medizinischen und der Artisten-Fakultät. Heute sind es zwölf.
Zu den heute fast 26.000 Studenten zählen sich Juristen, Geisteswissenschaftler, Archäologen und Naturwissenschaftler. Letztere befindet sich auf dem Campus ‘Neuenheimer Feld’ nur zehn bis 15 Fahrradminuten von der Innenstadt entfernt. Dort steht auch das Universitätsklinik mit der Medizinischen Fakultät. Vor allem im Sommer trifft man sich im Marstallhof, der große Innenhof bietet ein Studentencafé und eine Mensa . Ein echtes Highlight: Mit dem eigenen Tablett im Sommer draußen sitzen und den Unialltag beobachten. Das ist auf jeden Fall ein Pluspunkt!